- ADAC Berlin-Brandenburg -

Verkehrspolitische Informationen

Der ADAC mischt sich ein! Um die Interessen seiner Mitglieder und aller mobilen Bürger zu vertreten, bezieht der ADAC Berlin-Brandenburg Stellung zu den wichtigen Themen der Verkehrspolitik, Infrastruktur- und Mobilitätsplanung in der Region und schlägt, wenn nötig, Alternativen vor. Ein optimales Miteinander aller Verkehrsteilnehmer und ein Höchstmaß an Mobilität sollen gefördert werden. Oberstes Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Haben Sie Fragen oder Hinweise? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf:

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Wir informieren Sie:

  • 'Mobilitätsalternativen Älterer im ländlichen Raum im Land Brandenburg'
  • Mobilitätsplanung Berlin-Brandenburg 2030

    Mehr Mut zur Vernunft und ein Gesamtkonzept aus einem Guss: Das sind die Leitsätze, mit denen der ADAC Berlin-Brandenburg seine Erwartungen an die regionale Verkehrspolitik formuliert.

    Dabei kommt es dem Regionalclub vor allem darauf an, dass die Politik die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer in der gesamten Region berücksichtigt.

    Der ADAC Berlin-Brandenburg unterstützt in Teilen Konzepte der öffentlichen Hand, regt aber auch Visionen an, wo dies nötig ist.

    Mehr Informationen erhalten Sie HIER


  • Sicher auf Brandenburgs Straßen

    Zum ersten Mal sind im Vorjahr auf Brandenburgs Straßen bei Verkehrsunfällen weniger als 200 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr verringerte sich von 202 im Jahr 2009 auf 192 im Jahr 2010. die Verkehrsunfallbilanz 2010 weist auch eine geringere Zahl von Verletzten aus. Sie ging um 393 auf 10.299 Verletzte zurück.

    Trotzdem kommt es noch zu oft tragischen Unfällen, die vermeidbar gewesen wären - bei aufmerksamen Lenkern. Denn Fahrbahnen verwandeln sich je nach Witterung häufig zu tückischen Schleuder-Fällen. Durch

    • feuchtes Laub

    • nassen Blütenstaub und Insekten-Kot

    • Eis und überfrierende Glätte

    Dann sind nicht nur Alleen gefährlich. Mit folgenden „Geboten“ kommen Sie sicher an:
     

    • Fahren Sie nicht schneller als 80 km/h, wenn Bäume dicht am Straßenrand stehen.

    • Vor Kurven auf Tempo 60 km/h drosseln.

    • Nicht überholen, wenn die Straße eng ist und Sie den Bäumen nahe kommen könnten.

    • Vorsicht auf weichen, unbefestigten Seitenstreifen – man kann einsinken!

    • Keine scharfen Brems-Manöver auf Pflastersteinen – Schleudergefahr!

    • Fuß vom Gas bei Nässe. Nach dem Regen tropft es noch stundenlang von den Bäumen.

    • Bei Laub auf der Straße und an kalten Tagen langsam fahren.

    • Werden Sie nicht zum Hindernis. Wenn Sie das Panorama genießen möchten, besser einen Parkplatz ansteuern.

    • Belaubte Alleen können sehr dunkel sein: Licht an, damit man Sie gut sieht. Besonders auf „unbeleuchtete“ Fußgänger und Radfahrer achten.

    • Vorsicht vor Wildwechsel – vor allem in der Morgen- und Abend-Dämmerung.

    • Lassen Sie sich nicht von freien, gut ausgebauten Straßen zum Rasen verleiten, vor allem in der Nacht. Junge Fahrer sind besonders gefährdet. Gerade sie sind oft Opfer nächtlicher Baum-Unfälle.


