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Der ADAC

Erfolgreiche digitale Mitgliederversammlung 2021

© ADAC Nordbayern

Die jährliche Mitgliederversammlung des ADAC Nordbayern fand aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie am Samstag erneut virtuell und nicht wie üblich im Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld statt. 108 Delegierte und freie Mitglieder des Regionalclubs nahmen teil und schalteten sich erfolgreich von zu Hause aus per Computer, Tablet oder Smartphone zu und verfolgten die Versammlung, bei der unter anderem Herbert Behlert als Vorsitzender im Amt bestätigt wurde.

Personelle Veränderungen in der Vorstandschaft
Während Thomas Dill, Vorstand für Verkehr, Technik & Umwelt, ebenfalls wiedergewählt wurde, ergaben die Wahlen der Vorstandsmitglieder im Bereich Jugend & Sport und Ortsclubangelegenheiten personelle Veränderungen. Da der bisherige Vorstand für Jugend & Sport, Alfred Thomaka, altersbedingt nicht mehr antrat, wurde Michael Bayer mehrheitlich zum neuen Vorstand für Sport & Jugend gewählt. Die Delegierten und Mitglieder stimmten bei der Wahl für den Posten für Ortsclubangelegenheiten für René Schymura, der damit ebenfalls neu im Vorstand die Nachfolge von Harald Walter antritt. Im Amt bestätigt wurden der Ehrenrat und der zu wählende Rechnungsprüfer.

Regionalclub trotzt der Krise mit Flexibilität und Kreativität
Der ADAC Nordbayern konnte die besonderen Herausforderungen des vergangenen Jahres gut meistern. Innerhalb kürzester Zeit wurden umfangreiche Hygienekonzepte für Geschäftsstellen, Reisebüros, Prüfzentrum und Fahrsicherheitszentrum entwickelt und umgesetzt. Die Flexibilität und Kreativität aller hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat dabei wesentlich zum Erfolg im zurückliegenden Geschäftsjahr beigetragen. Und auch in Zeiten von Kontaktbeschränkungen war der ADAC Nordbayern in der Gremien-, Vereins- und Jugendarbeit weiterhin aktiv und organisierte für die 133 Ortsclubs zahlreiche Webinare, um den Vereinen in der Krise bestmöglich beizustehen. Der wiedergewählte Vorsitzende Herbert Behlert bedankte sich auf der digitalen Mitgliederversammlung rückblickend für die gute Zusammenarbeit in einem herausfordernden Jahr 2020: „Wir haben im vergangenen Jahr gezeigt, dass wir gemeinsam stark sind. Ich wünsche mir, dass wir uns diesen Zusammenhalt auch in Zukunft bewahren. Ich bin sehr stolz auf die hervorragende Arbeit zwischen Haupt- und Ehrenamt in dieser außergewöhnlichen Zeit.“

Besonders gefordert hat die Corona-Pandemie ebenfalls die Pannenhilfe und Luftrettung. In Nordbayern waren die Gelben Engel gerade auch im Lockdown zur Stelle und rückten 2020 insgesamt 165.738 Mal aus. In den meisten Fällen (46 Prozent) wegen Batterieproblemen, was auf längere Standzeiten während Lockdown und Homeoffice zurückgeführt werden kann. Ein außergewöhnliches Jahr liegt auch hinter den Crews der gemeinnützigen ADAC Luftrettung: Der meist alarmierte Rettungshubschrauber in Bayern war dabei im vergangenen Jahr erneut Christoph 18 aus Ochsenfurt mit 1.853 Einsätzen. Bedingt durch den zweimaligen Lockdown und die Schließung der Geschäftsstellen konnte der ADAC Nordbayern 2020 zwar keinen Mitgliederzuwachs verzeichnen, die Zahl der Mitglieder mit 1,18 Millionen aber stabil auf Vorjahresniveau halten.

Wichtige Arbeit leistet der ADAC Nordbayern darüber hinaus mit dem Prüfzentrum in Fürth und dem mobilen Prüfdienst, welche einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten, und den Fahrsicherheitstrainings im Fahrsicherheitszentrum in Schlüsselfeld sowie mit den zahlreichen Verkehrssicherheitsprogrammen an Schulen in ganz Nordbayern.