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Achtung Auto!

— ADAC Württemberg —

 

 

"Achtung Auto!" ist ein wichtiger Programmpunkt der Verkehrspräventionsarbeit des ADAC Württemberg und richtet sich schwerpunktmäßig an Fünftklässler. "Achtung Auto!", unterstützt von Michelin und Opel, ist ein stark praxisorientiertes Programm. So erlernen die Schülerinnen und Schüler in speziellen Übungen, dass sich der Anhalteweg aus dem Bremsweg und dem Reaktionsweg zusammensetzt.

Die Praxisnähe des Programms zeigt sich an einem weiteren Bestandteil von "Achtung Auto!": Jedes Kind darf einen Pylon am Straßenrand aufstellen und zwar an die Stelle, an der es glaubt, dass ein Auto aus der vorgegebenen Geschwindigkeit (30 oder 50 km/h) zum Stillstand kommt. Daraufhin fährt der Moderator mit dem Fahrzeug an die Ziellinie heran, bekommt ein Fahnensignal und leitet die Notbremsung ein. Mit Erstaunen stellen die meisten Kinder fest, dass sie den Anhalteweg als viel zu kurz annahmen und sie damit im Ernstfall in großer Gefahr gewesen wären. Den Schülern wird auch gezeigt, wie wichtig das Angurten ist. Sie erleben dabei am eigenen Leib, wie der Gurt sie selbst bei einer Vollbremsung mit Tempo 30 vor schweren Verletzungen schützt.

 

"Achtung Auto!" kann von den Schulen direkt bei der Abteilung Verkehr und Technik des ADAC Württemberg, Tel.  (07 11) 28 00-202, gebucht werden. Terminwünsche werden nach Eingang berücksichtigt und mit der jeweiligen Schule abgestimmt. Die Aktion wird von den Moderatoren des ADAC Württemberg auf asphaltierten und besonders gesicherten Straßen oder Plätzen in der Nähe der Schule kostenlos durchgeführt.

 

Zielgruppe:
Schwerpunktmäßig Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 aller Schularten.
Die Aktion wird von den ADAC Regionalclubs durchgeführt, Unterstützung dazu kommt von den Michelin Reifenwerken KgaA, die derzeit 35 Aktionsfahrzeuge werden von der Adam Opel AG kostenlos zu Verfügung gestellt.


Lerninhalte - Praktischer Programmteil

  • Definition des Bremswegs

    Die Kinder laufen auf eine bestimmte Ziellinie zu und sollen versuchen, dort so schnell wie möglich stehenzubleiben. Der erreichte "Haltepunkt" wird für jeden Schüler auf der Fahrbahn markiert, und es wird mit der Klasse herausgearbeitet, warum der Mensch eine gewisse Distanz braucht, um stehenzubleiben.


  • Definition des Reaktionswegs
    Die Kinder laufen erneut los und versuchen dieses Mal, auf ein Fahnensignal hin sofort stehenzubleiben. Sie stellen fest, dass sich der Weg, den sie zum Abstoppen benötigen, um ein gutes Stück verlängert hat, da sie vorab nicht wussten, wo sie anhalten müssen. Der Begriff der Reaktion wird so gemeinsam erarbeitet.
  • Definition des Anhaltewegs

    Der Moderator erarbeitet mit den Kindern die Begriffe Reaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg in folgender Formel:

    Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg


  • Demonstration des Anhaltewegs
    Jedes Kind stellt einen Pylon an den Straßenrand, und zwar an die Stelle, an der es glaubt, dass das Auto aus der vorgegebenen Geschwindigkeit (30 km/h oder 50 km/h) zum Stillstand kommt. Daraufhin fährt der Moderator mit dem Fahrzeug an die Ziellinie heran, bekommt, wie vorher die Kinder, ein Fahnensignal und leitet die Notbremsung ein. Mit Erstaunen müssen die meisten Kinder feststellen, dass sie sich verschätzt haben und im Ernstfall nicht in Sicherheit gewesen wären.
  • Erleben einer Notbremsung
    Die Kinder erhalten nun die Möglichkeit, als Beifahrer die Situation einer Notbremsung zu erleben. Den Schülern wird dabei auch die Notwendigkeit der richtigen Sicherung im Auto vor Augen geführt. Die Kinder dürfen nur ordnungsgemäß gesichert im Auto mitfahren. Sie erleben dabei am eigenen Leib, wie der Gurt sie "hält".
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