ADAC e-Charge Home: Tipps für die eigene Stromtankstelle zu Hause

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ADAC Mitglieder erhalten nicht nur vergünstigte Wallboxen für Elektroautos, sondern auch Ökostromtarife zu Vorzugskonditionen. Von der Beratung zur passenden Ladelösung, über rabattierte Wallboxen und die fachmännische Installation bis hin zum passenden Grünstromvertrag gibt es ein umfassendes Angebot zum Thema „Laden zu Hause“.

  • Vorzugskonditionen für ADAC Mitglieder: Grünstrom und Wallboxen

  • Neben dem klassischen Ökostromtarif ist auch der Tarif „E.ON SmartStrom Öko“ im ADAC e-Charge Home Angebot

  • Tipps für den Weg zur passenden Wallbox

Ökostromtarif: Was bedeutet das eigentlich?

In Höhe des Verbrauchs wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen und in das Stromnetz eingespeist. Der Nachweis erfolgt über die Entwertung von Herkunftsnachweisen beim Umweltbundesamt.

ADAC Mitglieder haben die Wahl

ADAC Mitglieder haben die Wahl zwischen einem klassischen und einem smarten Tarif-Angebot. Wenn sie sich für einen der Verträge entscheiden und bisher noch keinen Strom von E.ON beziehen, profitieren sie als E.ON-Neukundinnen und -kunden etwa von einem einmaligen ADAC Mitgliedervorteil in Höhe von 150 Euro – unabhängig von einem Wallbox-Kauf.

Wie spart man auf die smarte Art?

Neben einem klassischen Ökostromtarif bietet die Kooperation zwischen ADAC SE und E.ON den intelligenten Tarif „E.ON SmartStrom Öko“ an, bei dem der klimafreundliche Strom abends und nachts günstiger ist. Hier sinkt der Strompreis also zum Beispiel werktags ab 16 Uhr automatisch und in der Nacht nochmals – ideal um das Elektroauto über Nacht zu laden. Wie die Tarifzeiten in der eigenen Region gestaltet sind, ist unter https://smarte-zeitzonen.eon.de/ einsehbar. Für diesen Tarif ist ein kostenpflichtiger intelligenter Stromzähler („Smart Meter“) notwendig.

Weitere wichtige Tipps für den Weg zur Wallbox präsentiert Dr. E:

Dieses Video wird über YouTube abgespielt. Es gelten die Datenschutzbestimmungen von Google. Bild: © ADAC SE

An den Fehlerstrom-Schutzschalter denken

Wichtig ist auch der so genannte Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz FI-Schalter: Nicht alle Wallboxen verfügen über einen integrierten FI-Schalter. Bei der Wahl der Wallbox ist darauf zu achten, ob man für die Installation einen vorgelagerten und günstigeren FI Typ A oder einen FI Typ B benötigt.

Hintergrund: Vorgeschrieben ist ein Schutz gegen Gleich- und Wechselstromfehler, der bei Fehlerströmen den Stromkreis unterbricht und dadurch Stromunfälle verhindert. Bei der Wahl der Wallbox ist darauf zu achten, welcher Schutz bereits in der Wallbox enthalten ist und ob in der vorgelagerten Hausinstallation ein FI-A ausreicht oder der FI-B benötigt wird – Infos gibt’s dazu im Produktdatenblatt des jeweiligen Produkts. Bei Überlast schaltet der Leitungsschutzschalter ab.

Wo soll die Wallbox installiert werden?

Es lohnt sich, gut zu überlegen, wo die Wallbox montiert werden soll und zu beachten, wo sich der Ladeanschluss Ihres E-Autos befindet. Eine gute Planung vermeidet spätere Stolperfallen durch im Weg liegende Kabel und hilft bei der Kostenkalkulation. Ein Angebot für die Wallbox-Installation erhält man vom Elektriker oder gleich online, zum Beispiel via ADAC e-Charge Home. Bei der Platzierung der Wallbox sollte man auch an einen Rauchmelder denken: Der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS) empfiehlt sensible Rauchmelder, eine Brandschutzbegehung und die Einbeziehung der Gebäudeversicherung.

Haben es Mieter schwerer an eine Wallbox zu kommen?

Noch ist es in puncto Wallbox für Mieter schwieriger als für Immobilien- und Garageneigentümer. In jedem Fall sollten Mieter mit ihrem Vermieter beziehungsweise der Hausverwaltung sprechen, um eine gemeinsame Ladelösung zu finden. Obwohl Mieter in Wohnanlagen einen Anspruch auf die Installation einer Wallbox zum Laden von E-Autos haben, kann bei einer komplexen Interessenlage aufgrund weiterer Mietparteien eine günstige Einzellösung verwehrt bleiben, so ein Urteil des Amtsgerichts München (AZ: 416 C 6002/2).

Welche Wallbox ist das neueste Modell im ADAC Programm?

Die E.ON Drive eBox smart ist neu im Programm. Der Vorteilpreis beträgt für ADAC Mitglieder 901 Euro bzw. 999 Euro mit Kabel. Mehr dazu sowie zum kostenfreien Installationscheck und allen anderen Wallboxen im ADAC e-Charge Home Programm.

Förderungen

Für private und öffentliche Ladeinfrastruktur sowie Wallboxen und Installationsleistungen gibt es von Bundesland zu Bundesland und auch teilweise von Kommune zu Kommune individuelle Förderprogramme. Diese Datenbank hilft weiter: https://www.foerderdatenbank.eon.de/de/foerderungen-wallbox.html

Weitere Informationen zur Fördersituation und zum Wallbox-Kauf: https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/kaufen/foerderung-wallbox/

*Verwendete Quellen: ADAC Service GmbH, E.ON, adac.de, Nachrichtenagentur SP-X