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Gemeinsame ADAC Sommer-Radtouren

"Hessisches Ried & Rheinhessen", 29. Juli 2018 "Ilmtalradweg-Tour", 26. August 2018


Für Rad- und Pedelec-Freunde bietet der ADAC in diesem Sommer interessieren Radlern in Hessen und Thüringen wieder die Möglichkeit, an einer gemeinsamen Fahrradtour teilzunehmen.
 
Erkunden Sie mit unseren fahrradfesten Guides im Juli das Hessische Ried und das malerische Rheinhessen oder pedalieren Sie mit uns im August durch das thüringische Ilmtal - die Wahl liegt ganz bei Ihnen! Unterwegs gibt es auf Wunsch Tipps von unseren Profis, zum Beispiel rund um die richtige Sitzposition, Fachtechnik und Sicherheit. Und das Beste? Die Teilnahme ist gebührenfrei. einzig für An- und Abreise sowie Verpflegung unterwegs sollten Sie finanzielle Wegzehrung bereithalten.
 
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Tour 1: "Hessisches Ried & Rheinhessen"
 
Quick Facts:
  • ca. 60km Distanz
  • Start an der "Reduit"/Festung Schönborn, Mainz-Kastel
  • Rundtour, Endpunkt daher gleich
  • Abfahrt ca. 9.30h, Rückkehr zur Reduit ca. 14.30h

 

Hier regiert der Riesling! Sie starten mit den ADAC Guides morgens Reduit in Mainz-Kastel. Von hier aus geht es über Ginsheim-Gustavsburg mit seiner faszinierenden,voll funktionsfähigen Schiffsmühle und dem beschaulichen Nierstein bis zur Laubenheimer Höhe, wo mittags eingekehrt wird.
Hinter Nierstein taucht der Radweg ein in die rheinhessischen Weinbaugebiete, führt durch Dörfer wie Dexheim, Friesenheim oder Hahnheim: Fachwerkhäuser, Straußenwirtschaften, an den Hängen gedeihen Weinreben. Gemächlich steigt der Weg an, neben ihm verläuft der Dalheimer Flutgraben und später die malerisch dahinfließende Selz.
Ein guter Startort für diese ADAC Grenztour Hessen-Pfalz ist die Reduit in Mainz-Kastel, wo sich gegen 9.15h alle Fahrer im Innenhof (an der Bühne) einfinden. Wenn Sie zu diesem Wahrzeichen direkt am Rhein navigieren, bedenken Sie bitte: Mainz-Kastel gehört entgegen seines Namens zu Wiesbaden. Lassen Sie sich also bitte nicht verwirren, wenn Ihr Gerät Ihnen das sagt. Von der Reduit aus geht es dann in gemütlichem Tempo mit Rad oder Pedelec durch die Maaraue und dann am Rhein entlang. Die Tour ist nicht für Rennräder geeignet.
 
Ein paar Worte zu den Zwischenstopps
 
Zuerst wird an der historischen Rheinschiffsmühle von Ginsheim-Gustavsburg gerastet. Sie gehört zu den schwimmenden Mühlen, die hier bis ins 20. Jh. hinein im Fluss verankert waren. Dessen Kraft trieb die Mühlräder an, mit denen damals das Getreide gemahlen wurde.
 
Jenseits der Fähre bei Kornsand erreichen Sie bald das rheinlandpfälzische Nierstein. Den dortigen Marktplatz zieren unter anderem das historische Rathaus, Straußenwirtschaften und ein Café – eine willkommene Gelegenheit für Ihre nächste Rast. Dann geht es auf dem Amiche-Radweg weiter. Bis in die 1980er-Jahre verlief hier eine Bahntrasse, im Volksmund trug sie den Namen „Amiche“, vielleicht in Erinnerung an eine Frau namens Annemarie, die oft mit diesem Zug fuhr. Im Lauf der Jahre verlor die Trasse an Bedeutung, zuerst für den Personenverkehr, dann auch für den Gütertransport. Inzwischen hat sie eine neue Bestimmung gefunden: Die Gleise wurden abgebaut, die Strecke zu einem besonders breiten, bequemen Radweg umfunktioniert. Krönender Abschluss der Tour ist der Biergarten der Bastion von Schönborn mit seinem Ausblick über den Rhein und auf den Mainzer Dom. Vielleicht bei einem Glas Riesling.
 
 
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Tour 2: "Ilmtalradweg-Tour"
 
Quick Facts:
  • ca. 60km Distanz
  • Start am Bahnhof Ilmenau 
  • Ende der Tour in Weimar
  • Abfahrt ca. 10 Uhr, Ende ca. 15.45 Uhr
Gemeinsam mit unseren erfahrenen ADAC Guides starten Sie vor dem Bahnhof in Ilmenau und folgen dem malerischen Ilmtalradweg, über den Sie sich auch hier umfassend informieren können. Immer entlang der malerischen Ilm geht es durch die Thüringer Städtchen Lengewiesen, Griesheim, Stadtilm und Kranichfeld. Die zünftige Mittagspause ist geplant auf dem Rittergut München bei Bad Berka. Danach geht es für Sie weiter in die Kulturstadt Weimar, wo die Tour ihr Ende findet. Die Rückfahrt nach Ilmenau erfolgt dann selbständig mit dem Zug. Vorher bietet es sich natürlich an, den Tag zum Beispiel in Weimars herrlicher Orangerie oder in der Stadtmitte ausklingen zu lassen.
 
Ein paar Worte zu den Zwischenstopps
 
Mit seiner rustikal-gemütlicher Atmosphäre, Gästezimmern und Familienappartements lockt das Rittergut München seine Besucher unter anderem mit einem Streichelzoo. Dort sind Alpakas ebenso zu Hause wie Schwarznasenschafe, Minischweine und Ponys. Alpakas sind vielen südamerikanischen Völkern bis heute heilig. Kein Wunder, kann man aus ihrer kuschelweichen Wolle doch viele nützliche und wärmende Dinge wie Schuhe und Decken herstellen. Das eine oder andere kleine Andenken aus Alpaka-Wolle kann im gutseigenen Hofladen erworben werden. Dieser führt außerdem deftige Spezialitäten wie frisch geschlachtete Fleisch- und Wurstwaren aus eigener Herstellung und frische Landeier von freilaufenden Hühnern.
 
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Alle hier aufgeführten Informationen über die Touren und die wichtigsten rechtlichen Hinweise finden Sie in unserem Flyer, die Sie hier herunterladen und für Ihre weitere Planung verwenden können. Zudem enthält er eine Antwortpostkarte, falls Sie sich nicht digital anmelden möchten.
 
Jetzt anmelden:Anmeldeformular
Weiter Informationen unter:radundpedelec@hth.adac.de
 




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