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— ADAC Württemberg —

Einsätze im Minutentakt

 

Der ADAC hat 2016 im Südwesten wieder viele Hilfseinsätze geleistet. Beim „Tag des Helfens“ auf dem Hangar der ADAC Luftrettung in Ulm wurden am 7. Februar die offiziellen Zahlen präsentiert. Besonders bemerkenswert sind dabei die gestiegenen Einsatzzahlen für den in der Donaustadt beheimateten Rettungshubschrauber. Die ADAC Luftrettung stellt dort die Maschine und den Piloten, das Bundeswehrkrankenhaus Ulm das medizinische Personal. „Christoph 22“ startete zu insgesamt 1.700 Einsätzen. Dies ist der höchste Wert in der Geschichte des Luftrettungsstandorts Ulm und entspricht 90 Einsätzen mehr als im Jahr zuvor. „Diese Zahl verdeutlicht, wie wichtig die Luftrettung im modernen Rettungswesen geworden ist“, betonte bei der Pressekonferenz Thomas Kassner, Vorstand Technik und Umwelt beim ADAC Württemberg. Dr. Ralf Hoffmann, Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses, unterstrich die gute Zusammenarbeit von ADAC und Bundeswehr. „Dadurch ist eine Notfallmedizin auf höchstem Niveau möglich“, sagte er. Anforderungsgrund Nummer eins waren bei den Primäreinsätzen mit fast 50 Prozent erneut internistische Notfälle, wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. Neurologische Notfälle (zum Beispiel Schlaganfall) und Verkehrsunfälle machten insgesamt rund ein Viertel der Einsätze aus. Vorgestellt wurden die Zahlen beim erstmals in Ulm durchgeführten „Tag des Helfens“. „An diesem Tag sollen diejenigen in den Mittelpunkt rücken, die einen elementaren Dienst für die Menschen erbringen, die unterstützen, retten, Halt geben“, betonte Thomas Kassner. In Ulm wurden auch die Einsatzzahlen der Straßenwacht für Baden-Württemberg präsentiert: Sie wurde im vergangenen Jahr im Südwesten 523.318 Mal gerufen. Dies ist ein Zuwachs von insgesamt 8.525 Einsätzen. Defekte Batterien waren einmal mehr die häufigste Pannenursache (rund einem Drittel aller Einsätze). Der ADAC Ambulanzdienst betreute im vergangenen Jahr weltweit rund 55.000 Patienten. Rund 4.000 der erkrankten oder verletzten Urlauber wurden per Flugzeug zurückgebracht – entweder in einer Linien- oder ADAC Ambulanzmaschine. Am meisten Amulanzflüge führten an den Flughafen Frankfurt (1.103), nach Stuttgart 295, elf nach Friedrichshafen.

 

www.christoph-22.de


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