Boot Düsseldorf 2018: Schicke Yachten, eine Surf-Welle und ermäßigter Eintritt

4.12.2017

Vom Schlauchboot bis zur millionenschweren Luxusyacht – auf der "boot Düsseldorf" kommen Wassersportler voll auf ihre Kosten. Mehr als 1800 Unternehmen zeigen vom 20. bis 28. Januar 2018 auf der weltgrößten Wassersportmesse ihre Neuheiten. Und in der "Beach World" können Besucher selber surfen oder sich im Stand-up-Paddling versuchen. ADAC Mitglieder erhalten im Vorverkauf Rabatt auf den Eintritt

"Die Branche boomt", sagt Dr. Steffen Häbich, Leiter ADAC Wassertouristik und Sportschifffahrt – mehr als zwei Milliarden Euro Umsatz 2017 bedeuten einen neuen Rekord. Das maritime Hoch erfasst alle Bootsgrößen. Häbich berichtet einerseits von einem "Trend zu großen Yachten", so ist in Düsseldorf erstmals eine 35-Meter-Yacht zu sehen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach kleinen Booten, die sich leicht auf einen Trailer packen lassen und von Außenbordmotoren angetrieben werden.

Die Firma Neander Shark aus Kiel zeigt gemeinsam mit Steyr Motors den ersten Turbodiesel-Außenborder mit Doppelkurbelwelle. "Ein sparsamer Motor, der keine Vibrationen verursacht", beschreibt Häbich die Vorteile des Diesels. Wie auf der Straße werden auch auf dem Wasser elektrische Antriebe immer wichtiger: Auf vielen Seen im Alpenraum dürfen zum Beispiel nur noch Boote mit E-Motor fahren. Weltweit führend ist in diesem Segment Torqeedo aus Gilching am Starnberger See, die Synergien mit der Autoindustrie nutzt – unter anderem beim Hochleistung-Akku des BMW i8.

Drei weitere Trends beobachtet der ADAC Bootsexperte: Bei Seglern werden Katamarane immer beliebter und zwar für Beginner ebenso wie für Fortgeschrittene. Im Vermietungsgeschäft wächst der Wunsch der Kunden nach flexiblen Angeboten. "Fractional Ownership" heißt das Zauberwort – dabei erwirbt der Käufer einen kleinen Teil und damit das Nutzungsrecht einer Yacht. Gleichzeitig darf er auch auf anderen Booten weltweit segeln. Ebenso stark im Kommen ist Urlaub auf dem Hausboot, die vielleicht einfachste Art, in den Wassertourismus einzusteigen.

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ADAC Mitglieder sparen beim Eintritt

Im Vorverkauf zahlen ADAC Mitglieder für Tickets 15 statt 24 € an der Messekasse: Entweder in den teilnehmenden Geschäftsstellen des Clubs oder online unter marinafuehrer.adac.de/tickets. Die Boot Düsseldorf ist vom 20. bis 28. Januar 2018 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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Pack die Badehose ein

Badeklamotten und Handtuch mitnehmen, und rauf aufs Stand-up-Paddle-Board: In einem 65 Meter langen Becken können Messebesucher das aufrechte Paddeln auf SUP-Boards selbst probieren, Neonprenanzüge werden gestellt. Wer es schneller mag, steigt auf sogenannte Foilings-Boards, Windsurfbretter oder Wake-Boards um. Oder versucht sich auf der stehenden Welle "The Wave" bzw. der Skimboard-Bahn. Und in Halle 13, in der auch ein Motorbootsimulator steht, lädt ein 90 Meter langer Flusslauf zum Testpaddeln ein. Wer einfach nur zuschauen möchte: An den ersten beiden Messetagen zeigen Profis aus aller Welt, was mit Stand-up-Paddle-Boards so alles möglich ist.

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Der ADAC auf der Messe

In Halle 14 am Stand A 65, direkt am Osteingang der Messe, informieren Experten des ADAC über Angebote und Leistungen des Clubs: Sie geben Auskünfte zu Sportbootführerscheinen von der einzigen ADAC Yachtschule Möhnesee, über das neue Revierführerformat "Italienische Adria", das ADAC Marina Portal, die Yachtcharter-Suche und die Wassersport-Versicherungen.

Ebenfalls neue ist die App „HelloPort“ (hier finden Sie ein Video dazu): Mit diesem Online-Hafen-Lotsen können Skipper unterwegs einen Platz für die Nacht verbindlich buchen und bezahlen – zum Start ist das in vielen beliebten Revieren an der italienischen Adria, in Slowenien und Kroatien möglich. Bis zum Start der Saison 2018 ist eine Ausweitung auf weitere Hot-Spots der europäischen Boot-Szene geplant, mehr Infos unter marinafuehrer.adac.de

An den Wochenenden zeigt der Club bei einer Sicherheitsaktion im Wasserbecken der boot-Segelschule, wie eine Rettungsinsel funktioniert und Rettungswesten richtig angelegt werden.

Text: Christof Henn. Fotos: PR.

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