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Neuer Indianer für Europa

Das Design des neuen Jeep Cherokee ist unkonventionell und modern. Der Indianer präsentiert sich selbstbewusst mit einem Grundpreis von 34.800 Euro. Wenn da nur nicht die Schwächen bei der aktiven Sicherheit wären.


Der Jeep Cherokee wird in drei Ausstattungsvarianten angeboten. Die getestete Basisvariante "Longitude" ist ausschließlich mit einer 2,0-l-Dieselmotorisierung erhältlich. Bei der Motorleistung kann man zwischen 140 und 170 PS wählen. In Verbindung mit der kleineren Leistungsstufe gibt es den Jeep ausschließlich mit Schaltgetriebe. Der Testwagen war zudem frontgetrieben. 


Verbrauch okay, Kofferraum zu klein


Bei den Fahrleistungsmessungen landet der Cherokee im Klassenmittelfeld. Im ADAC EcoTest schneidet er mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,0 Liter auf 100 Kilometer zufriedenstellend ab. Punkten kann der Jeep beim Innenraumplatzangebot, das vorn wie hinten sehr großzügig bemessen ist. Der Kofferraum ist im Klassenvergleich aber recht klein. Durch die erhöhte Sitzposition hat der Fahrer einen guten Blick auf das Verkehrsgeschehen, bei der Rundumsichtmessung kann der Cherokee aber nicht überzeugen - besonders der Blick nach hinten ist eingeschränkt.


Nette Details bei hohem Grundpreis 


Praktisch ist das Staufach unter der Beifahrersitzlehne sowie die optionale Induktionsladeschale für das (QI-kompatible) Smartphone - dadurch ist kein Ladekabel mehr erforderlich. 


Federn muss der Longitude allerdings bei der aktiven Sicherheit lassen. Assistenzsysteme wie das ACC mit Kollisionswarnung und City-Notbremssystem, ein Totwinkelwarner sowie ein Spurverlassenswarner sind für die getestete Variante nicht erhältlich. Darüber hinaus liegt der Grundpreis mit 34.800 Euro hoch, zumal Jeep u. a. für einen automatisch abblendenden Innenspiegel, einen Licht-/Regensensor und beheizbare Außenspiegel Aufpreis verlangt.


Karosserievarianten: keine

Konkurrenten: Audi Q3, BMW X1, Citroen C4 Aircross, Hyundai ix35, KIA Sportage, Land Rover Range Rover Evoque, Mazda CX-5, VW Tiguan


Stärken


  • gutes Xenonlicht (optional)
  • vorn wie hinten viel Platz
  • niedriges Innengeräusch
  • gute Crashtestergebnisse


Schwächen


  • schlechte Erkennbarkeit von Hindernissen hinter dem Fahrzeug
  • schwache Heizung (besonders im Fond)
  • großer Wendekreis
  • kein Fehlbetankungsschutz


Zum ausführlichen Test (pdf) mit allen Details


Interessanter Link



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