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— ADAC Württemberg —

Das Ziel ist das Ziel


Ankommen zählt bei der baden-württembergischen Elektro-Rallye - das Team des ADAC Württemberg demonstriert Kompetenz des Regionalclubs in Sachen Elektromobilität.


Man merkt sofort, dass dies eine besondere Rallye ist. Kein Fahrer lässt den Motor aufheulen, die Gespräche in der Pause drehen sich nicht um Punkte und Platzierung. Stattdessen macht eine Frage die Runde: Wie viel noch? Gemeint ist, was die Batterie noch hergibt bei der baden-württembergischen Elektro-Rallye des Magazins „auto, motor und sport“. Der ADAC Württemberg hat Vorstandsmitglied Thomas Kassner (Foto, l.) mit dem gelben Club-Flitzer ins Rennen geschickt. Der Smart bekommt in der Mittagspause am Kurzentrum in Bad Urach eine Streicheleinheit von Kassner und eine Portion Strom.


Kassner und sein Beifahrer Jürgen Illig (Foto, r.), das Rallye-Urgestein des ADAC Württemberg, haben alles gegeben, vor allem aber eine gewisse Leidensfähigkeit unter Beweis gestellt. Denn: Wer weit kommen will, muss kürzer treten. Innenraumbeleuchtung, Radio, Gebläse und Heizung bleiben aus, damit der Saft länger reicht. Die Strecke von der Messe Stuttgart über Sielmingen, Bernhausen, Nürtingen, Beuren, Schwäbische Alb, Neuffen, Walddorfhäslach, Waldenbuch und retour ist rund 120 Kilometer lang, offiziell schafft der Smart mit einer Ladung aber nur 100 Kilometer. Ursprünglich wollte das ADAC Duo durchkommen, ohne den kleinen Flitzer an die Steckdose zu hängen. „Aber die Sache ist heiß, wir wollen nicht stehen bleiben“, sagt Kassner. Der ADAC Württemberg will vielmehr ein Ausrufezeichen setzen, zeigen, dass er für das Thema Elektromobilität eintritt und demonstrieren, wie weit man auf diesem Feld bereits ist: Der Elektrosmart ist seit rund drei Jahren im Stadtverkehr in Stuttgart im Einsatz. Mitarbeiter können ihn für Dienstfahrten nutzen und dokumentieren ihre Erfahrungen. Das Ganze fließt in einer Datenbank zusammen, die nun auch Kassner mit Erkenntnissen füttern will, wie sich das Fahrzeug auf längeren Strecken und unter besonderen Bedingungen verhält. Denn: Der ADAC Württemberg hat die Zeichen der Zeit erkannt und zählt die Felder nachhaltige Mobilität und Elektro-Fahrzeuge zu den wichtigsten Zukunftsthemen.


Dass der ADAC für (auto)mobile Kompetenz steht merken auch Kassner und Illig, die vor der Gleichmäßigkeitsprüfung in Bad Urach von einer Traube Zuschauer belagert werden, obwohl es nur noch wenige Sekunden bis zu ihrem Start sind. Kassner beantwortet Fragen zur Technik, Illig erklärt Stoppuhr und Daten auf seinem Klemmbrett. Die Teilnehmer müssen an den Stationen Übungen absolvieren, nach bestimmten Zeitvorgaben fahren oder Fragen beantworten. Bei der Gleichmäßigkeitswertung verfehlt das ADAC Duo die Vorgabe nur um zwei Zehntel und landet unter den Top-Fünf. Den sogenannten „Einkaufs-Wettbewerb“, wo es darum geht, schnellstmöglich in drei verschiedenen Positionen einzuparken, sind Kassner und Illig sogar Spitze. Auch am Rande der Strecke zeigt der ADAC Württemberg Engagement: So fungieren Herbert und Salavica Häcker vom MSC Aldingen (Remseck) als Zeitnehmer in Bad Urach und greifen damit dem Ausrichter der „i-Mobility-Rallye“ unter die Arme. „Die Kompetenz des ADAC ist auf allen Feldern gefragt“, kommentiert Kassner. Am Ende erreichen er und Illig keine Top-Platzierung, weil sie Strafpunkte erhalten, die es fürs verspätete Ankommen in Stuttgart gibt. Das Nachladen hat letztlich zu viel Zeit gekostet. „Ankommen war wichtig“, erklärt Kassner. Nicht alle 34 Teilnehmer schaffen es letztlich ins Ziel...


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