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Neues aus dem ADAC Mittelrhein und Pfalz

Presse/Publikationen


  • „Strahlen“ für mehr Sicherheit

    ADAC Mittelrhein e.V. übergibt Warnwesten in Simmerner Grundschule


    Sie sollen ein wichtiges Stück Sicherheit bedeuten, die Sicherheitswesten, die der ADAC mit seiner Stiftung „Gelber Engel“ jedes Jahr mit weiteren Partnern wie die Bild-Aktion „Ein Herz für Kinder“ zum Beginn der „dunklen“ Jahreszeit an die Schulanfänger der insgesamt  16.000 Grundschulen in Deutschland verteilt.  In diesem Jahr fand die Übergabe durch den ADAC Mittelrhein e.V. stellvertretend für alle beteiligten Grundschulen erstmals im Hunsrück statt.


    75 Erstklässler der Dr. Kurt-Schöllhammer-Grundschule in Simmern bekamen glänzende Augen, als ihnen der Vorsitzende des ADAC Mittelrhein e.V., Dr. Klaus Manns, der Vorstand Verkehr und Technik, Rudi Speich, Abteilungsleiter Herbert Fuss, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Simmern, Michael Boos sowie Vertreter des örtlichen Hunsrück-Automobil-Club (HAC) die auffälligen Westen sowie kleine weitere Geschenke überreichten.


    Der Grund, die neuen Schüler mit den „strahlend“ leuchtenden Sicherheitswesten auszurüsten, liegt auf der Hand: Allein 2014 verunglückten besonders viele Kinder auf dem Schulweg: Mehr als 16.000 Kinder unter 15 Jahren wurden zu Fuß oder auf dem Fahrrad bei einem Verkehrsunfall verletzt, alle 18 Minuten kam damit ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden. Häufige Ursache: die Kids werden einfach zu spät gesehen. Besonders gefährdet sind dabei die Schulneulinge, die noch über keine oder nur wenige Erfahrungen als Verkehrsteilnehmer verfügen, ihren Schulweg erst einmal kennenlernen müssen. Das machte auch Rudi Speich in seiner kurzen Rede deutlich. „Wir hoffen, dass durch  unsere Aktion weniger Unfälle passieren, denn uns, dem ADAC, liegt die Sicherheit der Kinder besonders am Herzen. Und der beste Schutz ist es gut gesehen zu werden.“  Wichtig sei allerdings, das sagte Speich nachdrücklich zu den Kindern, „dass ihr auch mit der Weste immer vorsichtig seid“. Und Gerd Brehm, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Simmern, appellierte an die Eltern und Erzieher, darauf hin zu wirken, dass die Kinder die Westen zu ihrem eigenen Schutz nicht nur auf dem Schulweg, sondern auch beim Spielen an öffentlichen Straßen, beim Spazierengehen oder beim Fahrradfahren tragen sollten.


    Besonderes Interesse bei den Grundschülern in Simmern fand natürlich auch der historische VW Käfer der ADAC-Straßenwacht, der auf dem Schulhof zu bewundern war. Den Dank der Schule und der Elternschaft drückte die Schulleiterin der Simmerner Grundschule, Barbara Wachter, gegenüber dem ADAC so aus. „Das ist eine tolle Aktion für mehr Sicherheit unserer Kinder“, sagte sie. „Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.“ Insgesamt verteilt der ADAC Mittelrhein e.V. in diesem Herbst in seinem Gebiet weit über 22.000 Sicherheitswesten an die I-Dötzchen der 627 Grundschulen.
  • ADAC-Ball im Kurfürstlichen Schloss Mainz am 12. März 2016
    Die Bälle des ADAC Mittelrhein e.V. im Anschluss an die Mitgliederversammlung haben bereits eine lange Tradition. Besucher genießen die festliche und doch lockere Atmosphäre. Das Kurfürstliche Schloss in Mainz ist mit seinem traumhaften Ambiente perfekter Austragungsort für den großen Ball des ADAC Mittelrhein e.V. 2016.
    Am 12. März ab 20 Uhr wird es mit der Sandy Showband einen Abend der Extraklasse geben. Mit ihrem sowohl klassischen als auch modernen Repertoire zieht die erfahrene Showband alle auf die Tanzfläche.
    Traditionell günstig ist auch der Eintrittspreis. Mitglieder zahlen 30 Euro, Nicht-Mitglieder 35 Euro. Informationen und Tickets unter 0261/1303-300.

  • Fahrrad-Champions 2015: Sieger des Regionalentscheids vertreten den ADAC Mittelrhein in Dresden

    Jedes Jahr fragt der ADAC „Wer wird Fahrrad-Champion?“ Für den Bereich des ADAC Mittelrhein e.V. wurde diese Frage nun beim Regionalentscheid in Niederzissen beantwortet. Max Knauth (Brachbach), Lea Limbach (Rotenhain), Richard Pfeifer (Brachbach), Maja Gerbrand (Stockum-Püschen), Nils Gerbrand (Stockum-Püschen) und Annika Erbach (Enspel) werden den ADAC Mittelrhein e.V. beim Bundes-Fahrradturnier vom 12. bis 15. November in Dresden vertreten.


    110 Kinder traten am Wochenende zum Regionalentscheid in Niederzissen an. In 116 Vortunieren mit rund 4.500 Teilnehmern, die von vielen Schulen und Vereinen das ganze Jahr über veranstaltet werden, hatten sie sich hierfür qualifiziert. 


    Die ausrichtende Veranstaltergemeinschaft „Kreismeisterschaft Ahrweiler“ mit den ADAC-Ortsclubs MSC Adenau, AAC Bad Neuenahr, ASC Ahrweiler, AMC Brohltal, MSC Kempenich und  MSC Sinzig hatten im Sportzentrum Brohltal für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. 


    Auf einem ca. 200 Meter langen Parcours mit acht Aufgaben konnten die Kinder spielerisch wichtige Fahrtechniken einüben, die sie im Straßenverkehr beherrschen müssen. So haben alle Jungen und Mädchen vor allem Erfahrung und Übung für ihre eigene Sicherheit in schwierigen Verkehrssituationen hinzu gewonnen. 


    Nach dem Einfahren ging’s um sichere und fehlerfreie Fahrt durch den Parcours. Obwohl die Aufgaben 1 – 6 nicht auf Zeit gefahren werden, schafften es nicht alle Kinder, diesen Abschnitt fehlerfrei zu meistern. Spannend wurde es dann im „Slalom“, bei dem fehlerfreies und flottes Fahren gleichzeitig gefordert waren. Viele unterschätzten hier ihre Geschwindigkeit und überfuhren bei der Aufgabe „Bremstest“ die Haltelinie. 



  • Viel mehr als eine gewaltige PS-Show
    Auch 2016 bietet der ADAC Truck-Grand-Prix wieder zahlreiche Highlights
    Es wird auch 2016 die gewaltige PS-Show des Jahres auf dem Nürburgring sein: Der Internationale ADAC Truck-Grand-Prix startet nach seinem fulminanten 30-jährigen Jubiläum in diesem Jahr nun in ein neues Jahrzehnt seiner Erfolgsgeschichte. Noch stehen nur wenige Programm-Details fest, doch bereits jetzt ist sicher, dass die Großveranstaltung auch im kommenden Jahr (1. bis 3. Juli 2016) erneut  zahlreiche Highlights für Groß und Klein präsentieren wird. Motorsport, Showprogramm und das beliebte mehrtägige Country-Festival  - der Int. ADAC Truck-Grand-Prix bietet Action, Spaß und Unterhaltung für Jedermann. Für alle Motorsportbegeisterten lohnt es sich, in diesem Jahr früh zuzuschlagen. Denn bis zum 31.12.2015 gilt die Aktion „Gold kaufen - Silber zahlen“. 

    Neu ist im kommenden Jahr, dass  die Blancpain Sprint Series mit den superschnellen GT3-Fahrzeugen beim Truck-Grand-Prix-Wochenende auf dem „Ring“ zu Gast ist. Neben der FIA Europameisterschaft finden aber auch wieder die beliebten Rennen zum ADAC Mittelrhein Cup statt. 

    Ein besonderer Höhepunkt des Wochenendes ist schon traditionell das große Open-Air-Festival, bei dem zehntausende Menschen in die Müllenbachschleife  pilgern um zu Rock- und Countrymusik mit bekannten Stars der Szene die motorsportlichen Highlights des Tages gebührend ausklingen zu lassen.

    Im offenen Fahrerlager und Messepark kann man den Mechanikern beim Schrauben und Werkeln zuschauen oder man lässt sich auf Bullenreiten oder eine der vielen Attraktionen der zahlreichen Aussteller ein. Lkw-Hersteller und Zubehör-Firmen schlagen während der Tage auf dem Ring im Messepark ihre Zelte auf und präsentieren sowohl dem Fachpublikum als auch interessierten Besuchern ihre Produktpalette. 

    Ein Tagesticket ist bereits ab 31 Euro verfügbar, das Wochenendticket gibt es schon ab 42,50 Euro. Informationen und Tickets unter www.truck-grand-prix.de oder unter 0261/1303-300 (Werktags 8-18 Uhr und samstags 8-13 Uhr).


