Die spannendsten Automuseen Deutschlands

26.2.2019

Oldtimer, Supersportwagen, Zukunftsmodell: Das bieten Deutschlands Automuseen auf Zehntausenden Quadratmetern Ausstellungsfläche. Ausflugsziele für die ganze Familie! Adressen, Öffnungszeiten, Preise

Automuseum Mercedes
 Mercedes-Sport-Einsitzer wie der W 196 fuhren 1945/55 in der Formel 1 – jetzt zieren sie das Museum in Stuttgart
  • Automobilgeschichte zum Anfassen: Sonderaustellungen, Workshops, Multimedia
  • Mercedes-Benz, BMW, Porsche und Co.: Hersteller präsentieren ihre Marken-Highlights
  • Private Sammlungen: Vom Oldtimer über den Rennboliden bis zum Flugzeug
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Wer sich für die Geschichte der Mobilität interessiert, hat in Deutschland eine große Auswahl an Museen und privaten Sammlungen mit Autos, Motorrädern und Flugzeugen aus allen Epochen. Sonderausstellungen, Workshops und Familienaktionen zum Mitmachen runden das Angebot ab. 

Mercedes-Benz Museum: 130 Jahre Automobilgeschichte

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Automuseum Mercedes
Zum Schwärmen: Mercedes-Modelle aus allen Epochen

Eines sollten Sie definitiv tun, wenn Sie das Mercedes-Benz Museum besuchen: sich Zeit nehmen. Mit neun Etagen und insgesamt fast 17.000 m² Ausstellungsfläche ist es das größte Museum seiner Art und zeigt 130 Jahre Autogeschichte. Mehr als neun Millionen Besucher waren bereits da.

Das älteste Exponat ist der Benz Patent-Motorwagen Nummer 1. Das Dreiradfahrzeug mit Verbrennungsmotor wurde von dem Ingenieur Carl Benz gebaut, er erhielt dafür im Jahre 1886 ein Patent. Im selben Jahr folgte die erste öffentliche Probefahrt durch Mannheim. Ein Stück Geschichte: Denn mit der "Nummer 1" wurde die Geburtsstunde des modernen Automobils eingeläutet! Die Entwicklung danach – unter anderem mit Legenden wie Silberpfeil, Flügeltürer und tollen Supersportwagen – präsentiert sich auf unterschiedlichen Ebenen: von der Geburt der Marke bis zu Rennsporterfolgen und aktueller Technologie wie E-Motoren.

Familien besuchen am besten die "Mitmach-Ausstellung", in der Kinder ihr eigenes Auto gestalten können; ein kostenfreier Workshop findet am Wochenende statt. Und in einer Sonderausstellung (bis zum 2. April 2019) zeigt Mercedes-Benz aktuell auch die Geschichte eines anderen Kindes der Stadt: die des VfB Stuttgart. 

Infos & Kontakt

Ort: Mercedesstraße 100, Stuttgart
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 18 Uhr
Eintritt: 10 € (ermäßigt 5 €, Kinder bis 14 gratis)
Mercedes-Benz Museum*

BMW Museum: Dreiklang aus Design, Technik und Architektur

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Automuseum BMW
BMW: So sieht die Zukunft aus

Einzigartig im BMW Museum: eine Skulptur, bestehend aus 714 Edelstahlkugeln, die wechselnde BMW-Formen und -Designs andeutet. Besucher erwandern in dem Unternehmensmuseum einen 1000 Meter langen Rundweg durch insgesamt 25 Ausstellungsbereiche. 120 Exponate umfassen Automobile, Motorräder und Motoren. In Dauerausstellungen können Sie Klassiker bewundern, wie etwa den sportlichen, zweisitzigen Sportwagen Roadster – ein echtes Liebhabermodell –, oder künstlerisch adaptierte BMW-Modelle.

Im "Haus der Gestaltung" lernen Sie mehr über Design, im "Haus des Motorsports" über die Rennsportgeschichte des Unternehmens. Und die Zukunft – Elektromobilität und Batterietechnologie – wird in einer Sonderausstellung bis September 2019 präsentiert.

BMW bietet einstündige Führungen für bis zu 60 Personen an. Weitere Führungen zu Themen wie Innovation im Hause BMW oder eine Werksführung sind ebenfalls möglich. Während Sie für das BMW Museum Eintritt zahlen, ist der Zugang zur angrenzenden BMW Welt, die als Erlebniszentrum konzipiert wurde, kostenlos. Dort können Sie jeden ersten Sonntag im Monat auch an einer architektonischen Führung teilnehmen. 

