Motorrad-Neuheiten 2019: Highlights und Bike-Bestseller der aktuellen Saison

16.10.2018

Wir stellen Motorräder und Scooter für 2019 vor, die auf der Intermot zu sehen waren: Vom Elektro-Roller über Naked Bikes, Retro-Modellen bis zum Supersportler, u.a. von Piaggio, Ducati, Honda, BMW, Kawasaki. Plus: Aktuelle Bestseller, technische Daten & Preise

ADAC Motorrad Neuheiten 2019
Highlight der 2019-er-Neuheiten: BMW R 1250 GS
  • Modernste Technik, aktuelle Sicherheitsstandards und gekonntes Retro-Design prägen den Bike-Auftritt 2019
  • Highlights der nächsten Saison sind u. a. die BMW RS 1250 GS und Moto Guzzi V85 TT 
  • Erst 2020 kommt die Design-Ikone GSX 1000 S Katana

Naked Bike: Indian FTR 1200

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FTR 1200x Racereplicas
Indian FTR 1200

Im Frühjahr 2019 geht die neue Indian FTR 1200 auf Kundenfang. Sie lässt die Historie der großen alten US-Marke wiederaufleben, die seit ihrer Gründung 1901 stets vom Rennsport geprägt war. Das ist auch bei der FTR mit ihrem neu entwickelten, 120 PS starken V2-Kraftwerk im leichten Gitterrohrrahmen der Fall. "Flat Track" heißt die amerikanische Disziplin, in der die Indian schon zwei Jahre in Folge siegreich ist. Diese Erfolge sollen aufs käufliche Power Naked Bike ausstrahlen.

Ab rund 14.500 Euro wird die Indian FTR zu haben sein. Anzusiedeln ist sie irgendwo zwischen Ducati Monster und Ducati Diavel, dürfte aber auch künftigen Harleys dieser sportlich-kraftvollen Motorrad-Gattung Konkurrenz machen. Die Edel-Version Indian FTR 1200 S zeichnet sich zusätzlich durch ein komplett einstellbares Öhlins-Fahrwerk und ein großes TFT-Display samt Connectivity-Funktionen aus.

Café Racer: Ducati Scrambler

Wie viele andere Hersteller hält sich Ducati zwar bei der Intermot in Köln eher zurück, aber immerhin zeigen die Italiener bereits vor der heimischen Messe EICMA (6. bis 11.11. in Mailand) weitere Ableger ihrer extrem beliebten Scrambler 800-Baureihe. Zunächst wurde die Ducati Scrambler Icon aufgewertet, jetzt folgen die Varianten Café Racer, Desert Sled und Full Throttle. Besonders auffällig ist die neue Café Racer in markantem Weiß-Blau-Dekor.

Zu den wichtigen Neuerungen gehören ein LCD-Cockpit, eine leichtgängige Hydraulik-Kupplung und vor allem Kurven-ABS von Bosch, wie es bereits seit Frühjahr 2018 in der großen Ducati Scrambler 1100 Serie ist. In allen neuen Scrambler 800-Ablegern sorgt derselbe 90 Grad-L-V2 wie bisher mit 803 ccm Hubraum und 73 PS Leistung für flotten Vortrieb.

Aprilia: Naked Bike, Moto Guzzi: Enduro

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Motoguzzi V85 TT
Neue Mittelklasse-Reiseenduro: Moto Guzzi V85 TT

Weitere Italo-Highlights der Intermot in Köln: Aprilia präsentiert neue Grafiken für seine Tuono V4 1100. Mit imposanten 175 PS schreit das Naked Bike nicht nach technischen Veränderungen. Allerdings erhält die besonders hochwertige Tuono-Variante "Factory" ab dem Modelljahrgang 2019 ein elektronisch geregeltes Fahrwerk vom schwedischen Spezialisten Öhlins.

Aprilias italienische Landsleute von Moto Guzzi heben sich ihre neue, interessante Mittelklasse-Reiseenduro V85 TT nicht etwa für die EICMA in Mailand auf, sondern zeigen sie bereits auf der Intermot. Ab Frühjahr 2019 soll sie mit 57 kW/80 PS zu haben sein und beweisen: Auf Asphalt und dann und wann auf unbefestigten Straßen braucht ein Allrounder nicht unbedingt mehr als 100 PS, um Spaß zu bereiten.