  • Landesweit erste Hol- und Bringzone eingerichtet

    In Rheinland-Pfalz wurde Anfang Juli 2015 erstmals an zwei Grundschulen in Pirmasens-Gersbach und Pirmasens-Winzeln Hol- und Bringzonen eingerichtet. Sie sollen den chaotischen Verkehrssituationen vor den Schulhäusern entgegen wirken und den Schulkindern die Möglichkeit bieten, aktive Verkehrsteilnehmer zu werden. 


    Rund 133.000 Grundschüler begeben sich in Rheinland-Pfalz jeden Tag auf den Weg zur Schule. Viele werden von ihren Eltern mit dem Auto gebracht. Doch aus der gut gemeinten Absicht kann auch ein Sicherheitsrisiko entstehen. Gehalten wird häufig an Bushaltestellen, im Haltverbot, auf dem Zebrastreifen oder in zweiter Reihe. Dazu kommen oftmals gefährliche Wendemanöver. Eine Studie des ADAC aus dem Jahr 2013 belegt: Je weniger „Elterntaxis“ vor Grundschulen halten, desto weniger werden die Kinder gefährdet. Betroffen sind nicht nur die anderen Kinder, die zu Fuß in die Schule gehen, sondern letztendlich auch die eigenen. 

    Außerdem geht durch das „Elterntaxi“ die selbstständige Mobilität von Schulkindern immer mehr verloren, denn nur, wenn die Kinder gelernt haben, den Verkehr und dessen Gefahren richtig einzuschätzen, werden sie zu sicheren Verkehrsteilnehmern. Der ADAC rät, Kinder so oft wie möglich zu Fuß zur Schule gehen zu lassen. Dabei sollten sie zunächst begleitet werden. Eltern könnten dazu zum Beispiel Weggemeinschaften organisieren. Die Kinder treffen sich an einer verabredeten Stelle (oder werden dorthin gebracht) und gehen mit einem oder mehreren Erwachsenen weiter. Unterwegs sollten die Erwachsenen auf mögliche kritische Stellen hinweisen und das richtige Verhalten mit den Schülern üben. Die Strecke, die gemeinsam zurückgelegt wird, sollte in höchstens 30 Minuten zu schaffen sein. Ist der Schulweg länger, spricht nichts gegen das „Elterntaxi“. Jedoch sollte auch in diesem Fall ein Teil des Schulweges zu Fuß zurückgelegt werden und keinesfalls direkt vor der Schule gehalten werden.

    Der ADAC spricht sich deswegen für die Einrichtung von speziellen Hol- und Bringzonen aus. Diese Parkbereiche sollten etwa 250 Meter von der Schule entfernt sein und so gelegen sein, dass die Kinder den Rest des Wegs gefahrlos zu Fuß zurücklegen können. Der ADAC Pfalz unterstützt die Initiative. Er stellt die Schilder für die Kennzeichnung der Hol- und Bringzonen und übernimmt die Kosten der Einrichtung. „Wir hoffen, dieses sinnvolle Projekt in den Pirmasenser Stadtteilen Gersbach und Winzeln findet viele Nachahmer“, betont Rudi Zeiter, Vorstandsmitglied des ADAC Pfalz bei der offiziellen Einweihung der „Elterntaxi“-Haltestelle in Gersbach.


  • Tausende Zuschauer beim 44. Int. ADAC Motorbootrennen in Brodenbach

    Die sonst so beschauliche Mosel war zum 44. Int. ADAC Motorbootrennen am 13. und 14. Juni in Brodenbach im Rennfieber. Eine eingeschworene Fangemeinschaft, die kompetente Rennleitung und ein eingespieltes Helferteam sorgten bei idealem Sommerwetter für Renn- und Festtagsstimmung bei dem traditionellen und erlebnisreichen Spektakel am Moselufer des kleinen 600-Seelen-Dorfes.

    Motoren heulten, Fontänen spritzten und konzentrierte Piloten durchpflügten in atemberaubendem Tempo das Wasser. Faszinierte Besucher verfolgten die Rennen und waren von den fahrerischen Qualitäten der Teilnehmer begeistert. Wie Geschosse „flogen“ die schnellen Boote über die Wellen. Da war hohes Können erforderlich. Höhepunkt war der Start der Formel 2. Schließlich war hier Lokalmatador Manuel Saueressig mit dabei. 