Infos & Kontakt

Ort: Am Olympiapark 2, München
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Eintritt: 10 € (ermäßigt 7 €, Familienticket für 24 €)
BMW Welt*

Porsche Museum: Traumautos und ihre Geschichte

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Automuseum Porsche
Imposanter erster Eindruck: Drei Porsche 911 auf weißen Stelen

Zehn Jahre alt ist das Porsche Museum erst – und jedes Jahr strömen Hunderttausende Fans nach Stuttgart. Sie werden gleich am Eingang überrascht. Dort sind drei Porsche 911 verschiedenen Baujahrs auf weißen Stelen montiert – die Installation namens "Inspiration 911" stammt von dem englischen Künstler Gerry Judah. Im Haus präsentiert das Unternehmen dann 80 Porsche-Modelle und zahlreiche Kleinexponate.

Die Ausstellung ist in zwei Teile unterteilt: die Firmengeschichte vor 1948 und die Produkt- und Motorsportgeschichte des Unternehmens. Wer interaktiv mitmachen will, kann zum Beispiel Autogeräusche mischen, einem zwölf Meter lange Touchwall folgen, in alten Werbeanzeigen stöbern und virtuell durch die Porsche-Geschichte reisen.

Die geht zurück ins Jahr 1898. Haben Sie schon mal von dem "Egger-Lohner electric vehicle, C.2 Phaeton model" gehört? Es ist die erste Porsche-Konstruktion des Ingenieurs Ferdinand Porsche. Die Smartphone-App "Porsche Museum" hilft Ihnen beim Rundgang. 

Infos & Kontakt

Ort: Porscheplatz 1, Stuttgart
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 18 Uhr
Eintritt: 8 € (ermäßigt 4 €, Familienticket für 20 €)
Porsche Museum*

AutoMuseum und Autostadt: Heimat von Käfer, Golf und Co. 

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Automuseum VW
Dauerbrenner VW Golf von den Anfängen bis heute

Wolfsburg kann gleich mit zwei Volkswagen-Museen aufwarten: dem AutoMuseum und der Autostadt. Im AutoMuseum stehen neben Klassikern wie dem "Bulli" oder dem "Golf" Prototypen und Unikate. Eines davon: der VW-Käfer "Herbie", der als Hauptdarsteller in der gleichnamigen Filmreihe Millionen begeisterte; Herbie, das hilfsbereite Auto mit seinen charakteristischen Längsstreifen, jagt in den Disney-Filmen seine Gegner und erreicht für einen Käfer beachtliche Höchstgeschwindigkeiten. Spannend auch ein anderes Unikat: ein schwimmender VW Golf.

Die Autostadt dagegen ist als Themenpark konzipiert. Neben einer Betriebsführung können Sie dort Tickets für einen Geländeparcours oder Rätselspiele vor Ort buchen. Für Kinder werden eigene Touren angeboten. Es lohnt ein Blick auf die Ticketwebsite, da es zahlreiche Angebote gibt.

Infos & Kontakt

AutoMuseum Volkswagen: Dieselstraße 35, Wolfsburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Eintritt: 6 € (ermäßigt 3 €, Familienticket für 15€)
AutoMuseum Volkswagen*

Autostadt: Stadtbrücke, Wolfsburg
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 9 bis 18 Uhr
Eintritt: 15 € (ermäßigt 12 €)
Autostadt*

Technik Museum Sinsheim & Speyer: Alles, was fährt, fliegt, schwimmt

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Automuseum Sinsheim
Oldtimer, aber auch Flugzeuge und Lokomotiven auf riesigem Gelände

Sportwagen und Formel-1 Fahrzeuge, daneben Oldtimer, Flugzeuge, Motorräder, Nutzfahrzeuge, Lokomotiven und Motoren – all das ist im Technik Museum Sinsheim ausgestellt. Haben Sie sich schon mal gefragt, wie es im Bauch eines U-Boots aussieht – oder wollten sich in einer eine Boeing 747 umsehen? In Sinsheim ist das möglich. 

Neben der größten Privatsammlung an historischen Maybach- und Kompressor-Mercedes-Modellen können Sie amerikanische Klassiker bewundern. Die "American Dream Cars Collection" präsentiert Straßenkreuzer mit massiven Karosserien und V8-Motoren – das Highlight des Museums. Wichtig: Nehmen Sie sich Zeit, denn die Ausstellungsfläche in Sinsheim erstreckt sich über Zehntausende Quadratmeter!

Einen weiteren Standort eröffnete das Technik Museum in Speyer rund eine halbe Autostunde entfernt. Auf dem Gelände ehemaliger Flugzeugwerke ist Platz für faszinierende Großexponate wie das Propellerflugzeug Antonow 22 oder den Buran Raumgleiter: eine sowjetische Raumfähre, die dem US-amerikanischen Space-Shuttle ähnelt. Das Museum in Sinsheim und das in Speyer sind ganzjährig geöffnet. Interessant für Leute, die alles sehen wollen: Es werden Pakete inklusive Übernachtung angeboten.