Enduro/Tourer: BMW R 1250 GS und RT

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BMW R 1250
R 1250 GS und RT: Stärkerer Vortrieb für Reiseenduro und Tourer

BMW beschränkt sich darauf, seine Neuauflage der Bestseller-Reiseenduro GS zu zeigen sowie seinen ebenfalls stark überarbeiteten Touren-Spezialisten: Die R 1250 GS und RT. In beiden Bikes macht jetzt der stark weiterentwickelte 1,25-Liter-Boxermotor mächtig Druck – mit 136 statt bisher 125 PS Leistung sowie 143 statt 125 Nm Drehmoment.

Beides verdanken die Boxer-Modelle ihrer neuen, variablen Ventilsteuerung: "Shift Cam" senkt neben der Power-Steigerung die Abgase und den Verbrauch. Außerdem ist der Motor mechanisch deutlich leiser geworden. Da die Serienausstattung wesentlich zugelegt hat, sind die Preissteigerungen zumindest nachvollziehbar: Die BMW R 1250 GS kostet jetzt 16.150, die R 1250 RT 18.000 Euro.

Kawasaki Ninja H2

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kawasaki-ninja
Die Kawasaki Ninja H2 ist von 200 auf 231 PS erstarkt 

Kawasakis Neuheiten für 2019 sind spektakulär und vielfältig: Das breite Spektrum beginnt beim nunmehr 231 PS starken Supersportler Ninja H2 (bisher 200 PS). Dazu kommen ein neuartiger, selbstheilender Lack (der Kratzer eigenständig korrigieren soll) und umfangreiche Connectivity-Features.

Am anderen Ende von Kawasakis Leistungs-Bandbreite stehen zwei neue Leichtkrafträder: Die nackte Z 125 und die verkleidete Ninja 125. Beide schöpfen die 15 PS-Begrenzung voll aus und sparen gleichzeitig mit einem leichten Gitterrohrrahmen Gewicht. Außerdem setzt Kawasaki besonders auf die Optik seiner Einsteiger-Bikes. Denn das PS-Limit der 125er-Klasse lässt sonst keinen großen Spielraum, um sich von Rivalen abzuheben. 

Retro: Yamaha XSR

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Yamaha XSR
Retro: Yamaha XSR 700/900 im Stil von Rennmotorrädern der 70er Jahre 

Yamaha hält mit seiner brandneuen YZF-R 125 dagegen. Mehr denn je ist sie im Stile von Yamahas Supersportler YZF-R1 mit 200 PS gestaltet. Außerdem zeigen die Japaner neue Vintage-Farbtöne für die beliebten Retro-Modelle XSR 700 und 900. Dazu gehört eine besonders interessante Grafik im legendären Look der Yamaha-Rennmotorräder aus den 70er Jahren – hier werden Erinnerungen an Superstars wie Phil Read oder Giacomo Agostini wach, die diese Optik berühmt machten.

Auch die gesamte MT-Modellpalette erstrahlt in neuen Farben. Seinen Mittelklasse-Tourer Tracer 700 GT hat Yamaha hingegen technisch überarbeitet, u.a. mit einem größeren Windschild für mehr Langstreckenkomfort.

Retro: Honda Super Cub

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Honda Super Cub C125
Super Cub C125 ist laut Honda "das meistverkaufte Motorfahrzeug der Welt" 

Relativ bescheiden fällt Hondas Auftritt aus. Die Deutschland-Premiere der Super Cub C125 könnte jedoch von großer Bedeutung sein. Schließlich handelt es sich dabei laut Honda um "das meistverkaufte Motorfahrzeug der Welt". Der Roller ist bei uns noch 2018 für 3690 Euro erhältlich.

Aus gutem Grund wirkt er wie ein Retro-Zweirad. Denn das Grundkonzept existiert seit über 60 Jahren und wird heute in über 160 Ländern verkauft. Die Honda Super Cub C125 wird in Deutschland in zwei Farbtönen zu haben sein.

