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Heckbox: Alternative zur Dachbox

30. November 2017

Die Heckbox ist der „Rucksack“ für das Auto. Schlitten, Skischuhe und Co. passen perfekt hinein. Voraussetzung für die Heckbox ist eine Anhängerkupplung. Im ADAC Test bewähren sich die Transportboxen mit unterschiedlichem Erfolg.

Heckboxen sind eine interessante Alternative zur klassischen Dachbox. Insbesondere für kompaktes Gepäck.
Eine Heckbox ist der perfekte "Rucksack" für das Auto.

Heckboxen erweitern das Kofferraumvolumen beträchtlich und nehmen gerade jetzt im Winter nasse bzw. sperrige Transportgüter wie Schlitten, Skischuhe und Co. auf. Die Boxen, die zwischen 195 und 305 Liter Fassungsvermögen haben, bewähren sich im aktuellen ADAC Test unterschiedlich gut: Spitzenreiter unter den sechs getesteten Produkten ist die Westfalia Transportbox, die vor allem mit ihrer einfachen Handhabung punktet. Das Schlusslicht bildet die TowBox V1, die sich bereits bei einem City-Crashtest (30 Stundenkilometer) vom Grundträger löst.

Hier finden Sie die ausführlichen Testinformationen. 

Fahrradträger oder Grundträger?

Drei Hersteller greifen beim Grundträger auf Fahrradheckträger aus dem eigenen Haus zurück (Westfalia, Thule, Menabo), die anderen drei liefern eigens dafür gefertigte Grundträger (mft, Alutrans, TowBox). Die Kombination mit einem Fahrradträger ist etwas einfacher zu handhaben als die mit dem mitgelieferten Grundträger. Wesentliche Unterschiede bestehen auch in puncto Montage am Fahrzeug sowie beim Zugang zum Kofferraum – beides löst der Fahrradträger besser.

Wann passt die Heckbox besser?

Heckboxen können durchaus eine Alternative zu Dachboxen sein. Während diese für längliche Gegenstände wie z. B. Ski meist die bessere Wahl sind, eignet sich eine Heckbox eher für kompaktes Gepäck. In manchen Punkten bietet der „Rucksack“ am Heck sogar Vorteile gegenüber dem Transport auf dem Dach: Eine Heckbox ist bei einem höheren Fahrzeug leichter zugänglich und nimmt meist weniger Lagerraum in Anspruch. Auch niedrige Decken gerade in Hotelgaragen sind kein Hindernis.

Was zu beachten ist

  • Die Stützlast der Anhängerkupplung sollte nicht überschritten werden. (Stützlast = Gewicht des Grundträgers plus Leergewicht der Box plus Gewicht der Ladung)
  • Durch die Heckbox erhält das Fahrzeug eine neue Länge.
  • Eine vollbeladene Heckbox verändert den Schwerpunkt.

In unserem Video erfahren Sie weitere Ergebnisse aus dem ADAC Heckboxentest 2017. Auch, wie die Modelle beim Crashtest abschneiden.