Infos & Kontakt

Technikmuseum Sinsheim, Museumsplatz, Sinsheim
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 9 bis 19 Uhr
Eintritt: 16 € (ermäßigt 13 €)
Technikmuseum Sinsheim*

Technikmuseum Speyer, Am Technik Museum 1, Speyer
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 9 bis 19 Uhr
Eintritt: 16 € (ermäßigt 13 €), Kombi-Eintritt für beide Museen sowie eine 3D-Kinovorstellung: 38 € (ermäßigt 30 €)
Technikmuseum Speyer*

EFA Mobile Zeiten: Mit Multimedia in die Zukunft

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Fernbus aus Pakistan im EFA Museum
Im EFA Museum: Ein aufwendig dekorierter Fernbus aus Pakistan

Auf automobiler Zeitreise im EFA Mobile Zeiten in Amerang im Chiemgau: Besucher des wieder eröffneten Museums können in der multimedialen Ausstellung technische Träume von der ersten Motor-Kutsche über die Traumautos der 20er und 30er Jahre bis zu den legendären Kleinwagen der 50er Jahre und Klassikern aus den 80er Jahren bestaunen.

Zu jeder Zeit an jedem Ort? Ein weiterer Themenbereich beleuchtet das Phänomen der  Massenmobilität. Ein praktisches Beispiel dafür ist ein Fernbus aus Pakistan, der mit viel Liebe zum Detail dekoriert wurde.

Ob für interessierte Besucher, Schülergruppen oder Autoexperten – spezielle Führungen geben spannende Einblicke in die gemeinsame Geschichte von Mensch und Auto. Wer gerne inmitten edler Karossen tagt oder einen besonderen Rahmen für eine Veranstaltung sucht, das EFA bietet Platz für bis zu 200 Personen.

Infos & Kontakt

Wasserburger Straße 38, Amerang
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag (und an allen Feiertagen), 10 bis 18 Uhr, März bis November
Eintritt: 13,50 €, Kinder 9,50 €, Familienticket 35,50 €
EFA Museum Mobile Zeiten*

Fahrzeugmuseum Marxzell: Beeindruckende Privatsammlung 

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Automuseum Marxzell
Amerikanische Vintage Cars: In Marxzell parken echte Sammlerstücke

In Marxzell in der Nähe von Karlsruhe betreibt die Familie Reichert seit einem halben Jahrhundert ein Privatmuseum. Mercedes- und Opel-Oldtimer sind hier auf engem Raum ausgestellt, ebenso BMW-Maschinen und Ford-Fahrzeuge aus dem frühen 20. Jahrhundert. Auch Liebhaber amerikanischer Vintage Cars werden fündig. Sogar eine eigene Feuerwehrabteilung wurde eingerichtet.

In Marxzell finden sich außerdem deutsche Automobil-Modelle mit heute weniger bekannten Namen: Borgward und Maico beispielsweise. Borgward stellte ab 1939 Pkw und Lkw rund um Bremen her. Allerdings ging die Firma gut zwei Jahrzehnte später, im Jahr 1963, insolvent. Das Familienunternehmen Maico war dagegen im schwäbischen Pfäffingen bei Tübingen angesiedelt. In den 1950er-Jahren baute es Kleinwagen mit 15 bzw. 18 PS Leistung, die Höchstgeschwindigkeiten von 80 bzw. 90 km/h erreichten. Maico wurde in den 1980er-Jahren aufgelöst.

Ein weiterer Höhepunkt: Familie Reichert hat ein eigenes Museumskino eingerichtet, in dem man mehr über die technischen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts erfährt.

Infos & Kontakt

Ort: Neuenbürger Straße 1, Marxzell
Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr
Eintritt: 6 € (Kinder 4 €)
Fahrzeugmuseum Marxzell*

Prototyp: Einzigartige Autos und wie sie entstanden 

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Automuseum Prototyp Hamburg
"Prototyp" in der Hamburger HafenCity: Besonderes Auto-Ambiente

Eines der neueren Automuseen in Deutschland: 2008 wurde das "Prototyp" in einem denkmalgeschützten Gebäude in der HafenCity in Hamburg eröffnet. Einzigartige Fahrzeuge – und eben manchmal Prototypen – werden hier multimedial präsentiert: Man kann ins Kino gehen, einen Fahrsimulator besteigen sowie einen kleinen Windkanal besuchen.

