DruckenPDFKontaktieren Sie uns

Lückenschluss

Seit der feierlichen Einweihung am 13. Juni 1995 in Moritzburg bei Dresden wurde viel für die touristische Attraktivität der Strecke getan. An der Bundesstraße 6 zwischen Mehlteuer und Seerhausen säumen 70 neu gepflanzte stattliche Sandbirken den Straßenverlauf. Zwei kunstvoll gestaltete Baumscheiben dokumentieren sowohl den Verlauf der Deutschen Alleenstraße als auch geschichtliche Eckdaten anhand der Jahresringe.

Mehrfach waren die Tage der Sachsen Anlass für regionale Pflanzaktionen. Ein in den Boden gelassenes Denkmal erinnert beispielsweise in der Zwickauer Innenstadt an das Projekt. Sachsens damaliger Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf pflanzte eine junge Platane und verband die Stadt somit symbolisch mit der Deutschen Alleenstraße. Für sein unermüdliches Engagement erhielt im Jahr 2000 Staatssekretär Prof. Dr. Wolfgang Zeller die Ehrenmitgliedschaft der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße.

Ein Lückenschluss im geschützten Alleenbestand wurde im November 2001 im Vogtland vollzogen. Südwestlich von Tobertitz bei Plauen wurden 132 Bäume nachgepflanzt. Baumarten wie Mehlbeere, Thüringische Eberesche, Speierling und Sandbirke prägen jetzt den neuen, knapp zwei Kilometer langen Baumbestand an der S 297. Erstklässler der Grundschule Weischlitz bekamen persönliche Baumpatenschaften übertragen.

Die drei letzten von 239 neuen Winterlinden an der Moritzburger Schlossallee wurden im Oktober 2005 durch Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Alleenstraße in Beisein des Moritzburger Bürgermeisters Georg Reiz gepflanzt. Mit diesem offiziellen Abschluss der Neugestaltung erhält die wohl bekannteste sächsische Allee einen Teil ihres historischen und auch geschützten Anblicks zurück. Eine grundlegende Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur im Ort hatte das Fällen einer Vielzahl kranker und alter Bäume erforderlich gemacht. Heute ziert ein Drittel mehr Bäume die Moritzburger Schlossallee.


Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität