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München | 25.06.2019

BMW Vision M Next: Erste Bilder, alle Infos, Video

BMW Vision M Next

Mit dem Vision M Next zeigt BMW, wie ein künftiger Sportwagen aussehen könnte. Optisch erinnert der 600-PS-Sportler an den legendären BMW M1 aus den 70er Jahren. Natürlich kann er auch autonom fahren.

Elektrifiziert und autonom – das ist auch bei Sportwagen die Zukunft. BMW hat nun eine interessante Studie dazu vorgestellt: den Vision M Next. Optisch präsentiert er sich als aufregende Mischung aus dem legendären M1 aus den 70er Jahre und dem aktuellen i8 – mit Flügeltüren und den für den M1 typischen Lamellen am Heck.

"Der BMW Vision M Next ist ein progressiver Hybrid-Sportwagen, der sowohl in seinem Auftreten als auch in der Interaktion ein sehr klares und selbstbewusstes Statement setzt", erklärt Domagoj Dukec, Leiter Design BMW.

Elektrische Reichweite von 100 Kilometern

Zoom-In
Heck vom BMW Vision M Next
Flach und breit und mit den M1-typischen Lamellen über der Heckscheibe

Der Fahrer wird selbst wählen können, ob er sich autonom fahren lassen möchte oder ob er selbst das Steuer in die Hand nehmen will. BMW spricht hier von zwei "Erlebniswelten": Von "Ease", dem Modus, bei dem sich der Fahrer zurücklehnen kann und ohne sein Zutun zum Ziel gebracht wird, und von "Boost", bei dem der Fahrer selbst lenkt.

Das könnte durchaus Spaß machen: Als Systemleistung gibt BMW 441 kW/600 PS an. Zustande kommt die immense Kraft, weil ein Vierzylinder-Ottomotor mit zwei Elektromotoren zusammenarbeitet. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei 300 km/h liegen, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h nur rund drei Sekunden betragen. Allradantrieb ist serienmäßig.

Rein elektrisch soll der Plug-in-Hybrid bis zu 100 Kilometer weit kommen. Erst nach dieser Strecke kommt der Verbrennungsmotor zum Einsatz.

Bildergalerie: Klicken oder tippen Sie auf das Bild für eine größere Darstellung und mehr Informationen. 

 

Der Vision M Next dürfte keine Studie bleiben

Zoom-In
Cockpit vom BMW Vision M Next
Der Innenraum des Vision M Next ist sehr reduziert

Der Innenraum ist mit wenigen Bedienelementen sehr minimalistisch gehalten und die Windschutzscheibe dient vollflächig als Head-up-Display für Augmented-Reality – also für virtuelle Infos, die in das reale Geschehen auf der Straße eingeblendet werden.

Ganz so abgefahren wird ein Serienauto wohl nicht kommen, doch BMW ist bekannt dafür, dass Studien nicht einfach in der Schublade verschwinden. So könnte der Nachfolger des i8 tatsächlich dem Vision M Next ähneln. Ob der dann auch schon autonom fährt, hängt nicht nur davon ab, wie weit die Technik ist. Auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssten dann stehen – momentan gibt es diese noch nicht.

2018 hatte BMW bereits den iNext vorgestellt. Der familientaugliche Crossover soll 2021 auf den Markt kommen, ebenfalls elektrisch und autonom fahren können. Bis 2023 will BMW 25 Elektroautos auf den Markt bringen.

Der BMW Vision M Next im Launch-Video:

Text: Jochen Wieler, Fotos: BMW AG.

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