Das Prototyp versteht sich als markenunabhängiges Museum, zu sehen gibt es besondere Modelle bekannter Firmen. Etwa einen Vorserien-Volkswagen oder einen Ur-Porsche aus dem Jahr 1939. Aber auch einen 680 PS-starken Formel-1-Rennwagen sowie historische Nutzfahrzeuge.

Gemäß dem Konzept "Personen. Kraft. Wagen" (P.K.W.) thematisiert die Schau auch die Menschen hinter der Technik: Konstrukteure, Designer und Rennfahrer. Sie haben noch nie von Otto Mathé gehört? Macht nichts. Im Prototyp lernen Sie mehr über den Maschinenbauer, der trotz eines gelähmten Arms 1952 bei allen 20 Rennen siegte, bei denen er antrat. Ausgestellt sind u.a. der "Berlin-Rom-Wagen", der Urahn aller später gebauten Porsche, sowie weitere Teile der Automobilsammlung des Österreichers Mathés, den Niki Lauda als Idol seiner Kindheit bezeichnete.

Infos & Kontakt

Ort: Shanghaiallee 7, Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Eintritt: 10 € (Kinder 4,50 €, Familien 22 €)
Museum Prototyp*

Automuseum Melle: Ständig neuen Leihgaben

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Automuseum Melle
Ausgestellt in Melle: Der 1926 Hanomag 2/10-HP Kommisbrot

Technik muss genutzt werden, wenn man sie für die Zukunft erhalten will – das ist das Konzept des Automuseums Melle. Die mehr als 200 ausgestellten Fahrzeuge sind daher nicht nur funktionsfähig. Sie werden auch regelmäßig spazieren gefahren. Die Oldtimer aus verschiedenen Epochen sind halbjährliche Leihgaben – die Ausstellung wechselt daher schnell. Für regelmäßige Besucher bedeutet das: Es gibt immer neue Modelle zu bestaunen (und zu fahren)!  

Insgesamt 3000 m² Ausstellungsfläche stehen in einem denkmalgeschützten Gebäude in Melle im Landkreis Osnabrück zur Verfügung. Die Mitarbeiter des Automuseums arbeiten ehrenamtlich. Sie veröffentlichen aktuelle Termine wie das "Internationale Schnauferl-Treffen", eine Wanderfahrt mit Oldtimern, auf der Website. Die nächste findet im Juli 2019 statt.

Und wer einen besonderen Anlass wie eine Hochzeit oder einen Geburtstag zu feiern hat, kann im Museum nach dem passenden Luxusgefährt für eine Rundfahrt fragen.

Infos & Kontakt

Ort: Pestelstraße 38-40, Melle
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 11 bis 18 Uhr, sonntags 10 bis 18 Uhr
Eintritt: 8 € (Kinder 5 €, Familien 20 €)
Automuseum Melle*

Museum Fichtelberg: Große Liebe zu alten Autos

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Automuseum Fichtelberg
Ein Ausstellungshighlight: Der Mercedes-Benz 300 SLR

Mit "einer der größten Oldtimersammlungen Deutschlands" wirbt das Museum Fichtelberg, das erst Mitte 2018 einen zweiten Standort eröffnete. Die Highlights: Fahrzeuge aus den dreißiger und fünfziger Jahren, wie der zweisitzige Sportwagen Mercedes-Benz 300 SLR. Aber auch Liebhaber von Jaguar- und Lamborghini-Modellen werden begeistert sein.

Das oberfränkische Museum zeigt in zwei Hallen zudem Traktoren, Dampf- und Landmaschinen. Ebenso einen Militärjet im überdachten Freigelände. In ein bis zwei Stunden Besuchszeit lernen Sie hier viel über die Automobilgeschichte der vergangenen 120 Jahre.

Das älteste Ausstellungsstück ist ein französischer Panhard&Levassor von 1897, der die Motorisierung im Nachbarland einleitete. Der Zweizylinder mit 8 PS schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und sieht aus wie eine Pferdekutsche.

Ein ganz besonderes Ausstellungsstück wiederum ist der "Spatz", ein Produkt des Nürnberger Zweirad-Herstellers Victoria. Der Zweitakter aus den fünfziger Jahren kam auf ganze 12 PS Motorleistung. Und da die Karosserie aus Kunststoff gefertigt war, konnte ein Lecken des Vergasers gefährlich werden – denn das Auto war leicht entflammbar...

Infos & Kontakt

Ort: Nagler Weg 9-10 sowie Bayreuther Straße 33, Fichtelberg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, in Ferienzeiten auch montags geöffnet
Eintritt: 8,50 € (Familien 20 €) bzw. 12 € (Familien 25 €) für Ausstellungen an beiden Adressen
Museum Fichtelberg*

Text: Benjamin Breitegger. Fotos: Fotoclub Wasserburg (1), PR.

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