    Am Samstag kam er im ersten Formel-2-Rennen auf der Mosel hinter Sieger Uvis Slakteris aus Lettland auf den zweiten Platz, eine starke Leistung. Aber am Sonntag dann hatte der Brodenbacher aus dem Team-Ger-27 Pech. Kurz nach dem Start musste er schon wieder abgeschleppt werden, ein Motorschaden verhinderte eine erneut gute Platzierung. Dennoch war der sportliche Höhepunkt des Jahres aus Brodenbacher Sicht wieder ein Erfolg. 

    Die Brodenbacher Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Michael Saueressig, Vater von Rennfahrer Manuel, bewältigte den Ansturm Tausender Motorbootfans und sorgte wie in den vergangenen Jahren auch für einen reibungslosen Ablauf.

    Neben der Formel 2 wurden die Klassen F4, die Formel-R-1000, der ADAC Motorboot Cup und die ADAC Motorboot Masters ausgefahren. Zum zweiten Mal mit dabei war Christian Groß aus Löf vom Powerboot Racingteam Moselstern. Nach seinem Debüt im vergangenen Jahr startete Groß wieder in der ADAC-Motorboot-Cup-Klasse. Beim Saisonauftakt in Traben-Trarbach lief es für den Löfer noch nicht so gut. Vor allem, weil das Boot nach einem Zusammenstoß einige Schäden davontrug. Doch das Team reparierte den roten Flitzer rechtzeitig, sodass Groß seinen heimischen Zuschauern spannende Rennen bieten konnte.


  • Leitfaden für einen verträglichen Stadtverkehr 

    ADAC Expertenreihe in Bingen „Nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden“


    Mobilität ist Voraussetzung für viele Lebensbereiche wie Arbeit, Ausbildung, Einkauf oder Freizeitgestaltung. Gleichzeitig beeinträchtigen die negativen Auswirkungen des Verkehrs wie Stau, Lärm und Abgase die Lebensqualität. Dies spiegelt sich auch im Verhalten der Menschen wieder: Als Autofahrer oder ÖPNV-Nutzer legen sie Wert auf schnelles Fortkommen, als Anwohner vor allem auf Verkehrsberuhigung und Wohnqualität. Lösungsansätze, wie Städte diese widerstreitenden Interessen miteinander in Einklang bringen können, zeigte der ADAC im Rahmen seiner diesjährigen Expertenreihe in Bingen „Nachhaltige Mobilität in Städten und Gemeinden“.

    Ziel war es, den Verantwortlichen aus den kommunalen Verwaltungen die Möglichkeit zu bieten, mit namhaften Experten aus Wissenschaft und Praxis die verschiedenen Aspekte einer sicheren, umweltfreundlichen, bezahlbaren und bedarfsgerechten – also nachhaltigen – Mobilität zu diskutieren. „Die Mobilität in all ihren Facetten zu erhalten und die Güterversorgung zu sichern, ohne dass der Verkehr langfristig Mensch und Umwelt übermäßig belastet – das sind die Ziele einer nachhaltigen Mobilität“, so Rudi Speich, Vorstand Verkehr und Technik des ADAC Mittelrhein e.V. zu den über 80 Teilnehmern in Bingen.

    Doch an die Nachhaltigkeit von Verkehrssystemen ergeben sich zahlreiche Anforderungen. Verkehrspolitische Maßnahmen sollten demnach grundsätzlich so ausgerichtet sein, dass Verkehrsmittel intelligent vernetzt werden und ihre jeweiligen Stärken zur Geltung kommen. Verträgliche Mobilität lässt sich jedoch nicht durch einseitige Beschränkungen des motorisierten Verkehrs erreichen, sondern durch attraktive Angebote, bessere Kommunikation und umfassende Informationen über Alternativen. Um die Mobilität in ihrer hohen Qualität erhalten zu können, müssen die Verkehrsexperten und Städteplaner es allerdings schaffen, die teilweise gegensätzlichen Aspekte der Mobilität in Einklang zu bringen, indem zumindest ein Teil des motorisierten Verkehrs auf umweltfreundlichere Verkehrsträger verlagert und für kurze Distanzen in den Städten auf Fuß- und Radwege zurückgegriffen wird. Allerdings muss es ebenso möglich sein, gerade für Wege, auf denen der Umweltverbund keine akzeptable Option bietet, den Pkw zu nutzen - sei es in Form des eigenen Autos oder aber mit Mobilitätsangeboten wie Carsharing oder Mitfahrgelegenheiten.


