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Die ADAC Verkehrsprognose für die Sommerferien für Niedersachsen

Reisezeit = Stauzeit:
ADAC Tipps -  Wo es jetzt eng werden kann


Das stärkste Verkehrsaufkommen erwartet der ADAC gleich am ersten Ferienwochenende. Bereits ab Donnerstagnachmittag ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen, was sich zum ersten Ferienwochenende steigern wird, insbesondere in den Ballungsräumen von Hannover, Hamburg, Osnabrück und Braunschweig sowie dem Autobahnkreuz von A2 und A7. Der ADAC rät, bei der Routenplanung schon längere Reisezeiten als gewöhnlich einzuplanen und immer aktuell auf die Staumeldungen zu achten.

Auf den folgenden Strecken kann es schon aufgrund von Baustellen zu Beeinträchtigungen kommen:

Auf der A2 ab der Anschlussstelle Hannover-Herrenhausen bis zur Anschlussstelle Hannover/Langenhagen.

Auf der A7 Richtung Süden ab der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg bis zur Anschlussstelle Seesen (Harz) auf einer Länge von 30,4 km sowie ab Seesen bis zur Anschlussstelle Bockenem auf einer Länge von 8 km. Weiter nördlich vom Autobahndreieck Walsrode bis Parkplatz Am Stühbeckshorn auf einer Länge von 31,7 km Baustellenlänge sowie vom Autobahndreieck Hamburg-Nordwest bis Anschlussstelle Hamburg-Schnelsen-Nord sowie Anschlussstelle Winsen-West bis Autobahnkreuz Maschener Kreuz.

In nordwestlicher Richtung auf der A29 von Anschlussstelle Fedderwarden bis Anschlussstelle Sande. Auf der A293 vom Autobahndreieck Oldenburg-West bis zur Anschlussstelle Oldenburg-Etzhorn. Auf der A31 von der Anschlussstelle Wesuwe bis Anschlussstelle Dörpen. Auf der A33 von Anschlussstelle Osnabrück-Schinkel bis Anschlussstelle Osnabrück–Fledder.

In südöstlicher Richtung auf der A39 von Anschlussstelle Winsen-West bis Autobahnkreuz Maschener Kreuz. Auf der A391 vom Autobahnkreuz Ölper bis Anschlussstelle Braunschweig-Wenden sowie auf der A395 von der Anschlussstelle Schladen-Süd bis Anschlussstelle Osterwieck/Vienenburg-Ost.

Wer flexibel zu seinem Ziel reisen kann und ausgeruht ist, dem raten die Verkehrsexperten eher die frühen Morgenstunden oder den späten Abend zu nutzen und genügend Pausen einzuplanen.

Zeit kann Leben retten – Rettungsgasse bilden:

Wer in einen Stau auffährt, muss rechtzeitig eine Rettungsgasse frei halten – für Krankenwagen und Polizei oder auch für Abschleppdienste und Pannenhilfe. Reagieren und rangieren Autofahrer erst, wenn ein Rettungswagen zu sehen ist, geht kostbare Zeit verloren, die für eine Rettung von Unfallopfern nötig ist.

Wenn Einsatzfahrzeuge mit Sondersignalen zu sehen oder hören sind, dann
- die Geschwindigkeit verringern,
- versuchen herauszufinden, woher die Fahrzeuge kommen,
- Blinker setzen, um mitzuteilen, in welche Richtung das Ausweichmanöver erfolgt,
- vom linken Fahrstreifen aus nach links, von der Mitte oder dem rechten Fahrstreifen aus nach rechts ausweichen und die Rettungsgasse bilden
- beim Anhalten das Fahrzeug möglichst parallel zur Fahrtrichtung ausrichten, damit das Heck nicht in die Rettungsgasse hineinragt
- ausreichend Abstand zum Vordermann lassen
- die Standspur möglichst freilassen
- und vor der Weiterfahrt darauf achten, dass nicht noch weitere Fahrzeuge folgen.


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