Autostrom für zu Hause: E-Autos sicher und günstig laden

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Die Elektromobilität nimmt volle Fahrt auf. Mit Leasingangeboten und diversen Fördermöglichkeiten können sich viele den Traum vom eigenen Elektroauto erfüllen. Doch wo soll man das E-Auto aufladen, wenn keine Ladesäule in der Nähe ist? Daheim an der Steckdose? Das dauert zu lange. Die Lösung ist eine eigene Wallbox in der Garage oder vor dem Haus im Carport.

  • ADAC e-Charge Home: Vorteile für ADAC Mitglieder beim Wallboxenkauf

  • Gratis Installations-Check bringt Kostentransparenz für den Einbau

  • Wallbox-Modell aussuchen und diverse Fördermöglichkeiten nutzen

Gemeinsam mit dem Energieversorger E.ON Drive bietet die ADAC Service GmbH jetzt verschiedene Wallboxen an, die man ganz einfach online bestellen kann - zu Hause vom Wohnzimmer aus. Unter ADAC e-Charge Home sind alle Modelle mit den wichtigsten technischen Daten und individuellen Vorteilen aufgeführt. Die Ladestation für zu Hause gibt es vom Einstiegsmodell bis hin zur vernetzten high-end Lösung. 

Welche Voraussetzungen gibt es für die Wallbox-Installation?

Der virtuelle, kostenlose Installations-Check hilft dabei in wenigen Schritten festzustellen, wo die Wallbox installiert werden soll und welche Voraussetzungen bereits gegeben sind. Anhand dieser Daten wird dann ein individuelles Angebot erstellt. Der Preis für die Installation der Wallbox variiert je nach Aufwand. Grundsätzlich gilt: Wer nicht Eigentümer des Grundstücks oder der Immobilie ist, auf dem die Wallbox installiert werden soll, braucht auf jeden Fall eine Vollmacht vom Eigentümer.    

Wie funktioniert die Installation der Wallbox?

Sind die Formalitäten online erledigt, meldet sich der Installateur und man vereinbart ganz einfach seinen Wunschtermin. Dann wird die neue Wallbox ohne lange Lieferzeit von einem E.ON-Fachelektriker angeschlossen. Und im Handumdrehen kann man sein E-Auto oder den Hybrid (Plug in) ganz einfach vor der Haustür oder in der Garage laden, in vielen Fällen rund fünf Mal so schnell wie an der normalen Steckdose.

Welche Wallbox für welches Auto?

Für welche Wallbox man sich letztendlich entscheidet hängt natürlich stark vom Typ E-Auto ab, welches geladen werden soll. An Boxen mit einer Ladeleistung von bis zu 11 kW können die meisten Elektroautos in zwei bis sechs Stunden vollgeladen werden. Eine Wallbox benötigt in der Regel einen Anschluss mit einer Spannung von 400 Volt. Bei einer Stromstärke von 16 Ampere lässt sich damit eine Ladeleistung von 11 kW erreichen.

Der Zeitraum von zwei bis sechs Stunden Ladezeit wird damit begründet, dass nicht alle Elektroautos gleich schnell laden können. Die Gründe liegen auch in externen Faktoren wie der Außentemperatur, aber auch am E-Auto selbst, z.B. dem Batteriemanagement und der Kapazität der Batterie. Diese wird in kWh (Kilowattstunden) angegeben.

Fast alle Hersteller rüsten Ihre Wagen übrigens mit dem Stecker Typ 2 aus, so wie ihn auch die ADAC Wallboxen haben. Für den Stecker Typ 1 gibt es aber passende Adapterkabel. Und da die Wallboxen alle mit einem FI Schutzschalter ausgerüstet sind, ist das An- und Abstecken absolut sicher.

Endlich auch zu Hause laden ∙ © ADAC SE

Was ist eine intelligente Wallbox?

Intelligenten Wallboxmodelle können via App mit dem Smartphone kommunizieren. So weiß man genau, wann das E-Auto vollgeladen ist oder wie lange es noch dauert bis man wieder durchstarten kann. Auch der Verbrauch über die App ist nachvollziehbar. So hat man alle laufenden Kosten voll im Blick.

Für Wallboxen gibt es übrigens bundesweite, aber auch regionale und kommunale Fördermöglichkeiten.

Details zu den einzelnen Angeboten gibt es unter www.eon.de/meinefoerderungen.

Nachhaltigkeit: Wie komme ich an Öko-Strom?

Mit den neuen Wallboxen vom ADAC erhält man alle Leistungen aus einer Hand, auch den passenden Ökostrom-Tarif, und zwar ab Mitte August. ADAC Mitglieder sparen über das ADAC e-Charge Home-Angebot je nach Modell bis zu 130 Euro.

Lokal emissionsfrei zu sein, ist der große Vorteil von E-Autos. Aber es kommt auf die Stromquelle an! Klimaschonend sind elektrische Pkw unterwegs, wenn sie mit Ökostrom geladen werden. Zudem ist der Bezug von grünem Strom oft Voraussetzung für eine Förderung. Es gibt auch so genannte smarte Tarife, mit denen Sie Ihr E-Auto abends und nachts günstiger mit Ökostrom aufladen können.