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Blitzer-Marathon am 21. April

Am 21. April sollten sich Auto- und Motorradfahrer auf verstärkte Geschwindigkeitskontrollen einstellen und den Fuß vom Gas nehmen. Der Grund: Zum vierten Mal seit 2013 findet in Deutschland der sogenannte Blitzer-Marathon statt. 


Mit dem Blitzer-Marathon sollen Verkehrsteilnehmer auf die Gefahren von zu schnellem Fahren aufmerksam gemacht werden. Deswegen kontrolliert die Polizei in Wohngebieten, auf Landstraßen und Autobahnen mit mobilen Messgeräten die Geschwindigkeit. Wir unterstützen die Aktion, zumal die Kontrollstellen vorab bekannt gegeben werden. 


Über 91.200 Temposünder in 2015

Der Blitzer-Marathon startet am Donnerstag, den 21. April, um 6 Uhr und dauert bis 22 Uhr an. In den vergangenen Jahren wurden die Standorte der Messstellen kurz vor der Aktion veröffentlicht. 2015 kontrollierte die Polizei über 3,2 Millionen Fahrzeuge und erwischte mehr als 91.200 Temposünder. Einige Bundesländer sind dieses Jahr nicht mit dabei: Baden-Württemberg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Saarland.


Im vergangenen Jahr sind auf Deutschlands Straßen 3475 Menschen bei einem Verkehrsunfall gestorben - das sind 2,9 Prozent mehr als 2014. Dramatisch ist der Anstieg bei den Motorradfahrern: 632 Biker kamen 2015 ums Leben, das ist ein Plus von 9,3 Prozent. Die mit Abstand häufigste Ursache für einen Unfall, bei dem Menschen getötet werden, ist "nicht angepasste Geschwindigkeit". 


Unser Standpunkt

Aktionen wie der Blitzer-Marathon können unserer Ansicht nach einen Beitrag dazu leisten, den Verkehrsteilnehmern die Gefahren zu schnellen Fahrens bewusst zu machen und sie entsprechend zu sensibilisieren. Dies geschieht dadurch, dass bereits Tage vor der Aktion in den Medien darüber berichtet wird. 


Wir empfehlen, die Geschwindigkeitsüberwachung auf notorische Raser zu fokussieren. Dazu muss vorrangig nachts, an Wochenenden und auf Motorradstrecken kontrolliert werden. Die massenhafte Ahndung geringfügiger Überschreitungen im Berufsverkehr füllt zwar die Gemeindekasse, trägt aber kaum zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bei. 


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