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ADAC NRW - Sicherheit, Verkehr und Umwelt

Der ADAC setzt sich unermüdlich für die Interessen der mobilen Menschen und die Verkehrssicherheit ein. Denn Mobilität ist ein Grundbedürfnis des Menschen und Garant für Wohlstand, kulturelle Teilhabe und sozialen Austausch. Aktuelle Themen und Aktionen finden Sie hier.

ADAC Nordrhein übt Kritik


Der ADAC Nordrhein hält die in Köln, Bonn und Essen 2019 anzuordnenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 oder schlechter und Euro 5 für unangemessen. „Das ist ein schwerer Schlag für alle Dieselbesitzer, die auf ihr Auto angewiesen sind. Es kann nicht sein, dass Verbraucher jahrelang an der Nase herumgeführt werden und jetzt auch noch die Versäumnisse von Industrie und Politik ausbaden müssen“, erklärt Dr. Roman Suthold, Leiter Verkehr und Umwelt des ADAC Nordrhein.
Gleichzeitig bekennt sich der Automobilclub zur Luftreinhaltung. „Die Gesundheit der Menschen steht für uns ohne jeden Zweifel an erster Stelle. Wir setzen uns für eine deutliche Verbesserung der Luftqualität in den Städten ein. Fahrverbote können aber nur das letzte Mittel sein, wenn alle anderen Maßnahmen, die Luft sauberer zu machen, in ihrer Wirksamkeit berechnet wurden und umgesetzt sind“, erläutert Suthold. 

Bereits 2017 hatte der ADAC Nordrhein ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgeschlagen. Teil der Lösung müssen aus Sicht des Automobilclubs auch Hardware-Nachrüstungen (Euro-5-Diesel) sein. Deren hohe Wirksamkeit (Reduzierung Stickoxid-Ausstoß um 60 bis 80 Prozent) hatte der ADAC in einer Testreihe mit mehreren Fahrzeugen bereits 2017 nachgewiesen. „Hardware-Nachrüstungen gehören grundsätzlich in die Luftreinhaltepläne der Kommunen. Wir fordern die Bundesregierung auf, mit einer Nachrüstrichtlinie endlich die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, so dass Nachrüstsysteme zur Schadstoffreduzierung schnell zugelassen werden können. Damit die umgerüsteten, schadstoffarmen Fahrzeuge dann auch unkompliziert die Fahrverbotszonen befahren dürfen, sind Anpassungen der Fahrzeugpapiere oder generelle Ausnahmetatbestände zwingend erforderlich. Es darf allerdings nicht sein, dass die betroffenen Autofahrer am Ende doch für die Kosten der Nachrüstungen aufkommen müssen. Den Schaden haben schließlich die Autohersteller verursacht.“
Der ADAC Nordrhein spricht sich zudem für eine intelligente Verflüssigung des Verkehrs aus und sieht in einer stärkeren Vernetzung der einzelnen Verkehrsträger, einer Verbesserung des ÖPNV sowie der Radinfrastruktur, gut angebundenen P&R-Parkplätzen und der Umstellung innerstädtischer Flotten auf alternative Antriebe weitere geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität.
Auch nach den Urteilen der Verwaltungsgerichte Köln (für Köln und Bonn) und Gelsenkirchen (für Essen und Gelsenkirchen) rät der ADAC Nordrhein Dieselbesitzern davon ab, voreilig Konsequenzen zu ziehen und übereilt ihre Fahrzeuge zu verkaufen. Stattdessen sollten Autofahrer zunächst in Ruhe prüfen, inwieweit sie von Fahrverboten betroffen wären. Die mit Umtausch-Prämien beworbenen Neuwagen-Angebote lohnen sich in erster Linie für Besitzer von alten Diesel-Fahrzeugen (Abgasnorm Euro 1 bis 4), die weiterhin uneingeschränkt in die Innenstädte fahren müssen. Wer beim Neuwagenkauf wieder über einen Diesel nachdenkt, sollte einen Pkw mit dem neuen Abgasstandard Euro 6d TEMP bzw. Euro 6d wählen. Erst ab dieser Schadstoffklasse sind die Fahrzeuge im Realbetrieb sauber. Hier ist das Risiko gering, in den nächsten Jahren in Deutschland von innerstädtischen Fahrverboten betroffen zu sein.
„Wir stellen aber fest, dass gerade Autofahrer von Euro-5-Dieseln ihr noch relativ junges Auto gerne behalten wollen. Viele können sich trotz Prämien schlichtweg auch kein neues Fahrzeug leisten. Besonders für diese Menschen kann die Hardware-Nachrüstung eine Lösung sein. Da müssen sich die Hersteller zu ihrer Verantwortung bekennen und die Kosten übernehmen." 


