Aktuelles

Sommerstau-Bilanz 2017

22.09.2017

In diesem Sommer staute es sich vor allen an den Freitagen besonders stark. 25 Prozent aller langen Staus gab es in Bayern, danach folgen Niedersachsen und Baden-Württemberg als staureichste Bundesländer. Insgesamt bremsten 460 Baustellen bremsten den Sommerreiseverkehr.

Die meisten Staus gab es in diesem Sommer auf der A3, A7 und A1.

Bei der Planung für den Start in die Sommerferien 2018 sollten Sie einen Wochentag nach Möglichkeit meiden: den Freitag. 495 Staus mit einer Länge von mindestens zehn Kilometern zählten wir an allen Freitagen der zwölf Ferienwochenenden zwischen dem 23. Juni und dem 10. September 2017. Zum Vergleich: An den Sonntagen waren es 185 lange Staus, an den Samstagen 153. Im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Unterschied: Dort hatten die Freitag einen Anteil von 46 Prozent an den langen Staus hatten, in diesem Jahr waren es 59 Prozent. 

Hohes Verkehrsaufkommen und Baustellen

Grundsätzlich war die Stausituation an den Ferienwochenenden ähnlich angespannt wie 2016. 870 lange Staus in diesem Jahr stehen 858 im Vorjahr gegenüber. Die Autoschlangen summierten sich auf eine Strecke von 10.764 Kilometern (gegenüber 10.334 in 2016). Die meisten Staus entstanden durch hohes Verkehrsaufkommen und Baustellen. Die Zahl der Baustellen war in den diesjährigen Sommerferien mit durchschnittlich 460 ähnlich hoch wie im Vorjahr. Unfälle und defekte Fahrzeuge fielen weniger ins Gewicht. 

Große Staubelastung für Bayern

Die meisten Staus gab es wie in der Vergangenheit in Bayern. Auf den Autobahnen im Freistaat bildeten sich fast ein Viertel aller Staus über zehn Kilometer. Immerhin etwas weniger als 2016 als der Stauanteil Bayerns 33 Prozent betrug. Auf Bayern als staureichstes Bundesland folgten in diesem Jahr Niedersachsen mit knapp 22 Prozent und Baden-Württemberg mit 17 Prozent. 

Die meisten langen Staus entwickelten sich auf der A3 zwischen Köln und Passau. Auf dieser Verbindung mussten sich die Autofahrer 156 Mal in Geduld üben. Auf dem zweiten Platz landete die A7 von Flensburg bis Füssen mit 140 Staus. Dritter war die A1 (Köln – Lübeck) mit 134 Staus. Erstmals rückte die A5 von Frankfurt bis Basel als Viertplatzierter in die Top 5 der Stauautobahnen auf. Die A8, (Karlsruhe – Salzburg) – im Vorjahr noch die Nummer 1 – war dieses Jahr Fünfter.

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