Elektro: Kymco New Like

Ebenfalls aus Fernost stammt die Marke Kymco. Seit einigen Jahren legen die Taiwanesen in Sachen Qualität und Innovation immer mehr zu. Nach Connectivity bei den konventionellen Verbrenner-Rollern gilt das jetzt auch fürs Thema Elektro-Mobilität. Besonders interessant: Der Kymco New Like 110 EV mit ausbaubaren Akkus, was das Aufladen erleichtert.

Sie bringen rund 100 km Reichweite bei 45 km/h Topspeed – eine besonders interessante Alternative im Großstadtverkehr, wo mit dem Roller derartige Reichweiten meist mehr als ausreichend sind

Puristisch: Horex

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horex-motorrad
Horex hat in Köln seine VR6 Raw enthüllt: 6 Zylinder, 163 PS

Einen wechselhaften Verlauf nimmt seit Jahren die Wiederbelebung der legendären deutschen Motorradmarke Horex, deren Ursprung auf das Jahr 1926 zurückgeht. Direkt aus Landsberg am Lech nach Köln kam die brandneue Horex VR6 RAW in glänzendem oder mattem Schwarz.

Das puristische Modell senkt das Einstiegspreis-Niveau von Horex auf immer noch sehr stolze 35.500 Euro. Der kompakte Sechszylinder-Motor protzt mit satten 163 PS. Die Horex-Baureihen Café Racer und Classic wurden für den Modelljahrgang 2019 ebenfalls überarbeitet

Elektro-Café-Racer: Arc Vector

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Arc Vector
Elektro-Newcomer: Arc Vector aus England

In der Motorradszene schießen in jüngster Zeit Newcomer mit elektrischer Antriebsagenda fast wie Pilze aus dem Boden. Ein neuer Player ist die englische Firma Arc, die mit ihrem Elektro-Bike Vector ein in mehrfacher Weise ungewöhnliches Edel-Motorrad auf den Markt bringen will. Vor der eigentlichen Premiere auf der Zweiradmesse EICMA (6. bis 11. November) in Mailand haben die Briten ein erstes Bild und ein paar Informationen preisgegeben.

Das Foto des als Neo-Café-Racer bezeichneten Bikes deutet ein kurioses Design an. Dazu tragen unter anderem Vorder- und Hinterradführung bei. Während sich hinten eine Bananenschwinge abzeichnet, setzt man vorne auf eine Art Achsschenkellenkung. Der obere Bereich des Motorrads verläuft wie ein einziges Bauteil vom Scheinwerferbereich über den Lenker hinweg bis in das freischwebende Heck, das vermutlich nur einem Fahrer Platz bietet.

Besonderen Wert bei der Entwicklung der Vector wurde auf die Verbindung von Fahrer und Bordelektronik gelegt. Unter anderem soll sich das Elektro-Bike durch eine bislang einzigartige Human-Machine-Interface-Technik auszeichnen. Eine nicht näher spezifizierte Sensorik versetzt das Bike laut Herstellerangaben in die Lage, den Fahrer vor Gefahren zu warnen. Darüber hinaus soll ein spezieller Helm den Arc-Piloten via Head-up-Display in besonderer Weise in das Bordsystem der Vektor einbinden.

Das "Biest": KTM 1290

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ktm 1290
Hyperagile Fahrmaschine: KTM 1290 Super Duke R

KTM hat dem dynamischen Tourer 1290 Super Duke GT mehr Leistung verpasst und die extrem agile 1290 Super Duke R optisch aufpoliert. Die GT ist jetzt 175 PS stark und entwickelt satte 141 Nm Drehmoment. Außerdem bietet sie Neuerungen wie den "Quickshifter+", der Gangwechsel beschleunigt und erleichtert.

Derartige technische Optimierung drängte sich bei der KTM 1290 Super Duke R mit ohnehin 177 PS offenbar nicht auf. Stattdessen haben die Österreicher ihre Maschine mit einigen Details und zwei neuen Grafiken für 2019 fit gemacht.

