ADAC, TCS und ACA starten gemeinsames länderübergreifendes Pendlernetz

9.10.2018

Ab sofort vermitteln wir gemeinsam mit den Partnerclubs aus der Schweiz und aus Frankreich auf den jeweiligen Internetportalen kostenlos Fahrgemeinschaften in Grenzregionen.

illustration von einem auto mit vielen verschiedenen mitfahrern
Das neue länderübergreifende Pendlernetz erleichtert die Bildung von Fahrgemeinschaften.  

Der ADAC e.V. und seine europäischen Partnerclubs aus der Schweiz (TCS) und aus Frankreich (ACA) starten auf ihren Onlineportalen eine gemeinsame kostenlose Vermittlungsinitiative zur Bildung von Fahrgemeinschaften in grenznahen Regionen. Ziel des gemeinsamen Pendlernetzes nach dem Vorbild des ADAC Mitfahrclubs ist es, Berufspendlern die unkomplizierte Bildung von Fahrgemeinschaften auf dem täglichen Weg zur Arbeit zu ermöglichen. Dadurch können Straßen entlastet, zusätzliche Parkräume geschaffen und Abgasemissionen reduziert werden. 

Fahrgemeinschaften und gemeinsames Pendlernetz

Von Pendlern stark frequentiert ist unter anderem das Dreiländereck Deutschland/Frankreich/Schweiz. Alle drei teilnehmenden Clubs greifen deshalb auf eine einheitliche, europaweite Datenbank zu. Die Nutzung der Plattform ist für jeden Anbieter oder Mitfahrer möglich, auch ohne Mitgliedschaft in einem der Mobilitätsclubs. Den konkreten Mitfahrpreis handeln Fahrer und Mitfahrer untereinander aus oder sie wechseln sich gegenseitig mit den Fahrten ab.

Die deutsche Version der neuen Vermittlungsplattform ist unter www.adac.de/mitfahrclub erreichbar (in Kooperation mit fahrgemeinschaft.de), die französische unter www.automobile-club.org und die Seite der Schweizer ist unter www.tcs.ch/ride2go zu finden.

Tipp Icon

Alexander Möller, Geschäftsführer ADAC e.V.

„Dieses Projekt ist gut für die Pendler, denn sie können Kosten sparen. Es ist gut für die Umwelt, denn es hilft, Mobilität zu ermöglichen und weniger Verkehr zu erzeugen. Und es ist Ausdruck unserer erfolgreichen Arbeit in Digitalisierung und grenzüberschreitender Zusammenarbeit der Clubs in Europa. Wir ergänzen so bestehende Verkehrsangebote und können helfen, den ÖPNV zu entlasten.“