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ADAC Jugendfahrradturnier

"Mit Sicherheit ans Ziel"

 

Die neue Saison bei den ADAC Jugendfahrradturnieren läuft. Rund 15000 Kinder und Jugendliche werden auch in diesem Jahr in Baden-Württemberg an der großen Verkehrssicherheitsaktion teilnehmen.
Das diesjährige württembergische Finale wird am Sonntag, 30. September von 10.00 bis 16.30 Uhr in der Kochertal-Metropole in Abtsgmünd (Hohenstadter Straße 2) durchgeführt.


 

Wie ein Fahrradturnier genau abläuft und wie viel Konzentration und fahrerisches Geschick es den Teilnehmern abverlangt, zeigt unser Film:

Link zum Film



Mit dem ADAC Jugendfahrradturnier werden 8- bis 15-Jährige auf das richtige Verhalten und das sichere Beherrschen des Fahrrades vorbereitet. Dabei müssen die jungen Radfahrer einen 200 Meter langen Parcours mit acht Stationen bewältigen und nachweisen, dass sie fehlerfrei und sicher fahren können. Bei den ersten sechs Aufgaben kommt es darauf an, möglichst korrekt und fehlerlos zu agieren. Erst im Schlussteil vom Slalom bis ins Ziel wird die Zeit gemessen. Die einzelnen Aufgaben orientieren sich an den häufigsten Unfallursachen. So lernen die jungen Radler etwa richtiges Verhalten beim Linksabbiegen, sicher enge Wege zu durchfahren und richtiges Bremsen.


Weitere Informationen zu den ADAC Jugendfahrradturnieren in Württemberg erhalten Sie bei der Abteilung Verkehr und Umwelt des ADAC Württemberg. Schulen oder Vereine, die im Jahr 2018 ein Turnier ausrichten wollen, können sich beim ADAC Württemberg in Stuttgart unter Telefon 07 11 / 28 00 - 1 51 informieren oder sich per E-Mail bei uns melden.


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Lernziele

Die Fahrradkontrolle.  Die Teilnehmer werden durch die Fahrradkontrolle angehalten, nur ein verkehrssicheres Fahrrad zu benutzen und jederzeit auf einen einwandfreien Zustand zu achten.
Die Fahraufgaben.  Die acht Fahraufgaben, die alle an den Anforderungen und Situationen des Straßenverkehrs ausgerichtet sind, haben folgende Lernziele.
1. AnfahrenUnmittelbar vor dem Losfahren noch einmal nach hinten umschauen
2. SpurbrettAuch bei wenig Platz das Gleichgewicht halten und sicher geradeaus fahren
3. Kreisel rechtsMit einer Hand lenken, mit der anderen zum Beispiel Zeichen geben und dabei auch noch bremsbereit sein
4. Spurgasse beziehungsweise AchterUnterschiedlich große Kurven und Engstellen mit angepasster Geschwindigkeit und mit der richtigen Pedalstellung durchfahren
5. Kreisel linksMit einer Hand lenken, mit der anderen zum Beispiel Zeichen geben und dabei auch noch bremsbereit sein
6. SpurwechselVor dem Überholen und vor jedem Wechsel der Spur umschauen und - wenn „frei" ist - ein deutliches Handzeichen geben
7. SlalomVorausschauend fahren und Hindernissen auch bei schneller Fahrt ohne großen Bogen ausweichen
8. BremstestAus schneller Fahrt ohne zu schleudern korrekt abbremsen und zielgenau anhalten
Während der Fahrt im Parcours sollen die Kinder und Jugendlichen - wie im realen Straßenverkehr - möglichst im Sattel sitzen bleiben und die Füße nicht von den Pedalen nehmen. Außerdem sollen die Kinder daran gewöhnt werden, ausschließlich mit Helm zu fahren.

  • Checkliste mit den wichtigsten Tipps zum Start in die Saison

    Mit der Temperatur steigt auch die Zahl der Radfahrer auf Deutschlands Straßen. Rund 73,5 Millionen Fahrräder gab es laut Zentrum für Informationsverarbeitung der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster 2017 in Deutschland. Zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) haben ein eigenes Rad, und immer mehr nutzen es regelmäßig. Ein gründlicher Check mit entsprechender Pflege sorgt dabei für die nötige Sicherheit.


    Der ADAC hat die wichtigsten Punkte zusammengestellt:

    • Gründlich putzen! So merkt man auch, welche Schrauben klappern und nachgezogen werden müssen.
    • Klingel checken, sie sollte gut hörbar sein.
    • Bremsen auf Funktionalität prüfen: Vorder- und Hinterradbremse sollten gleichmäßig bremsen, Bremshebel müssen leichtgängig sein. Sollten die Bremsen nicht funktionieren, empfiehlt der ADAC gerade bei Scheibenbremsen einen Fachhändler aufzusuchen.
    • Licht an: Kabel- und Steckverbindungen überprüfen. Eventuell Leuchtmittel wechseln oder eingerostete Kontakte säubern und gerissene Kabel ersetzen. Bei batteriebetriebener Beleuchtung Funktionalität prüfen und Akku aufladen. Nach der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) muss die Beleuchtung auch tagsüber funktionieren. Dynamobetriebene Lichtanlagen sind keine Pflicht mehr.
    • Sichtbar sein: Vorgeschrieben sind reflektierende weiße Streifen an den Reifen oder in den Speichen. Hat man diese nicht, müssen alternativ vier gelbe Speichenreflektoren (Katzenaugen) angebracht werden.
    • Schaltung: Alle verfügbaren Gänge sollten sich leicht und einwandfrei schalten lassen. Bei Fehlfunktionen empfiehlt es sich, einen Fachhändler aufzusuchen.
    • Schmieren: Bewegliche Teile einfetten und Fahrradkette ölen. In alle Gelenke gehört ein Tropfen säurefreies Öl (zum Beispiel Nähmaschinen- oder Schmieröl aus dem Fahrradladen). Unter normalen Bedingungen hält eine Kette zwischen 3.000 und 6.000 Kilometer. Danach sind die Kettenräder und Ritzel so stark abgenutzt, dass sich der Kauf einer neuen lohnt.
    • Reifen-Check: Mäntel dürfen weder zu abgefahren noch zu spröde sein. Dies gilt auch für die Reifenflanken. Zudem auf den richtigen Reifendruck achten, denn dann fährt es sich leichter und sicherer.
    • Aufsitzen: Sitzposition prüfen, Sattel und Lenker richtig einstellen, sodass die Sitzergonomie angenehm ist.


    Wer sich zu Saisonbeginn noch unsicher fühlt, sollte erst einmal eine Probefahrt im verkehrsberuhigten Umfeld machen. Das gilt besonders für Pedelec- und E-Bike-Fahrer. Zudem empfiehlt der ADAC allen Radfahrern einen Helm zu tragen. Er kann im Falle eines Sturzes schwere Kopfverletzungen verhindern.


Initiative Radkultur

www.radkultur-bw.de *

 

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