  • 30. Internationaler ADAC-Truck-Grand-Prix auf dem Nürburgring

    Bestes Sommerwetter und gut gelaunte Besucher haben den 30. Internationalen ADAC Truck-Grand-Prix zu einer prächtigen Jubiläumsausgabe gemacht. Vom 26. bis 28. Juni herrschte am Nürburgring beste Stimmung. Am Freitag zählte der Veranstalter ADAC Mittelrhein e.V. 24.000 Zuschauer, am Samstag 40.000 und am Sonntag knapp 50.000. Einen Termin für die 31. Auflage des ADAC Truck-Grand-Prix gibt es auch schon: Er soll vom 1. bis 3. Juli 2016 in der Eifel stattfinden. Es ist die Mischung aus Motorsportrennen, Messe und Musik, die diese Veranstaltung seit Jahrzehnten ausmacht – und Trucker, Countryfans sowie Vertreter aus der Automobil- und Zuliefererbranche in die Eifel zieht. Vor allem können die Trucker hier hautnah in Kontakt mit Fahrern und Fahrzeugen kommen.
    Traditionell schauen auch immer viele Familien vorbei. In der vergrößerten „Family-Event-Area“ können sich die Kinder auf Hüpfburgen austoben, rutschen oder Bullenreiten. Dr. Klaus Manns, Vorsitzender des Veranstalters ADAC Mittelrhein e.V., sagt: „Den Familienbereich wollen wir künftig noch weiter entwickeln und vergrößern.“ Bei der Industriemesse im alten Fahrerlager, wo rund 70 Aussteller – das absolute „Who is who“ der Automobil- und Zuliefererbranche - ihre Produktpalette präsentierten, die Grand-Prix-Besucher mit kleinen Geschenken versorgten und zu Mitmachaktionen einluden, wird das indes schwierig. Manns: „Da haben wir inzwischen ein Platzproblem. Wir hatten noch einige Anfragen mehr.“
    Neben dem ADAC Truck-Grand-Prix feierte auch das hochkarätig besetzte TruckSymposium Geburtstag: Es fand am Freitag zum zehnten Mal im Rahmen der Veranstaltung des ADAC Mittelrhein e.V. statt – diesmal unter dem Thema „Lang, leicht, autonom – wohin fährt der Lkw der Zukunft?“ Rund 200 Vertreter aus der Automobil- und Zulieferbranche trafen sich einen Tag lang zu interessanten Vorträgen, Workshops und Konferenzen. Schon seit einigen Jahren diskutieren Experten über die Vor- und Nachteile von Lang-Lkw. Es herrscht nach wie vor Ungewissheit über die Verkehrssicherheit von Trucks mit Überlänge und neuartigen Assistenzsystemen. Viele befürchten eine zu starke Beanspruchung der Straßen und Brücken und die damit verbundenen immensen Investitionen in die Infrastruktur. Außerdem können zwei Lkw mit Überlänge drei herkömmliche Lastwagen ersetzen.
    Einer der Höhepunkte des Truck-Grand-Prix ist der traditionelle Korso am Samstag und Sonntag auf der Grand-Prix-Strecke: Hier fuhren Trucks, Sattelschlepper, Campingfahrzeuge, Busse, Feuerwehr- und Polizeiautos und Co. zum Rahmenprogramm der Truckrennen von FIA-Europameisterschaft und Mittelrhein-Cup gehörten auch die waghalsigen Motorradstuntstars, die die Fahrer vor den begeisterten Besuchern auf der Mercedes-Arena aufführten. Dazu gehörte auch die Rennserie X-Bow, die erstmals auf dem Nürburgring gastierte und in der unter anderem Smudo – der bekannte Sänger der Rapgruppe Die Fantastischen Vier – mitfuhr.
    Wie die Industriemesse so gehört natürlich auch das zweitägige Countryfestival zum ADAC Truck-Grand-Prix dazu. In der Müllenbachschleife treten seit Jahrzehnten an zwei Jahren verschiedene Sänger der Country-, Folk- und Rockszene vor begeisterten Zuschauern auf. In diesem Jahr waren unter anderem dabei: Truck-Stop, Tom Beck, Mrs. Greenbird und natürlich Tom Astor, der bei seinem 30. Auftritt beim ADAC-Truck-Grand-Prix einen emotionalen Höhepunkt setzte. Einen absoluten Höhepunkt bildete auch das Feuerwerk, das am Samstagabend in der Müllenbachschleife gezündet wurde. Zur Jubiläumsausgabe hatte sich der Veranstalter ADAC Mittelrhein e.V. was ganz Besonderes einfallen lassen: Die Raketen wurden diesmal von drei Plätzen aus abgeschossen, sodass die Zuschauer einen 360-Grad-Ausblick genießen durften.
    In der FIA-Europameisterschaft ist der Nürburgring einer der zehn Austragungsorte. Für die Fahrer der 1200-PS-Renntrucks ist das Eifelrennen der absolute Höhepunkt, wie sie sagen. Der Gesamtführende Norbert Kiss (Ungarn) meint: „Es sind so viele gut gelaunte Leute hier, einfach unglaublich. Es ist einfach ein riesiges Event.“ Seiner Favoritenrolle wurde der 30-jährige Ungar gleich gerecht. Er sicherte sich die Pole Position für das erste von insgesamt vier Rennen am Wochenende. Und darin fuhr Kiss gleich einen überzeugenden Start-Ziel-Sieg ein. Im zweiten Rennen nutzte der Spanier Antonio Albacete die Regel aus, dass die ersten Achtplatzierten des ersten Rennens im zweiten Rennen in umgekehrter Reihenfolge starten. Der 50-jährige Madrilene gab seine Führung nicht mehr ab, dahinter folgten der Rheinauer Gerd Körber und der Tscheche David Vrsecky. Die beiden Rennen am Sonntag gewannen erneut Kiss und der Tscheche Adam Lacko. 

