ADAC Südbayern wächst abermals trotz Krise

Das Führungsteam des ADAC Südbayern (v.l.): Georg Greinwald, Rüdiger Lode, Dr. Gerd Ennser, Manfred Sensburg, Björn Dosch, Martin Krisam, Fritz Schadeck und Karlheinz Jungbeck
Das Führungsteam des ADAC Südbayern (v.l.): Georg Greinwald, Rüdiger Lode, Dr. Gerd Ennser, Manfred Sensburg, Björn Dosch, Martin Krisam, Fritz Schadeck und Karlheinz Jungbeck© ADAC Südbayern / Klaus Haag

Bei der hybriden Mitgliederversammlung des ADAC Südbayern, wurden Vorstände in ihrem Amt bestätigt, sowie Ortsclubs und Funktionäre ausgezeichnet. Zudem stellte der größte Verein in Bayern seine Zahlen vor. So konnte er auch im zweiten Jahr der Corona-Krise abermals wachsen und hat im Geschäftsjahr 2021 um rund 15.000 auf 2.068.264 Mitglieder zugelegt – ein neuer Höchststand in der 117-jährigen Geschichte des Mobilitätsclubs.

Traumergebnisse beim Vorstands-Trio

Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung im BallhausForum Unterschleißheim und virtuell, haben die Leistungen des Automobilclubs im letzten Jahr honoriert und den Vorstand mit 100 Prozent entlastet. Auch für drei der sechs zur Wiederwahl stehenden Vorstände gab es Traumergebnisse: Vorsitzender Dr. Gerd Ennser (Passau) wurde mit 99,8 Prozent für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Karlheinz Jungbeck (Schatzmeister/Finanzen und Tourismus) erhielt 98,7 Prozent. Der Münchner Martin Krisam fuhr als Vorstand für Ortsclubarbeit 98,1 Prozent ein.

Neben den drei wiedergewählten Vorständen, gaben auch die weiteren ehrenamtlichen Ressort-Verantwortlichen Manfred Sensburg (Mitgliederleistungen und Vertrieb/München), Fritz Schadeck ( Jugend und Sport/Bad Aibling) sowie Rüdiger Lode (Verkehr, Umwelt, Fahrzeugtechnik) Einblicke in die Aktivitäten in diesen Bereichen.

Wir durchleben mit der Corona-Pandemie, die leider immer noch nicht vorbei ist, und jetzt mit dem Ukraine-Krieg die größten Krisen in der Nachkriegszeit. Auch wenn diese auch am ADAC nicht spurlos vorübergehen, etwa im Bereich der Reisebüros, können wir jedoch für unsere Mitglieder und Kunden das hohe Bedürfnis nach Hilfe, Rat und vor allem Schutz in unruhigen Zeiten bieten. Der ADAC ist da, jetzt erst recht – und das 24 Stunden am Tag.

Wir durchleben mit der Corona-Pandemie, die leider immer noch nicht vorbei ist, und jetzt mit dem Ukraine-Krieg die größten Krisen in der Nachkriegszeit. Auch wenn diese auch am ADAC nicht spurlos vorübergehen, etwa im Bereich der Reisebüros, können wir jedoch für unsere Mitglieder und Kunden das hohe Bedürfnis nach Hilfe, Rat und vor allem Schutz in unruhigen Zeiten bieten. Der ADAC ist da, jetzt erst recht – und das 24 Stunden am Tag.

Dr. Gerd Ennser (ADAC Südbayern Vorsitzender)©Steffen Leiprecht/sl-pictures.de

Hybride Mitgliederversammlung ein Erfolg

Pandemiebedingt fand die Mitgliederversammlung heuer in hybrider Form statt. Der Großteil der Teilnehmer war live in Unterschleißheim unter hohen Sicherheitsvorkehrungen und unter Einhaltung der 3G-Regeln dabei. Zudem bestand die Möglichkeit, via Live-Stream auch digital an der wichtigsten Veranstaltung im Vereinsjahr teilzunehmen.

Berichte und Ausblick

Es wurden zudem die Weichen für das Jahr 2022 gestellt. Der frisch im Amt bestätigte Schatzmeister Karlheinz Jungbeck erhielt für seinen Etatansatz 100 Prozent Zustimmung. Schwerpunkte sind heuer natürlich die Wiederbelebung der durch Corona in den vergangenen 48 Monaten reduzierten Veranstaltungsformate. Und auch das Thema Nachhaltigkeit steht beim ADAC Südbayern quer durch alle Bereiche ganz oben auf der Agenda. Als Verbraucherschützer und Interessenvertreter drängt der ADAC zudem wegen der hohen Energiekosten auf schnelle und spürbare Entlastungen für die Bürger.

Wir fordern die Mineralölkonzerne auf, die Spielräume für Preissenkungen im Sinne des Verbrauchers auszuschöpfen. Die Bundesregierung muss das Paket jetzt mit der größtmöglichen Geschwindigkeit umsetzen

Wir fordern die Mineralölkonzerne auf, die Spielräume für Preissenkungen im Sinne des Verbrauchers auszuschöpfen. Die Bundesregierung muss das Paket jetzt mit der größtmöglichen Geschwindigkeit umsetzen

Dr. Gerd Ennser (ADAC Südbayern Vorsitzender)©Steffen Leiprecht/sl-pictures.de

Jahresbericht ADAC Südbayern 2022: Aus Tradition - im Aufbruch
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Auszeichnung für die Ortsclubs des Jahres und verdiente Funktionäre

Traditionell geehrt und ausgezeichnet für ihren besonderen Einsatz wurden die Ortsclubs des Jahres. Auf den Plätzen 1, 2 und 3 unter den 204 zum ADAC Südbayern zählenden Clubs landeten der MAC Königsbrunn vor dem MC Lech-Schmuttertal und der RG Rosenheim.

Mit der Ehrennadel in Gold mit Brillanten– der höchsten Auszeichnung des ADAC Südbayern für ehrenamtlich tätige Funktionäre – gewürdigt wurden Richard Huber vom KC Eggenfelden und Helmuth Zapf vom MSC Landau.

Die Ehrennadel in Gold mit Brillanten gab bei der Mitgliederversammlung für Helmuth Zapf (2.v.l.) und Richard Huber aus den Händen von Ortsclubarbeit-Vorstand Martin Krisam und Vorsitzenden Dr. Gerd Ennser.© ADAC Südbayern / Klaus Haag

Bei weiteren Wahlen wurden die Vorstandsräte Hinrich Groeneveld (Moosburg), Isolde Holderied (Bad Bayersoien), Marcus Dums (Rögling) und Wolfgang Gastorfer (Tiefenbach) in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen Rechnungsprüfer gewählt wurde Marc Strohm (Ingolstadt), der den altersbedingt ausgeschiedenen Helmut Diehl ersetzt. Gewählt wurden auch die 15 Delegierten, die gemeinsam mit den sechs Vorständen den ADAC Südbayern als drittgrößten von 18 Regionalclubs bei der ADAC Hauptversammlung am 21. Mai in Wiesbaden vertreten. Auch dort ist mit erfreulichen Themen und Zahlen zu rechnen: Bundesweit wuchs der ADAC im Vorjahr um rund 53.000 Mitglieder und zählte zum 31.12.2021 exakt 21.231.584 Menschen, die sich auf den Club verlassen können.

Redaktion Südbayern
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