Rückkehr einer Ikone: Suzuki Katana

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Katana M0
Die Suzuki GSX 1000 S Katana kommt leider erst 2020

Mit der neuen GSX 1000 S Katana feiert eine Design-Ikone Wiederauferstehung. Anfang der 80er Jahre hatten die ersten, für damals extrem futuristischen Katana-Modelle die Motorradwelt in Feinde und Fans aufgespalten. Zu fortschrittlich war vielen damals das Design, andere dagegen reagierten begeistert.

Nach vielen Prototypen ist nun die Neuauflage der Suzuki Katana serienreif. Sie wird als 150 PS starkes Straßenmotorrad beim Händler stehen – allerdings erst 2020. 108 Nm Drehmoment bei nur 215 kg Gewicht klingen vielversprechend. Wer das messerscharf gezeichnete Bike sieht, kann's jedenfalls kaum erwarten. 

Elektro: Vespa Elettrica

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Vespa Elettrica

Ausgerechnet Motorrad-Fahrer pflegen gerne Vorbehalte, wenn es um Elektroantrieb geht. Dabei können E-Bikes und vor allem E-Roller ihre Stärken ausspielen, ohne dass die eingeschränkte Reichweite allzu sehr stört – vor allem in der Stadt. Geringe Strom- und Wartungskosten, dazu der starke Abzug dank vollem Drehmoment ab 1/min. Das bietet ab 2019 auch die neue, rein elektrische Vespa Elettrica.

Der klassisch designte Scooter leistet 4 kW (5,4 PS). 200 Nm Drehmoment sind ein Wahnsinnswert – mehr als die BMW K 1600 Grand America zu bieten hat. Das Tempo ist allerdings wegen der Führerscheinklasse auf 45 km/h begrenzt. 100 km Reichweite aus Liithium-Ionen-Akkus sollten im urbanen Umfeld genug für einen Roller sein. Eine Variante mit Range Extender für 200 km Reichweite folgt. Derzeit ist die Vespa vorbestellbar, seit September wird auch produziert.

Vespa Elettrica   
Preis: 6400 €
Leistung: 5,4 PS/4 kW 
Drehmoment:  200 Nm ab 1/min 
Reichweite:  100 km 
Stromspeicher:
Lithium-Ionen-Akkus
Tipp Icon

Hier finden Sie Fahrberichte von aktuellen Bikes

Das Motorrad Ducati Scrambler, stehend von der Seite

Ducati Scrambler 1100: Erster Fahrbericht der Allrounder-Maschine.

Fahrbericht Harley-Davidson Sport Glide: Cruiser zwischen zwei Welten.

Royal Enfield Classic 500: Testfahrt mit dem Retro-Bike.

Testfahrt BMW C 400 X: Spaß-Scooter für die Stadt

Fahrbericht BMW F 750 GS und F 850 GS: Erfolgs-Enduros runderneuert

Die KTM 790 Duke 2018: Erste Testfahrt der rasanten Rennmaschine

Husqvarna Vitpilen 701: Lifestyle auf zwei Rädern

BMW R nineT Scrambler: Zweirad-SUV für Hipster

 

Retro: Triumph Bonneville Bobber Black

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Triumph Bonneville Bobber Black

Immer neue Motorradkategorien machen sich breit: Etwa die Flacheisen Bagger oder die Allrounder Scrambler. Doch was ist bitte ein Bobber? Auch dieser Begriff stammt aus dem Englischen (to bob = stutzen) und meint besonders puristische Motorräder, von denen alles Überflüssige entfernt worden ist. Das lässt die für Bobber so typischen, dicken Ballonreifen noch mächtiger erscheinen.

Ursprünglich fehlten sogar die Schutzbleche – ein Merkmal, das für prägnante Optik sorgt, den Biker aber bei Nässe mit Wasserfontänen duscht. Seit 2017 ist die Triumph Bonneville Bobber deshalb kein ganz so extremer Vertreter dieser Gattung. Aber bereits im Serientrimm sieht sie aus wie ein Custom Bike der 30er-Jahre. Derzeit beliebt ist die Bonneville Bobber Black. Ein kleineres und noch dickeres Vorderrad macht sie noch muskulöser.

