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Berlin | 28.11.2019

Unfälle: Mehr Blechschäden im Advent

Autounfall bei Schnee
In der Vorweihnachtszeit kommt es häufiger zu Unfällen mit Sachschaden

Advent, Advent, ein Unfall kommt: Dunkelheit, Regen, Schnee oder nasses Laub führen in der Vorweihnachtszeit zu überdurchschnittlich vielen Blechschäden. 

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist die Gefahr von Sachschäden im November und Dezember am höchsten, in der Adventszeit entstehen diese Schäden 14 Prozent häufiger als im Jahresdurchschnitt*.

Die Autofahrer würden sich zu langsam auf die schlechteren Straßen- und Sichtverhältnisse einstellen und weiter fahren wie im Sommer. Dabei sollten sie jetzt langsamer fahren und den Sicherheitsabstand erhöhen, so der GDV.

Nach Weihnachten haben sich die meisten Autofahrer offenbar an den Winter gewöhnt: Bis Ende März kommt es zu vergleichsweise wenigen Sachschäden.

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Auch Glühwein kann ein Unfallverursacher sein

Alkohol und Autofahren – das ist nie eine gute Idee. Deshalb: Lieber mit dem Bus oder der Bahn zum Weihnachtsmarkt fahren. Wer nach ein paar Glühwein wegen Schlangenlinien im Verkehr auffällt, dem droht schon ab 0,3 Promille der Verlust des Führerscheins. Ab 0,5 Promille muss man mit einer Geldbuße von bis zu 1500 Euro, einem Fahrverbot von bis zu drei Monaten und zwei Punkten rechnen.

April bis August: Mehr Unfälle mit Personenschaden

Liegen die Sachschäden im Winter höher, kommt es von Dezember bis März zu weniger Unfällen mit verletzten Personen. Diese häufen sich laut GDV-Statistik in den Monaten April bis August.

Insgesamt regulieren die Kfz-Haftpflichtversicherer jedes Jahr mehr als 2,5 Millionen Pkw-Unfälle mit reinen Sachschäden und rund 250.000 Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kommen.

Was tun, wenn's gekracht hat? Alle Infos zum richtigen Verhalten nach einem Unfall

 

* Quelle: GDV-Gesamtstatistik 2015-2017

Text: kf. Foto: ©imago-images/Russian Look.

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