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Paris | 25.06.2019

Blablacar Fernbusse: Was nach dem Deutschlandstart kommt

BlaBlaBus

Neue Konkurrenz im Fernbusnetz: Blablacar bietet mit Blablabus ab sofort Verbindungen auf fünf Strecken in Deutschland zu Supersparpreisen ab 99 Cent an. Marktführer Flixbus reagiert zunächst gelassen.

Die Mitfahrzentrale Blablacar steigt in das Geschäft mit Langstreckenbussen ein. Das Unternehmen mit Sitz in Frankreich bietet ab sofort fünf Verbindungen in Deutschland an und erreicht so rund 20 Ziele. Die Fahrten sind bereits ab 99 Cent buchbar.

Diese Städte verbindet der Blablabus ab sofort

Frankfurt – Leipzig – Potsdam – Berlin – Berlin Tegel
Dresden – Potsdam – Berlin – Berlin Tegel – Hamburg – Bremen
Berlin – Leipzig – Nürnberg – Ingolstadt – München Flughafen – München
Berlin Tegel – Berlin – Magdeburg – Hannover – Bielefeld – Dortmund – Düsseldorf
Hamburg – Osnabrück – Duisburg –  Düsseldorf

 

Noch im Juli sollen zehn weitere Ziele hinzukommen. Darunter auch Stuttgart, Münster, Karlsruhe und Mannheim. Die Reisenden erwarten komfortable Busse, die mit Wifi, Steckdose und Klimaanlage ausgestattet sind. 

Ausweitung des Streckennetzes auf ganz Europa

Im Laufe des Jahres sollen bis zu 70 Linien in Europa eingeführt werden. "Unser Ziel ist es, die zentrale Plattform für gemeinsames Reisen zu werden", so Nicolas Brusson, Mitbegründer und CEO von Blablacar. In Frankreich werden zurzeit 45 Städte angefahren.

Flixbus zur neuen Konkurrenz: "Letztendlich entscheidet der Kunde"

Marktführer Flixbus reagiert gelassen: "Wir sind harten Wettbewerb gewohnt, und es wird sich noch zeigen, inwieweit Blablacar – bisweilen vornehmlich als Mitfahrgelegenheit aktiv – anpassungsfähig genug ist, um auf diesen sich schnell wandelnden Markt zu reagieren und für den Kunden ein flächendeckendes und innovatives Angebot anzubieten. Hier zählen Flexibilität, Geschwindigkeit und die Fähigkeit im Wettbewerb gegen Bahn-, Flugverkehr, aber vor allem das eigene Auto zu bestehen. Letztlich entscheidet der Kunde, wie er seine Reise tätigt", sagt Geschäftsführer André Schwämmlein. Flixbus verbindet aktuell mehr als 2000 Ziele in 29 Ländern.

Text: Katja Fastrich. Foto: Blablabus; Kritik, Lob, Anregungen? Schreiben Sie uns redaktion@adac.de