Fahrsicherheits-Profi 2019: Das Finale

19.8.2019

42 Teilnehmer, 7 Prüfungen, 1 Sieger: In Hannover fand das dritte Finale des Fahrsicherheits-Profis statt. Zusammen mit unserem Partner Continental suchten wir den besten und sichersten Fahrer, der Sieger freute sich über ein Mini Cabriolet.

Alle Teilnehmer der Veranstaltung Fahrsicherheitsprofi August 2019

Viel Fahrgefühl beweisen und dabei einen kühlen Kopf bewahren – so lautete auch 2019 die Herausforderung an alle Teilnehmer. Los ging es im Juli, mit diversen Vorausscheidungen an den Fahrsicherheitszentren Linthe, Schlüsselfeld, Nohra, Gründau, Weilerswist, Augsburg und Hannover. Über 6500 Bewerbungen gab es bundesweit, aus denen jeweils 140 Frauen und Männer ausgelost wurden. Aus den 280 Teilnehmern der Vorrunde gingen dann 42 Finalisten hervor; 35 Männer und 7 Frauen duellierten sich um ein Mini Cabriolet im Wert von 26.000 Euro. Platz 2 durfte sich über das BMW Motorrad G310GS im Wert von 6000 Euro freuen. Platz 3 wurde mit einem Gutschein für die Teilnahme am 38. ContiTuner Tag im Wert von 1000 Euro belohnt.

Praktische Fahrprüfungen und theoretisches Wissen

Der Startpunkt für das Finale auf dem ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover war ein schriftlicher Test, in dem die Teilnehmer ihr theoretisches Wissen nachweisen sollten. Die Fragen waren aus dem Katalog der Führerscheinprüfung entnommen. Schon hier trennte sich die Spreu vom Weizen – die Ergebnisse des Tests reichten von 0 bis 52 Fehlerpunkten.

Nach dem Theorieteil folgte dann die Praxis in Form von sechs fahrdynamischen Wertungsprüfungen. Dazu gehörte unter anderem eine Eco-Fahrt, die die Teilnehmer möglichst energiesparend zurücklegen sollten. Dazu fuhren sie im Elektroauto Renault Zoe übers Gelände, das vorgeschriebene Zeitfenster betrug 4 bis 5 Minuten.

Fahrsicherheitsprofi Veranstaltung August 2019

Auf der Offroad-Strecke waren die Teilnehmer dann in einer X-Klasse unterwegs, einem geländegängigen Pick-Up-Truck von Mercedes. Die Aufgabe lautete, den rustikalen Parcours in einem vorgeschriebenen Zeitfenster von zwei bis dreieinhalb Minuten möglichst identisch zu wiederholen. Benötigten sie beispielsweise 2 Minuten und 45 Sekunden für den ersten Durchgang, lautete das Ziel, auch im zweiten Durchgang möglichst nah an dieser Zeit durchs Ziel zu fahren. Zwischendurch musste dabei ein steiler Hang inklusive Wasserfall erklommen werden. 

Blind Date im Auto

Bei der Prüfung Blind Date wurden die Scheiben eines Audi A6 mit schwarzer Folie abgedeckt. Die Teilnehmer saßen im Wageninneren in völliger Dunkelheit und konnten sich beim Fahren ausschließlich über die Continental Fahrerassistenzsysteme orientieren. Dabei mussten sie auch vorwärts und rückwärts einparken, ohne die aufgestellten Pylonen zu berühren. Weitere Wertungsprüfungen, die allesamt von routinierten Fahrsicherheitstrainern begleitet wurden, hießen Parcours, Kreis und Zielbremsung.

Generell soll durch den Fahrsicherheits-Profi eine Sensibilität für knifflige Situationen im Straßenverkehr vermittelt werden. Die Sicherheit steht dabei im Vordergrund. Zu den Zielen gehören des Weiteren die Förderung einer sicheren und ökonomischen Fahrweise sowie die Wissensvermittlung bei den Themen Reifen, Fahrzeugtechnik, alternative Antriebe und Fahrerassistenzsysteme.

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Fotos: Sebastian Zintel