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Die ADAC Verkehrsprognose für die Sommerferien für Sachsen-Anhalt

Reisezeit = Stauzeit:
ADAC Tipps -  Wo es jetzt eng werden kann

Das stärkste Verkehrsaufkommen erwartet der ADAC gleich am ersten Ferienwochenende. Bereits ab Freitagnachmittag sowie am Samstag wird mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet. Insbesondere in den Ballungsräumen von Magdeburg und Halle, dem Autobahnkreuz zwischen A 14 und A 9 Richtung Süden sowie den  Strecken in die beliebten deutschen Ferienregionen der Ost- und Nordsee muss mit Staus gerechnet werden. Der ADAC rät, bei der Routenplanung schon längere Reisezeiten als gewöhnlich einzuplanen und immer aktuell auf die Staumeldungen zu achten.

Auf den folgenden Strecken kann es schon aufgrund von Baustellen zu Beeinträchtigungen kommen:

Auf der A9 ab der Anschlussstelle Dessau-Süd bis Dessau-Ost,
auf der A14 von Bernburg bis  Könnern und Halle-Trotha bis Halle/Peißen
und auf der  A38 vom Rastplatz Rohnetal bis zur Anschlussstelle Querfurt.

Wer flexibel zu seinem Ziel reisen kann und ausgeruht ist, dem raten die Verkehrsexperten eher die frühen Morgenstunden oder den späten Abend zu nutzen und genügend Pausen einzuplanen.

Zeit kann Leben retten – Rettungsgasse bilden:

Wer in einen Stau auffährt, muss rechtzeitig eine Rettungsgasse frei halten – für Krankenwagen und Polizei oder auch für Abschleppdienste und Pannenhilfe. Reagieren und rangieren Autofahrer erst, wenn ein Rettungswagen zu sehen ist, geht kostbare Zeit verloren, die für eine Rettung von Unfallopfern nötig ist.

Wenn Einsatzfahrzeuge mit Sondersignalen zu sehen oder hören sind, dann
- die Geschwindigkeit verringern,
- versuchen herauszufinden, woher die Fahrzeuge kommen,
- Blinker setzen, um mitzuteilen, in welche Richtung das Ausweichmanöver erfolgt,
- vom linken Fahrstreifen aus nach links, von der Mitte oder dem rechten Fahrstreifen aus nach rechts ausweichen und die Rettungsgasse bilden
- beim Anhalten das Fahrzeug möglichst parallel zur Fahrtrichtung ausrichten, damit das Heck nicht in die Rettungsgasse hineinragt
- ausreichend Abstand zum Vordermann lassen
- die Standspur möglichst freilassen
- und vor der Weiterfahrt darauf achten, dass nicht noch weitere Fahrzeuge folgen.


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