    Im zweiten Rennen des Mittelrheincups passierte etwas, was es schon seit Jahren nicht mehr beim Truck-Grand-Prix gegeben hatte: Der Brite Shane Brereton kippte in der NGKSchikane auf die Führerhausseite. Die Bergung verzögerte sich daher etwas. Doch der ärztliche Check ergab, dass sich Brereton nicht verletzt hatte. Die Sieger der drei Rennen des ADAC Mittelrhein-Cups waren: Stuart Oliver, Steven Thomas und Thomas Robineau. Während sich die Trucker zwischen den Rennen auf der Industriemesse umschauen, sind auch die Tribünen immer bestens gefüllt. Traditionell bringt der Plaidter Heinz-Werner Lenz viele Fans mit. In ihren orangefarbenen T-Shirts bejubeln sie die oft waghalsigen Manöver des dreifachen Europameisters, der inzwischen im Mittelrhein-Cup startet.


  • Rund um Eifelwälder und Vulkane - Der Heimatwettbewerb 2015

    Der Heimatwettbewerb des ADAC Mittelrhein e.V. ist ein Suchspiel, das die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die landschaftlich reizvollen Gegenden, Plätzen und Gebäuden der Region führt. Unter dem Titel „Rund um Eifelwälder und Vulkane“ gilt es in diesem Jahr die Eifel besser kennenzulernen und unter anderem Mayen - das Tor zur Eifel, das malerische Monreal und das am Laacher See gelegene Kloster Maria Laach zu erkunden.

    Eine Region mit solcher touristischen Vielfalt, bietet sich für den Heimatwettbewerb 2015 an. Denn auch für Ansässige ist dies ein wunderbarer Anlass diesen Teil von Rheinland-Pfalz näher kennenzulernen, Sehenswürdigkeiten zu entdecken, ein bisschen mehr Zeit in der Eifel zu verbringen und deren gastronomische Vielfalt zu genießen. Wettbewerbszeitraum ist vom 1. April bis 31. Oktober 2015. Informationen und Teilnehmerhefte gibt es in den Geschäftsstellen des ADAC Mittelrhein e.V. und unter touristik@mrh.adac.de

    Schutzgebühr: 8 Euro bzw. 15 Euro (mit Plakette).


  • Kostenlose DJH-Mitgliedschaft im 1. Jahr
    Einfach mal die Koffer packen und sich auf den Urlaub freuen oder für ein Wochenende entspannen. Wissen, dass man als Familie willkommen und bestens aufgehoben ist. In den modernen Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland ist alles auf einen Urlaub mit Kindern ausgerichtet. Mit den familienfreundlichen Angeboten und günstigen Preisen sind die Familienferien auch mit kleinem Reisebudget möglich.
    Das Besondere für ADAC-Mitglieder ist die kostenlose DJH-Mitgliedschaft für das 1. Jahr im Wert von 22,50 €. Weitere Infos rund um die modernen Jugendherbergen in Rheinland-Pfalz und im Saarland erhalten Sie unter www.DieJugendherbergen.de

