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— ADAC Württemberg —

Club nimmt Stellung zum Luftreinhalteplan Stuttgart


Der ADAC Württemberg unterstützt die Pläne der Landesregierung für eine verbesserte Luftqualität in Stuttgart. Am Freitag, 22. Juni 2017 hat der Mobilitätsclub seine Stellungnahme zur dritten Fortschreibung des Luftreinhalteplans beim Regierungspräsidiums Stuttgart eingereicht. Die Stellungnahme basiert auf dem aktuellen Positionspapier des Clubs zu den geplanten Fahrverboten in Stuttgart.
„Wir befinden uns in konstruktiven Gesprächen mit dem Landesverkehrsministerium, um die Ausgestaltung des Luftreinhalteplans für Stuttgart aktiv zu begleiten“, betont Volker Zahn, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg. Die geplanten Maßnahmen seien für den ADAC Württemberg fachlich nachvollziehbar und notwendig. „Der Gesundheitsschutz, der durch die Einhaltung der Grenzwerte gewährleistet werden soll, hat für den ADAC Württemberg oberste Priorität“, betont Volker Zahn. Der Straßenverkehr könne und müsse seinen Beitrag für sauberere Luft in Stuttgart leisten. „Allerdings dürfen Fahrverbote jeglicher Art die Mobilität der Menschen nicht einschränken“, sagt der Verkehrsexperte. So sieht der ADAC Württemberg noch wesentlichen Handlungsbedarf bei Stadt und Land, alternative Verkehrsmittel leistungsfähiger und attraktiver zu gestalten.

Zentrale Punkte im Positionspapier sind dabei der Ausbau des Schienennetzes sowie des Angebots im öffentlichen Personennahverkehr. „Die Verkehrsträger müssen noch besser vernetzt und mehr Umsteigemöglichkeiten geschaffen werden“, betont Volker Zahn. Dabei sieht der Club bei Park and Ride (P&R), Parken und Mitfahren (P&M), Bike and Ride (B&R), Car- und Bikesharing sowie sicheren Stellplätze für Fahrräder und Pedelecs noch erheblichen Ausbaubedarf. Weiterer Schwerpunkt müsste der bedarfsgerechte Ausbau der Straßeninfrastruktur zur Entlastung des Stadtgebiets sein. Der Infrastrukturausbau für alternative Antriebsarten (zum Beispiel E-Ladesäulen) müsse ebenso zügig vorangetrieben werden.


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