Man hat nur die Wahl zwischen Schwarz glänzend oder Schwarz matt. Der T120-Zweizylinder schiebt mächtig an. Mit Single-Sitz ein puristisches Fahrvergnügen für Einzelgänger.

Triumph Bonneville Bobber Black

Preis: 13.750 €
Leistung: 77 PS/56,6 kW
Drehmoment: 106 Nm bei 4000/min
Hubraum: 1200 cm3
Gewicht:
237,5 kg (trocken)
Tipp Icon

Viel Service und nützliche Infos für Biker

Über 2,6 Millionen Motorrad- und Rollerfahrer in Deutschland vertrauen auf die Leistungen des ADAC. Damit ist der Club die größte Motorradfahrervereinigung der Welt. Neben den Kernleistungen wie Hilfe, Schutz und Rat bietet er viele weitere Informationen rund ums Thema motorisiertes Zweirad. Darüber hinaus organisiert der ADAC zahlreiche Veranstaltungen, auch für Oldtimer-Motorräder.

Weitere Infos und Servicethemen sowie Fahrberichte, Rechtsaspekte und vieles mehr finden Sie auf adac.de/motorrad

Einsteiger: F.B Mondial HPS 125i

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F.B Mondial HPS 125i

Nostalgie spricht auch immer mehr Jugendliche an. Für sie kommt die Wiederbelebung von Mondial gerade recht. Denn die Historie der italienischen Marke hat es in sich: 1929 gründeten die fünf Boselli-Brüder Mondial im lombardischen Manerbio. In der Nachkriegszeit sahnten sie reihenweise Siege und Weltmeisterschaften ab – fünf Fahrer- und fünf Markentitel unter anderem durch den damaligen Superstar Carlo Ubbiali.

Vor vier Jahren hat einer der Boselli-Nachfahren den legendären Namen wiederbelebt. Inzwischen produziert Mondial in China unter anderem den 125er Retro-Café Racer HPS mit Piaggio-Motor. Markante Merkmale wie die Mehrfarb-Lackierung stehen für das traditionelle Mondial-Design.

F.B Mondial HPS 125i
 
Preis: 3495 €
Leistung: 13,6 PS/10 kW 
Drehmoment:  10,5 Nm bei 8000/min 
Hubraum:   124 cm3 
Gewicht:
133 kg (Leergewicht)

Schnäppchen: Royal Enfield Interceptor und Continental GT 650 Twin 

Royal Enfield Interceptor und Continental GT 650 Twin 

In indischer Hand blüht die legendäre britische Motorradmarke Royal Enfield wieder auf. 2018 brachte man sogar einen klassischen Twin auf den Markt: den 48 PS starken neuen Zweizylinder mit 648 ccm Hubraum. Damit sollen die neuen Modelle Interceptor (Foto links) und Continental GT 650 Twin (rechts) frische Kundschaft anlocken.

Beide sind Nostalgie pur: Die Continental GT ist ein sportlicher Café Racer, die Interceptor verkörpert das typische Naked Bike der 60er Jahre. Klassische Optik und hochmoderne Technik bilden eine gelungene Kombination. Dazu gehören ABS, Benzin-Direkteinspritzung, eine Anti-Hopping-Kupplung sowie ein völlig neues Sechsgang-Getriebe.

Beide Bikes "Made In India" eignen sich für die Einstiegs-Führerscheinklasse A2. Dass sie besonders günstig sein werden, liegt bei Royal Enfield auf der Hand. Interceptor und Continental GT 650 Twin werden voraussichtlich unter 8000 Euro kosten.


Royal Enfield Interceptor &
Continental GT 650 Twin

Preise:  noch offen 
Leistung:  48 PS/35 kW 
Drehmoment:  52 Nm bei 4000/min 
Hubraum:  648 cm3 
Gewicht: 198/202 kg (trocken)

Text: Ralf Schütze. Fotos: PR (11), Intermot (2).

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