Weitere Infos zum Thema finden Sie hier.


Hilfe beim privaten Laden von Elektro-Fahrzeugen


Der ADAC in NRW und der regionale Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke (FEH NRW) kooperieren beim Thema Elektromobilität. ADAC Mitglieder erhalten auf Vermittlung des Automobilclubs eine kostenfreie Erstberatung bei einem zertifizierten Elektro-Fachbetrieb für das private Laden von E-Fahrzeugen. „Bei der Entscheidung für oder gegen ein Elektroauto spielt die Ladesituation eine wichtige Rolle. Rund 80 Prozent aller Besitzer laden ihre Fahrzeuge nicht an öffentlichen Ladepunkten, sondern zu Hause. Das ist deutlich günstiger und bequemer. In der Nacht kann das Auto in der Garage, unter dem Carport oder auf dem eigenen Stellplatz mit Strom versorgt werden“, erklärt Bernd Fronhoffs, Vorstand Technik und Verkehr des ADAC Nordrhein.

Mitglieder können sich telefonisch unter 0800 33 100 44 99 oder per Mail (ladenzuhause@nrh.adac.de) kostenlos an den Automobilclub wenden. Der ADAC in NRW stellt anschließend den Kontakt zu einem geschulten Elektro-Fachbetrieb in der Nähe her. Dieser führt dann eine kostenfreie Erstberatung (telefonisch oder vor Ort) zur Installation eines häuslichen Ladepunktes durch.

„Die Elektromobilität hat das Potenzial, einen wesentlichen Beitrag für Klima- und Umweltschutz zu leisten. Aber sie muss verständlich und attraktiv für den Verbraucher sein. Deshalb unterstützen wir die ADAC Mitglieder beim privaten Laden von Elektroautos gerne mit unserer Expertise“, sagt Lothar Hellmann, Präsident des FEH NRW.

Geschäftsführer Dieter Wiermann ergänzt: „Wir wollen zusammen mit dem ADAC informieren, aufklären und helfen. Eine übliche Haushaltsteckdose ist für das Aufladen von Elektroautos nicht geeignet. Stromkabel, Stecker oder Steckdose können überhitzen. Das führt im schlimmsten Fall zu einem Kabelbrand. Für schnelles und sicheres Laden benötigt man eine Wandladestation.“ Die Installation der sogenannten Wallbox dürfen ausschließlich zertifizierte Fachbetriebe übernehmen.

Weitere Informationen rund um das Thema Elektromobilität finden Sie hier.


Den Flyer können Sie hier downloaden: Flyer "Zu Hause laden"pdf, 1014 KB


Aktion für Schüler: „Mobil mit Köpfchen“

Wie sieht CO2 aus? Wie viel Abgase stößt ein Automotor bei 1000 Umdrehungen/Minute aus? Ab welcher Musiklautstärke kann man im Auto Außengeräusche nicht mehr hören? Fragen wie diese werden bei „Mobil mit Köpfchen“, der neuen, kostenfreien Aktion des ADAC Nordrhein an Schulen, praxisnah beantwortet. So soll das Verantwortungsbewusstsein der Schüler geschärft werden.

