Verkehrssicherheit Eltern

Kind und Verkehr

Gemeinsam üben macht Spaß.

Schritt für Schritt lernen Kinder von ihren Eltern Sicherheit und Selbstständigkeit. Bei der Elternveranstaltung „Kind und Verkehr“ erhalten Eltern von Kindern im Vorschulalter wertvolle Hinweise zu Themen rund um den Straßenverkehr.

Hier einige Themen:

  • Gefahren im Wohnumfeld
  • Entwicklungspsychologie
  • Kinder zu Fuß
  • Kinder als Mitfahrer
  • Bewegungsmangel und Unfälle


Weiterhin gehen die ausgebildeten Moderatoren auf die besondere Situation in Ihrem Wohnbereich ein (Stadtzentrum, Dorf etc...). Jede interessierte Elterngruppe - ob im Kindergarten, im Wohnvietel oder im Verein - kann eine Elternveranstaltung organisieren. Den Organisatoren und Eltern entstehen keine Kosten.

Sicher im Auto

Kinder sicher im Auto anschnallen

Das Mitfahren im Auto ist für Kinder immer noch die gefährlichste Art der Verkehrsteilnahme.

Vielfach sind Nachlässigkeit und Unkenntnis der Eltern bei der Sicherungspflicht ihrer Kinder der Grund dafür, aber auch technische Probleme und Handhabungsfehler bei der Benutzung von Kinder-Rückhaltesystemen (KRS).

Solche Informations- und Motivationslücken will der ADAC gemeinsam mit dem Partner Volkswagen VW durch dieses Verkehrssicherheitsprogramm schließen und zwar in Form von Informationsveranstaltungen in geschlossenen Teilnehmergruppen, z. B. in Kindergärten, Schulen oder ähnlichen Einrichtungen, in Volkswagen VW Autohäusern, bei Großveranstaltungen an Infoständen und Verkehrssicherheitstagen.

Fachliche Inhalte und Themenschwerpunkte sind u. a.:

  • Unfallrisiken und -folgen für ungesicherte Kinder im Pkw
  • Gesetzliche Vorschriften, Überwachung, Sanktionen für die Eltern/Fahrer
  • Sicheres Ein- und Aussteigen
  • Richtige Platzierung des KRS im Fahrzeug
  • Beförderung mehrerer Kinder, Fahrgemeinschaften
  • Empfehlungen zum Erwerb eines KRS (ADAC Tests)
  • Neue technische Entwicklungen
  • Umgang mit Widerständen von Kindern
  • Besonderheiten auf Langstrecken/Urlaubsfahrten 

Bundesweit stehen ca. 120 Moderatorinnen und Moderatoren zur Verfügung, die diese Veranstaltungen kostenlos durchführen.

Elternhaltestellen

Der Weg zur Schule ist gerade für die ganz jungen Verkehrsteilnehmer in den ersten Klassen eine besondere Herausforderung. Viele Eltern würden ihre Sprösslinge daher am liebsten gleich mit dem Auto ins Klassenzimmer fahren, um sämtlichen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Doch dies ist aus Sicht des ADAC Nordrhein nicht die Lösung des Problems. Zahlreiche Studien belegen mittlerweile, dass die tägliche Bewältigung des Schulweges zu Fuß eine Reihe von positiven Effekten auf die kindliche Entwicklung hat. Dazu zählen eine höhere Konzentrationsfähigkeit im Unterricht, eine gesteigerte körperliche Fitness, der Abbau von Übergewicht sowie – bei gemeinsamer Bewältigung des Schulweges mit anderen Kindern – die Verbesserung des Sozialverhaltens. Hinzu kommt, dass Kinder dadurch frühzeitiger ein Bewusstsein für Gefahrensituationen im Straßenverkehr entwickeln und in die Lage versetzt werden, ein räumliches Bild („geistige Landkarte“) der eigenen Stadt bzw. des eigenen Schulwegs zu entwerfen. 

Der ADAC Nordrhein empfiehlt deshalb Eltern, den Schulweg frühzeitig zu üben. Dabei sollten sie die Strecke mehrmals zusammen mit dem Kind gehen und mögliche Gefahrenstellen besprechen. Der kürzeste Weg muss dabei nicht der sicherste sein. Deshalb macht es manchmal Sinn, auch einen Umweg in Kauf zu nehmen. Eltern sollten ein besonders Augenmerk auf das Überqueren der Straßen legen und dies intensiv mit dem Nachwuchs üben. Auch Bushaltestellen bergen Gefahren. Deshalb gilt die Grundregel: Niemals vor oder hinter einem haltenden Bus über die Straße laufen. Auch über den ersten Schultag hinaus sollten Eltern ihre Kinder begleiten und später gelegentlich aus dem Hintergrund beobachten, ob der Nachwuchs das Gelernte umsetzt.

Der ADAC Nordrhein gibt nicht nur Tipps und erstellt Broschüren für Eltern, er unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einrichtung von schulnahen Hol- und Bringzonen. Dabei handelt es sich um einen Seitenstreifen an der Straße, auf dem zu bestimmten Zeiten niemand parken darf. Hier können Eltern ihre Kinder sicher absetzen. Die sogenannten „Elternhaltestellen“  sollten mindestens 250 Meter vom Schuleingang entfernt sein. Die Kosten für die Beschilderung übernimmt der ADAC Nordrhein.


Tipp Icon

Nähere Infos zu den Programmen erhalten Sie beim:

ADAC Nordrhein e.V.
Luxemburger Str. 169, 50963 Köln
0221 47 27 620
vku@nrh.adac.de

ADAC Ostwestfalen-Lippe e.V.
Eckendorfer Str. 36, 33609 Bielefeld
0521 10 81 160
verkehr@owl.adac.de

ADAC Westfalen e.V.
Freie-Vogel-Str. 393, 44269 Dortmund
0231 54 99 282
vku@wfa.adac.de

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