     


  • ADAC Information zur Umweltzone in Berlin

    Zum 1. Januar 2008 richtet Berlin eine Umweltzone mit umfangreichen Verkehrsbeschränkungen ein. Dies hat zur Folge, dass vom 1. Januar 2008 bis 1. Januar 2010 nur Fahrzeuge, die mindestens die Anforderungen an die sogenannte Schadstoffgruppe 2 erfüllen, also über eine rote, gelbe oder grüne Plakette verfügen, in die innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings eingerichtete Umweltzone einfahren dürfen.

    Ab 2010 ist dies dann nur noch Fahrzeugen mit grüner Umweltplakette gestattet.

    Wenn gleich der ADAC der Umweltzone kritisch gegenüber steht, muss sich der Autofahrer organisatorisch darauf einstellen. So hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 21. September 2007 Nachbesserungsbedarf der bestehenden Bundesverordnung hinsichtlich einheitlicher Regelungen für Oldtimer sowie der Zuordnung älterer Fahrzeuge mit US-Kat zur Schadstoffklasse 4 (grüne Plakette) angemahnt.

    Eine Umsetzung ist bisher noch nicht erfolgt, so dass eine Reihe der vorgesehenen Regelungen noch nicht gesetzlich abgesichert sind.

    Unverständlich ist uns darüber hinaus, wieso Halter von Nutzfahrzeugen aufgefordert werden, Rußpartikelfilter einzubauen, es jedoch an Regelungen fehlt, welcher Plakettenfarbe ihr Fahrzeug nach erfolgtem Einbau zuzuordnen ist. Mit anderen Worten: Selbst derjenige, der einen Rußpartikelfilter nachrüstet, kann nicht sicher sein, ob er in der Umweltzone fahren darf.

    Häufig gilt, dass heute verfügbare teure Partikelfiltertechnik nur zum Erwerb einer 2 Jahre gültigen roten Plakette führt. Werkstätten behaupten oft, dass zukünftig diese Filter ohne großen Aufwand auf Schadstoffklasse 4 ( grüne Plakette )aufrüstbar bzw. austauschbar sein werden. Diese Aussage ist nicht belegt und wird von Experten bezweifelt.

    Was der Bürger – nach gegenwärtigem Stand (02.Oktober 2007) -unternehmen muss, um mit seinem Fahrzeug in die Umweltzone einfahren zu dürfen und ob und wie Ausnahmegenehmigungen zu erhalten sind, ist im Folgenden dargestellt.

    Über die Senatsverwaltung ist auch eine Broschüre erhältlich. 
    (Quelle: Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz).


    Gleichzeitig können Sie sich alle Informationen ,PDF, 98 KB von unserer Internetseite hier runterladen.

    Die wichtigsten Informationen in Kurzform ,PDF, 236 KB  
    zusammengestellt, können Sie hier runterladen.

     


  • Tödliche Unfälle mit Straßenbahnen

    Leider verunglücken viel zu oft Fahrer von Motorrädern und PKW mit Straßenbahnen. Die Folgen sind meist erheblich. Nicht nur hoher Sachschaden entsteht. Viel zu oft stirbt ein Mensch – aus Unachtsamkeit und Unkenntnis. Aber: Werden einige grundsätzliche „Spielregeln“ von Autofahrern beachtet, kann eigentlich nichts passieren.
    Straßenbahn und Autos/ Motorräder/ Busse sind sehr kompatible Partner im Verkehr. ADAC und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) arbeiten eng zusammen, die Sicherheit zwischen Schiene und Pneu zu erhöhen. Die Straßenbahn ist für Berlin ein leistungsfähiges und attraktives Verkehrsmittel. Darum muss sie sicher, schnell und pünktlich verkehren. Der Schienenweg ist noch nicht optimal ausgebaut. Das braucht aber Zeit. Und während dieser Jahre muss sich jeder auf ein noch aufmerksameres Miteinander einstellen, der Sicherheit zuliebe. Die BVG schwört ihre Straßenbahn-Fahrer schon in der Ausbildung auf „Standard-Fehler“ von Autofahrern ein. Denn diese haben oft Defizite. Vor allem, wenn die Person am Steuer sich nicht täglich im Verkehr mit Straßenbahnen bewegt.