  • Staatssekretär Kern und ADAC danken den Straßenmeistereien im Land

    Staatssekretär Günter Kern dankte nun gemeinsam mit dem ADAC den Straßenwärtern und Mitarbeitern des Landesbetriebs Mobilität (LBM) für ihren Einsatz auf den rheinlandpfälzischen Straßen. „Sie sorgen dafür, dass wir alle sicher unterwegs sein können – jeden Tag, egal bei welchem Wind und Wetter“, sagte Kern bei einem Besuch der Autobahnmeisterei Gau-Bickelheim, wo er gemeinsam mit dem Vorstand des ADAC Mittelrhein e.V. den Mitarbeitern stellvertretend für die rund 1.600 Mitarbeiter der Straßen- und Autobahnmeistereien im Land seine Anerkennung aussprach. „Sie verrichten ihre Arbeit fleißig und unauffällig, erhalten Verkehrsflächen und Bauwerke, reinigen Schilder, warten Ausstattung, mähen Bankette, schneiden Bewuchs zurück und sorgen dafür, dass wir im Winter auch bei Eis und Schnee sicher fahren können“ ergänzte Rudi Speich, Vorstand Verkehr und Technik des ADAC Mittelrhein e.V..

    „Das Risiko bei einem Arbeitsunfall ums Leben zu kommen, ist 13 Mal höher als in der gewerblichen Wirtschaft,“ so Speich weiter. Sowohl Verkehrsteilnehmer als auch Straßenwärter rief er deshalb zu Rücksicht und Vorsicht auf. Der Betriebsdienst des LBM sorgt mit seinem breit gefächerten Aufgabengebiet wie dem Winterdienst, der Gehölzpflege und der Reinigung, Kontrolle und Instandhaltung der Straßen-ausstattung ganzjährig für die Mobilität und Sicherheit der Verkehrsteilnehmer. Neben vielen anderen betrieblichen Unterhaltungstätigkeiten mähen die Autobahn- und Straßenmeistereien pro Jahr rund 170 Mio. m² Straßenbegleitgrün, was einer Fläche von ca. 24.000 Fußballfeldern entspricht.

    Sie kontrollieren und erneuern bei Bedarf 250.000 Verkehrszeichen und beseitigen jährlich rund 300.000 Schlaglöcher. Ebenso reinigen sie regelmäßig die Entwässerungsanlagen – ein nicht zu unterschätzender Beitrag für die Verkehrssicherheit, denn hierdurch wird die Gefahr des Aquaplanings stark gemindert. Der aktuelle Winter entwickelt sich stärker als der vergangene Winter. „Insbesondere zwischen Weihnachten und Neujahr, also genau in der Zeit, in der viele Bürger frei hatten und bei ihren Familien sein konnten, mussten zahlreiche Räumeinsätze gefahren werden“, so Kern. Aber auch wenn kein Schnee fällt, sind die Mitarbeiter unterwegs. Sie rücken dann überwiegend nachts zur vorbeugenden Glättebekämpfung aus. „Sie leisten damit einen hohen Beitrag zur Verkehrssicherheit und sorgen dafür, dass der Berufsverkehr sicher und unfallfrei laufen kann“, so Kern.

    Landesweit hat der LBM bisher ca. 110.000 Tonnen Streusalze verbraucht, was rund doppelt so viel ist, wie im kompletten vergangenen Winter 2013/2014. Im Vergleich zum Durchschnittswinter liegt die Winterstärke derzeit bei 85 %.


  • Verkehrsübungsplatz für Fahranfänger

    Neu auf der ADAC Trainingsanlage in Koblenz Auf der Trainingsanlage in Koblenz wurde nun eine attraktive Zusatzleistung für Fahranfänger geschaffen. 

    Ab jetzt ist die Fahrtrainingsanlage für Fahranfänger in Begleitung eines Verantwortlichen auch als Verkehrsübungsplatz nutzbar. 

    Die flexiblen Öffnungszeiten und weitere Informationen zum Verkehrsübungsplatz gibt es unter www.fsz-koblenz.de oder unter Tel. 0261 988 498 40.


  • Startschuss für die Motorradsaison beim ADAC StartUp Day in Koblenz

    Ein interessantes Programm, spektakuläre Showeinlagen von Stuntfahrer Mike Auffenberg und umfangreiche Serviceleistungen machten den siebten StartUp Day Motorradtag zu einer gelungenen Veranstaltung. 

    Bei bestem Frühlingswetter trafen sich hunderte Motorradfahrer aus der Region am Sonntag auf der ADAC Fahrtrainingsanlage in Koblenz zur großen Eröffnung der Motorrad-Saison. Die Biker konnten hier unter anderem an den Prüfständen testen lassen wie leistungsstark ihre Maschine ist und ob die Geschwindigkeit, die der Tacho anzeigt, mit der Wirklichen übereinstimmt. Regionale Motorrad- und Zubehörhändler stellten die Neuigkeiten der Saison vor und für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt. 