Das Programm richtet sich an Schüler zwischen 16 und 19 Jahren, Infos und Anmeldung unter Tel. (02 21) 47 27-620  


Per App Mängel melden

Tiefe Schlaglöcher, unlesbare Straßenschilder, unverständliche Ampelschaltungen? Über die vom ADAC in NRW entwickelte App „Läuft’s?“ können Mängel gemeldet werden. Die Nachricht wird an die zuständige Behörde weitergeleitet. Mehr

Verbesserung der Luftqualität

Grundlegende Leitlinie für die Reduktion von Luftschadstoffen muss es sein, die Emissionen zu senken, ohne die Mobilität zu beschränken. Die Experten des ADAC Nordrhein haben Informationen zusammengestellt. Mehr

Verkehrspolitische Empfehlungen

Der ADAC in NRW hat im Zuge der Landtagswahl die wichtigsten Punkte für eine leistungsfähige, umweltfreundliche, bezahlbare und sichere Mobilität in einer Broschüre (PDF, 1070 KB) zusammengestellt.

Zahlen, Fakten, Wissen aus NRW



Ganz schön trocken: Oder woran denken Sie beim Stichwort Statistik? Lassen Sie sich vom Gegenteil überzeugen! ADAC Experten haben wichtige Zahlen aus Nordrhein-Westfalen zusammengetragen und verglichen.

Wussten Sie schon, dass die Einwohner von Nordrhein-Westfalen im Durchschnitt die meisten der täglichen Wege mit dem eigenen Fahrzeug zurücklegen und diese bis zum Jahr 2030 noch zunehmen werden? Dass es in NRW mehr als 2600 Carsharing-Fahrzeuge gibt und somit etwa ein Fünftel aller in Deutschland registrierten Carsharing-Autos auf nordrhein-westfälischen Straßen fährt? Oder dass Köln die „Pendler-Hauptstadt“ in NRW ist und hier täglich etwa 311 000 Menschen zum Arbeiten einpendeln?

Diese und weitere interessante Informationen, Statistiken und Grafiken rund um den Verkehr in Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland finden Sie in der aktuellen Broschüre „Zahlen, Fakten, Wissen“. Sie kann per E-Mail an vku@nrh.adac.de bestellt werden.

Sie möchten sich vor Ort engagieren?

Bitte sprechen Sie uns einfach an! Über das Online-Formular nehmen Sie direkt Kontakt zu Ihrem ADAC in NRW auf.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Unsere Themen für Sie:

Jugend-Fahrradturnier

Für die meisten Kinder ist das Fahrrad das erste Verkehrsmittel. Damit sie im Straßenverkehr zurechtkommen, müssen sie die Regeln kennen. Der ADAC bietet deshalb mit dem Fahrradturnier ein praxisnahes Übungsprogramm an. Mehr

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Nach einem Unfall kommt es manchmal auf jede Sekunde an. Viele Autofahrer wissen nicht, dass sie eine Rettungsgasse bilden müssen. 

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Leider kommt es immer wieder zu schweren Fahrrad-Unfällen. Viele Radfahrer erleiden Kopfverletzungen. Besonders wichtig ist deswegen das Tragen eines Fahrradhelms. 
  So schützt ein Fahrradhelm  PDF, 5530 KB 

ADAC Mitfahrclub

ADAC Mitfahrclub

Fahrgemeinschaften senken die Spritkosten, entlasten die Straßen und schonen die Umwelt. Dabei ist Mitfahren und Mitnehmen ist nicht nur für junge Leute eine attraktive Reisemöglichkeit.
http://mitfahrclub.adac.de*

Toter Winkel

Achtung! Toter Winkel

Der "Tote Winkel" ist häufig die Ursache von schweren Unfällen. Gerade im Kreuzungsbereich ist für Fußgänger und Radfahrer Vorsicht geboten. Der ADAC Flyer gibt wichtige Tipps.
  Toter Winkel  PDF, 1790 KB


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Umweltzonen in NRW

Fahrzeuge ohne die passende Plakette bleiben aus den Umweltzonen ausgesperrt. Nach und nach wurden die Umweltzonen in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet und in vielen Kommunen zusätzlich verschärft. Mehr 


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