Mercedes B-Klasse 2019: Praktischer und stilvoller

18.10.2018

Trotz des SUV-Booms setzt Mercedes bei der Neuauflage der B-Klasse wieder auf einen klassischen Kompakt-Van. Die dritte Generation kommt im Februar 2019, wird schicker, variabler und jünger als bisher

  • Variabler Innenraum mit umklappbarem Beifahrersitz und verschiebbarer Rückbank
  • Motoren von 116 bis 190 PS
  • Digitales Cockpit mit Spracherkennung aus der A-Klasse

 

Die ersten beiden Generationen der Mercedes B-Klasse waren besonders bei Senioren beliebt. Das dürfte auch bei dem 2019 erhältlichen, neuen Modell nicht anders sein. Immerhin sieht es jetzt ein wenig sportlicher und schicker aus: Dank flacherer Frontpartie im Stil der A-Klasse, leicht abgesenkter Dachlinie, größeren Rädern (16 bis 19 Zoll) und der Kombination aus großem Dachspoiler und seitlich an der Heckscheibe angebrachtem Spoiler wirkt der Kompakt-Van nun deutlich eleganter als der etwas biedere Vorgänger.

Mini-Van: Der Kofferraum schluckt bis zu 1540 Liter

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Kofferrraum des Mercedes B-Klasse
Variabler Kofferraum. Die Rückbank lässt sich um 14 Zentimeter verschieben

Trotz des niedrigeren Daches soll das Raumgefühl laut Mercedes großzügiger ausfallen und sich die Rundumsicht verbessern.

Auch die Variabilität legt zu: Die Lehne der Rücksitze ist serienmäßig 40:20:40 teilbar und je nach Ausführung kann man die Fondsitze um 14 Zentimeter verschieben und die Lehnen in eine steilere Position klappen. So können es sich entweder die im Fond Sitzenden etwas kommoder machen, oder der Gepäckraum kann erweitert werden.

Je nach Stellung der Rücksitze variiert er zwischen 455 und 705 Litern. Bei umgeklappter Rückbank können bis zu 1540 Liter verstaut werden. Noch mehr Ladelänge ermöglicht die optional umlegbare Lehne des Beifahrersitzes (voraussichtlich ab Mitte 2019).

Die Bedienung wird moderner und komplexer

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Cockpit des Mercedes B-Klasse
Das Cockpit ähnelt stark dem der kleineren A-Klasse

Am Fahrerarbeitsplatz dominieren freistehende Bildschirme in je nach Ausstattung drei verschiedenen Ausführungen: Die Einstiegsvariante hat zwei 7-Zoll-Displays, die darüber ein 7- und ein 10,25-Zoll-Display und als High-Tech-Lösung gibt es eine Widescreen-Variante, die das halbe Armaturenbrett mit zwei 10,25-Zoll-Displays einnimmt.

Nach der A-Klasse erhält nun auch die B-Klasse das Multimediasystem MBUX, das unter anderem die mit dem Schlüsselsatz "Hey Mercedes" aktivierbare, intelligente Sprachsteuerung, Navigationsdarstellung mit Augmented-Reality oder diverse Online-Funktionen über "Mercedes me" beinhaltet.

Bedient wird über einen Touchscreen, ein optionales Touchpad auf der Mittelkonsole und über berührungsempfindliche Flächen im Lenkrad. Die Mittelkonsole mit touchbasiertem Bedien- und Eingabesystem ist wie in der E-Klasse in der sogenannten "Black-Panel-Optik" ausgeführt.

Zwei Benziner, drei Diesel von 116 bis 190 PS

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Heckansicht des Mercedes B-Klasse
Die schmalen Heckleuchten sind inzwischen typisch für Mercedes

Erstmals kann die B-Klasse in bestimmten Situationen teilautomatisiert fahren. Mit Kamera- und Radarsystemen erfasst sie das Verkehrsumfeld bis zu 500 Meter voraus und nutzt Karten- und Navigationsdaten für Assistenz-Funktionen: So passt der Abstandstempomat beispielsweise vor Kurven oder Kreisverkehren die Geschwindigkeit an. Auf Wunsch sind Extras wie adaptive Multibeam-Scheinwerfer, Head-up-Display, Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern oder per Fußbewegung schließende Heckklappe erhältlich.

Zum Bestellstart im Dezember 2018 stehen zwei Benzin- und drei Dieseltriebwerke zur Wahl. Die unter anderem mit Zylinderabschaltung und Partikelfilter ausgestatteten 1,3-Liter-Vierzylinder-Ottomotoren leisten 100 kW/136 PS und 120 kW/163 PS. Sein Debüt in der B-Klasse gibt der 2,0-Liter-Diesel mit 110 kW/150 PS und 140 kW/190 PS, der bereits die Vorschriften der 2020 gültigen neuen Euro-Norm 6d erfüllt. Ergänzt wird das Angebot durch den aus der A-Klasse bekannten 1,5-Liter-Diesel (85 kW/116 PS).

Die B-Klasse ist zunächst ausschließlich mit Doppelkupplungsgetrieben erhältlich, regulär mit sieben Stufen, in Verbindung mit dem größeren Diesel kommt das neue 8G-DCT zum Einsatz. Weitere Motoren folgen, ebenso Allradantrieb. Zu Preisen äußert sich Mercedes noch nicht.


Text: Hanne Schweitzer/SP-X, Fotos: PR.

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