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Der Vorstand des ADAC Südbayern e.V. informierte über das vergangene Jahr

 

München. Der ADAC Südbayern verzeichnete auch 2013 einen starken Zugang von Neumitgliedern. Auf der Mitgliederversammlung des Vereins in München nannte Vorsitzender Dr. August Markl einen Nettozuwachs von 71 384 (Vorjahr: 63 718) Mitgliedern. Die Gesamtmitgliederzahl des deutschlandweit drittgrößten ADAC Regionalclubs stieg zum Jahresende auf 1 764 456. Aufgrund der ADAC-Krise, ausgelöst im Januar durch Manipulationen beim ADAC Autopreis „Gelber Engel“ in der Kategorie „Lieblingsauto der Deutschen“, verlangsamte sich in den ersten drei Monaten des Jahres das Wachstum jedoch deutlich.  


Positiver Zuwachs

  • Club bleibt attraktiv für Neumitglieder

    Unterm Strich war der Mitgliederzugang dennoch positiv: Bis einschließlich März kamen 29 099 neue Mitglieder zum ADAC Südbayern, es gab aber auch 23 087 Austritte. Das entspricht einem Nettozuwachs von 6012 auf 1 770 468 Mitglieder zum Vormonatsende. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 15 235 Neumitglieder und damit 9223 mehr.

     

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    In seiner Rede vor den Delegierten der 218 im ADAC Südbayern organisierten Ortsclubs sowie zahlreichen Einzelmitgliedern schilderte Markl die Hintergründe und Folgen der ADAC-Krise und bekannte sich zu dem tiefgreifenden Reformprozess, den Präsidium und Verwaltungsrat des Gesamtclubs auf den Weg gebracht haben. „Nur wenn sich der gesamte ADAC mit den an ihn herangetragenen Vorwürfen intensiv und ergebnisoffen auseinandersetzt kann der Club das verloren gegangene Vertrauen zurückgewinnen“, betonte er. Gleichzeitig gelte es aber auch Kernaufgaben wie Fragen der Verkehrssicherheit und Verkehrserziehung wieder in den Vordergrund zu rücken. „Der ADAC leistet hervorragende Sacharbeit. Die jüngsten Ereignisse aber überdecken dies. Und das ist schade, denn das sind die Leistungen unserer Mitarbeiter, die ebenfalls enttäuscht wurden und unter der Krise leiden“, bedauerte Markl, der nach dem Rücktritt von Präsident Peter Meyer den ADAC derzeit als Erster Vizepräsident kommissarisch leitet.


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