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Deutschland |  | 04.12.2020

Auf einen bidirektionalen Kaffee und News zur ZOE-Batterie

Dr. E informiert sich über das bidirektionale Laden des E-Autos Renault ZOE.
Dr. E (r.) lässt sich von Marcus Fendt, Geschäftsführer The Mobility House, das bidirektionale Laden erklären. © ADAC SE

Inseln dienen oft als überschaubare Versuchslabore. In diesen Laboren wird Neues probiert. So auch auf Porto Santo. Auf dieser zu Portugal gehörenden Atlantikinsel wird die ideale Energie- und Mobilitätswelt aufgebaut.

Treiber sind die Renault Group und andere innovative Unternehmen. Zur zukunftsorientierten Energie- und Mobilitätswelt von Porto Santo gehören unter anderem: E-Autos, Windräder, Solarenergie, Speichersysteme und auch das sogenannte bidirektionale Laden. Diese Art der Ladetechnologie eines Stromautos ist keine Inselutopie! Noch gibt es diese Lade- bzw. Entladefunktion beim Renault ZOE allerdings nicht serienmäßig. Klar ist: Bidirektionales Laden kann bei der Energiewende helfen.

Dahinter steckt folgende Grundidee: Kaum ist ein E-Auto geladen, kann es den Strom teilweise schon wieder abgeben, zum Beispiel an Verbraucher wie Kühlschrank, TV oder Lampen im Hausstromnetz. Wenn Autos und Ladeinfrastruktur miteinander kommunizieren, hat das für das Netz und das Strommanagement positive Effekte. Letztendlich kann dann mit dem stehenden E-Auto sogar Geld verdient werden, wenn man es als Energiespeicher auf vier Rädern nutzt.

An dieser Ladestation eines Renault ZOE ist bidirektionales Laden möglich.
Gehören Laden und Entladen künftig zusammen? Fest steht: E-Mobilität und der Home-Bereich wachsen zusammen. © ADAC SE

Mit der bidirektionalen Ladetechnologie kann Energie aus Sonne, Wind und Wasser kostengünstig in die Elektroautobatterie gespeichert werden, während das Auto an der Ladestation lädt. Erhöht sich die Nachfrage oder verringert sich das Angebot – beispielsweise, wenn die Sonne mal nicht scheint und der Wind nicht weht – kann diese Energie gewinnbringend ins Stromnetz zurück gespeist werden. Dies kann im Haus beispielsweise über eigenen Solarstrom erfolgen, der für die spätere Nutzung im Fahrzeug zwischengespeichert wird. Die Speicherkapazität wächst mit der Anzahl von Stromautos, die in den Vehicle-to-Grid-Schwarm integriert sind. Somit wird die Nutzung regenerativer Energien gestützt und das Stromnetz stabilisiert – beides wichtige Grundlagen für die Energiewende.

Für künftige Leasingnehmer oder Besitzer eines E-Autos wären somit konkrete materielle Vorteile möglich und zwar auch, wenn das Auto in der Garage steht. Das Fahrzeug als „Stehzeug“, eine Rolle, die es ganz selbstverständlich immer wieder einnimmt, erhält eine neue, zusätzliche Bedeutung.

Dr. E hat schon mal nachgefragt, wie das bidirektionale Laden in der Praxis funktioniert. Dazu hat er ein Exemplar der seltenen ZOE-Modelle gefunden, die schon heute, wie üblich, geladen werden können, sich aber auch entladen lassen und Strom abgeben. Bei dieser Gelegenheit lässt er sich sogleich einen mit bidirektionaler Energie aus der E-Auto-Batterie gebrühten Kaffee servieren. Außerdem im Clip: Die ZOE-Batterie ist ab sofort im ADAC Leasing enthalten, muss also nicht mehr extra, in einem eigenen Vertrag, dazu gemietet werden. Das bringt Vorteile, die im Film erklärt werden:

Produktangebot:

Mehr Informationen zum aktuellen ADAC Leasingangebot finden sich unter:
www.adac.de/produkte/finanzdienstleistungen/e-auto-leasing/renault-zoe