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München | 06.06.2019

ADAC Kaufvertrag für gebrauchte Elektrofahrzeuge

Ladezeichen Elektroauto auf Asphalt

Beim Kauf oder Verkauf eines gebrauchten Elektroautos gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Der neue ADAC Kaufvertrag für gebrauchte E-Fahrzeuge ist speziell auf diese Fragen zugeschnitten: Wird das E-Fahrzeug mit oder ohne Batterie verkauft? Muss ein Batterievertrag übernommen oder neu abgeschlossen werden?

Ein E-Auto hat weniger Verschleißteile als ein Benziner oder Diesel – dafür ist ganz besonders auf den Zustand der Antriebsbatterie zu achten. 

Während der Wertverlust bei konventionell angetriebenen Fahrzeugen nach 4 Jahren bei ca. 50% liegt, ist dieser bei gebrauchten E-Fahrzeugen wesentlich geringer. Typische Verschleißteile wie Auspuff, Zündkerzen, Zahnriemen, Getriebeschaden usw. gibt es nicht. Der E-Motor ist einfacher gebaut und hält daher auch länger. Nach Herstellerangaben ein Auto Leben lang.

Manko ist die Antriebsbatterie

Beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos sollten Sie dagegen besonders auf den Zustand der Antriebsbatterien achten. Mit einem Batterietestprotokoll lässt sich der Gebrauchte meist besser verkaufen. Mit abnehmender Batterieleistung sinkt proportional auch die Reichweite. Die Batterie altert allerdings nicht nur nach der Anzahl der Ladezyklen, sondern auch über die Zeit. Eine wenig genutzte Batterie (geringe Kilometerlaufleistung) kann auch durch den Alterungsprozess oder wegen häufiger Entladungen an Leistung verlieren.

Diese und weitere Fragen werden im neuen ADAC Musterkaufvertrag für Elektroautos , 223,15 KBabgebildet. 

Fotos: Shutterstock/Augenstern