    Grundregeln

    Auf Straßen mit Schienen immer den Rückspiegel im Blick haben! Niemals auf die Gleise fahren, wenn sich von hinten ein Zug nähert. Straßenbahnen haben einen viel längeren Bremsweg als Autos. Vor allem im Herbst und Winter sind Schienen durch Laub, Nässe und Eis besonders rutschig.

    Links-Abbiegen ist Unfall-Ursache Nr. 1! Versichern Sie sich unbedingt beim Queren der Gleise, dass hinter Ihnen keine Straßenbahn fährt.

    Achtung Haltestelle! Tragische Unfälle, weil die StVO nicht beachtet wird: Wenn eine Straßenbahn in einen Haltestellen-Bereich einfährt, ist unverzüglich hinter dem Zug zu halten. Fahrgäste müssen sicher aus- und einsteigen können, ohne von vorbeifahrenden Autos gefährdet zu werden. Eine Vorbeifahrt in Schritt-Tempo ist nur gestattet, wenn der Fahrgast-Wechsel beendet ist! Vorsicht: Kinder und Senioren handeln immer spontan!

    Das wird teuer! Oft werden Fahrzeuge zu dicht an den Gleisen geparkt. Wichtig: Die Straßenbahn ist deutlich breiter als die Gleis-Anlage. Wer sicher gehen will, ob der Abstand reicht, wartet einen Zug ab. Unwissenheit schützt vor hoher Strafe nicht. Außer dem Abschleppen des eigenen Autos wird auch der Schaden für die BVG in Rechnung gestellt.

     


  • Ergebnisse der ADAC-Umfrage zur Mobilität in Berlin
    Ohne Auto geht’s nicht
    ADAC Berlin-Brandenburg präsentiert Umfrage-Ergebnisse zu Mobilitätsbedürfnissen in der Hauptstadt


    Berlin boomt – der Verkehr auch. Autos, Busse, Fußgänger und immer mehr Radfahrer kämpfen sich tagtäglich durch den knappen Verkehrsraum in der Hauptstadt, nicht ohne Konflikte. Die Bürgerinitiative „Volksentscheid Fahrrad“ hat mit ihren konkreten Forderungen für einen Ausbau des Radverkehrsnetzes in Berlin eine polarisierende Diskussion in der Öffentlichkeit angestoßen. Doch kann und will Berlin eine Fahrradstadt werden? Der ADAC Berlin-Brandenburg will es genau wissen und gab eine repräsentative Mitgliederbefragung zu Mobilitätsbedürfnissen in der Hauptstadt in Auftrag. 

    Die Resultate der Befragung spiegeln das Meinungsbild der 731.000 Berliner ADAC Mitglieder wider. Für mehr als 90% der Berliner Clubmitglieder bleibt das Auto für die individuelle Mobilität unverzichtbar. Auch andere Fortbewegungsmittel wie Fahrrad und ÖPNV sind für die Hauptstädter von Bedeutung. Als zentrale Botschaft kristallisiert sich heraus, dass sich die befragten Clubmitglieder mit deutlicher Mehrheit vor allem ihre Entscheidungsfreiheit in der Wahl der Verkehrsmittel erhalten wollen.

    Alle Ergebnisse der Mitglieder-Befragung finden Sie hier zum Download: 
    Mitgliederbefragung  PDF, 270 KB

    Weitere Informationen können Sie gern der Pressemitteilung entnehmen: 
    Pressemitteilung  PDF, 211 KB

  • Expertendialog
    Hier ist der Expertendialog zum Download , PDF 334 KB

  • Mit intelligenten Konzepten gegen die Parkplatznot

    ADAC zeigt auf Fachveranstaltungen, wie Stellflächen durch professionelles Parkraummanagement effektiv genutzt werden können.
     
