Visualisierung der geforderten Verkehrsnetz-Erweiterungen bis zum Jahr 2013

 


Mit ehrgeizigen Anstrengungen kann das Berliner Verkehrsnetz dann im Jahr 2013 folgendermaßen aussehen:

Im Rahmen des Anhörungsverfahrens wurde von neutralen Ingenieurbüros übereinstimmend festgestellt:

Der in Zukunft zu erwartende Verkehrsfluss im Bereich der Anschlussstelle kann selbst zur nachmittäglichen Spitzenstunde als flüssig bezeichnet werden.

Der durch den Bau der A 100 induzierte Neuverkehr liegt im Bereich von unter 5 % der erwarteten Belastung auf der A 100. Dies entspricht etwa 5000 täglichen Fahrten.

Durch den Bau der A 100 ist in Berlin mit einem Rückgang der täglich gefahrenen Kfz-Kilometer zu rechnen. Bei der Berechnungen der objektkonkreten  Verkehrsprognose ergab sich nur durch die Fertigstellung des 16. Bauabschnittes ein Rückgang der täglich in Berlin gefahrenen Kfz-Kilometer von 100.000 km. Unter Zugrundelegung eines CO2-Ausstoßes von durchschnittlich 170 g/km (Neuwagendurchschnitt 2007) ergibt sich dadurch schon rechnerisch ein jährliches Einsparpotenzial von etwa 6.200 t CO2. (100.000 km/Tag x 170 g/km x 365 Tage/Jahr x 1t/1.000.000g = 6.205 t/Jahr). Berücksichtigt man die CO2-schonenderen Fahrweise auf der Stadtautobahn ergibt sich mit Sicherheit eine jährliche Einsparung von mehr als 10.000 t CO2.

Zum Vergleich: Die von einigen Parteien angestrebte Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED würde eine CO2 Einsparung von etwa 420 t/Jahr bedeuten.

Allein im direkten Einzugsgebiet der A 100 werden 60 000 Berlinerinnen und Berliner von Lärm- und Abgasreduzierungen bis zu 20% profitieren. Trogbauweise, Lärmschutzwände und Flüsterasphalt halten die Belastungen für max. 6000 Anwohner in zulässigen Grenzen.

Quellen: Umweltbundesamt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung  

S-Bahn-Netz für Berufspendler erweitern: S-Bahn 75 von Spandau nach Falkensee, „Kanonenbahn“ von Zehlendorf zum Potsdamer Platz mit Anschluss an Düppel-Kleinmachnow und Verbindung zur „Friedhofsbahn“ nach Stahnsdorf und Wannsee ausbauen.
Geschätztes Investitionsvolumen: Rund 1 Milliarde Euro.

 


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