    Im Rahmenprogramm begeisterte Stuntfahrer Mike Auffenberg mit packenden Motorrad-Stunts und bei der Biker-Fashion-Modenschau wurden die neuen Trends für 2015 präsentiert. Durch Trainingssimulationen konnten die Motorradfahrer außerdem noch neue Aspekte in Sachen Sicherheit kennenlernen. Begleitet wurden die Shows von RPR1 mit einem interessanten Programm und vielen Gewinnspielen. Informationen und Fotos der Veranstaltung gibt’s auf www.fsa-koblenz.de.


  • Mit intelligenten Konzepten gegen die Parkplatznot

    120 Verkehrsexperten diskutierten in Bingen


    Das knappe Parkraumangebot und der damit einhergehende Parksuchverkehr haben in vielen Städten Deutschlands beängstigende Ausmaße angenommen. Immer mehr Autofahrer beklagen sich über ärgerliche Zeitverluste bei der Parkplatzsuche. Anwohner fühlen sich durch Lärm und Abgase gestört und beschweren sich selbst über zu wenige Stellplätze. Der Einzelhandel sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe haben ein Interesse daran, die Erreichbarkeit der Zentren auch mit dem Auto sicherzustellen – immerhin hat der Pkw auch in den Innenstädten einen Wegeanteil von 50 Prozent. Der ADAC versucht, die berechtigten Ansprüche und Wünsche der jeweiligen Nutzergruppen in Einklang zu bringen. 

    Im Rahmen seiner Expertenreihe „Parken in Städten und Gemeinden“ zeigte der Automobilclub auch in Bingen rund 120 Interessenten aus der Parkhausbranche und den kommunalen Fachbehörden, wie die vorhandenen Stellflächen durch professionelles Parkraummanagement effektiv genutzt werden können. Warum es ein Thema mit enormem Handlungsbedarf ist, erklärt der Vorsitzende  des ADAC Mittelrhein, Dr. Klaus Manns, bereits bei der Begrüßung der Teilnehmer. „Die Erreichbarkeit ihrer Zentren ist für viele Städte zum zentralen Standortfaktor geworden. Nur Städte mit gut erreichbaren Einkaufsmöglichkeiten, Freizeiteinrichtungen, Behörden, Betrieben und Büros können im Wettbewerb mit anderen Kommunen bestehen und damit der Abwanderung von Bevölkerung und Arbeitsplätzen sowie der Verödung der Innenstädte  entgegenwirken.“

    Unter anderem geht es darum, mehr Fahrzeuge als bisher in die Parkhäuser und Tiefgaragen zu leiten. Da diese jedoch mehrheitlich aus den 1960er und 70er Jahren stammen, müssen sie nutzerfreundlicher gestaltet werden. Insbesondere die Breite der Stellplätze muss angesichts der größeren Fahrzeuge von 2,30 Meter auf mindestens 2,50 Meter erhöht werden. 

    Die Städte sind aufgefordert, ein effizientes Parkraummanagement zu installieren.  Dazu gehören nach Meinung des ADAC die Parkraumbewirtschaftung, die Bereitstellung von P+R-Anlagen und modernen Parkhäusern für Besucher der Stadtzentren. Einnahmen aus Parkgebühren müssen in die Verkehrsinfrastruktur reinvestiert und die Zeitintervalle an Parkscheinautomaten verkürzt werden. Die Höhe der Parkgebühren sollte sich dabei am vorherrschenden Parkdruck ausrichten.

    Grundsätzlich spricht sich der ADAC gegen Sonderparkrechte für Carsharing- oder Elektrofahrzeuge aus, da der öffentliche Straßenraum dem gesamten Verkehr zur Verfügung stehen muss. Eine weitere – oftmals politisch motivierte  – Verknappung des Parkraums in den Innenstädten muss verhindert werden.


  • Mit dem ADAC Rheinland-Pfalz erwandern

    Einen Wanderführer für Rheinland-Pfalz haben der ADAC Mittelrhein und der ADAC Pfalz für die rund 1,1 Millionen Mitglieder im Land herausgegeben. Das 96-seitige Buch im praktischen Westentaschenformat enthält 28 ausgewählte Wandertouren mit vielen Tipps zu Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen. 

    Die Palette reicht von sehr leichten Rundwegen, die auch für Familien mit Kindern geeignet sind, bis zu anspruchsvollen Strecken für geübte Wanderer. 

    Zu allen Routen gibt es übersichtliche Tourenkarten und Höhenprofile. Hinweise zu Kultur und Geschichte entlang der Touren, machen die Auswahl der geeigneten Strecke und die Orientierung einfach. 

    Erhältlich ist das Mitgliedergeschenk in allen elf Geschäftsstellen des ADAC in Rheinland-Pfalz.


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