    Das knappe Parkraumangebot und der damit einhergehende Parksuchverkehr haben in vielen Städten Deutschlands beängstigende Ausmaße angenommen. Immer mehr Autofahrer beklagen sich über ärgerliche Zeitverluste bei der Parkplatzsuche. Anwohner fühlen sich durch Lärm und Abgase gestört und beschweren sich selbst über zu wenige Stellplätze. Der Einzelhandel sowie das Hotel- und Gaststättengewerbe haben ein Interesse daran, die Erreichbarkeit der Zentren auch mit dem Auto sicherzustellen – immerhin hat der Pkw auch in den Innenstädten einen Wegeanteil von 50 Prozent. Der ADAC versucht, die berechtigten Ansprüche und Wünsche der jeweiligen Nutzergruppen in Einklang zu bringen. Im Rahmen seiner Expertenreihe „Parken in Städten und Gemeinden" zeigt der Automobilclub am 28. Mai im Hotel Meliá in Berlin Interessenten aus der Parkhausbranche und den kommunalen Fachbehörden, wie die vorhandenen Stellflächen durch professionelles Parkraummanagement effektiv genutzt werden können.
     
    Unter anderem geht es darum, mehr Fahrzeuge als bisher in die Parkhäuser und Tiefgaragen zu leiten. Da diese jedoch mehrheitlich aus den 1960er und 70er Jahren stammen, müssen sie nutzerfreundlicher gestaltet werden. Insbesondere die Breite der Stellplätze muss angesichts der größeren Fahrzeuge von 2,30 Meter auf mindestens 2,50 Meter erhöht werden.
     
    Die Städte sind aufgefordert, ein effizientes Parkraummanagement zu installieren. Dazu gehören nach Meinung des ADAC die Parkraumbewirtschaftung sowie die Bereitstellung von P+R-Anlagen und modernen Parkhäusern für Besucher der Stadtzentren. Einnahmen aus Parkgebühren müssen in die Verkehrsinfrastruktur reinvestiert und die Zeitintervalle an Parkscheinautomaten verkürzt werden. Die Höhe der Parkgebühren sollte sich dabei am vorherrschenden Parkdruck ausrichten.
     
    Grundsätzlich spricht sich der ADAC gegen Sonderparkrechte für Carsharing- oder Elektrofahrzeuge aus, da der öffentliche Straßenraum dem gesamten Verkehr zur Verfügung stehen muss. Eine weitere – oftmals politisch motivierte – Verknappung des Parkraums in den Innenstädten muss verhindert werden.


  • Neues ADAC-Konzept: "Pendeln nach Berlin - attraktiv und stadtverträglich"
    Das moderne Berufsleben fordert eine hohe Flexibilität. Meist müssen Pendler in Berlin und Brandenburg auf das Auto zurückgreifen, um ihre Arbeitsstelle zu erreichen, weil das regionale Nahverkehrsangebot lückenhaft ist. Der ADAC Berlin-Brandenburg fordert deshalb mehr Engagement der Landesregierungen für  Berlinpendler und sichtbare Investitionen in Park-and-Ride-, Bike-and-Ride- sowie Park-und-Mitfahr-Plätze.

    Dazu stellt der Regionalclub ein neues Konzept der Öffentlichkeit vor. Der ADAC hat bereits 2010 und 2011 mit seiner „Mobilitätsplanung 2030 Berlin - Brandenburg“ grundsätzlich darauf hingewiesen, dass es erhebliche Probleme in der Erreichbarkeit der Hauptstadt gibt. Insbesondere die Berufspendler sind davon betroffen. Nun präsentiert der ADAC ein Konzept, das Vorschläge unterbreitet, um den Berufspendlern und Besuchern Berlins die Erreichbarkeit dauerhaft zu erleichtern: „Pendeln nach Berlin – attraktiv und stadtverträglich“
    Nach ADAC-Schätzungen sind für die Umsetzung rund 15 Millionen Euro nötig. Dieses Geld kann über mehrere Jahre bereitgestellt werden. Wenn zudem Fördermittel fließen oder sich private Investoren engagieren, lässt sich die Summe weiter reduzieren.

Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität