Forderungen zum ÖPNV


Um den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu machen, sind fünf Maßnahmen notwendig:

 

  1.  Der Ausbau der Zubringerstrecken nach Berlin,

  2. engmaschiges und attraktives Park-and-Ride System,

  3. der Ausbau weiterer Bahnstrecken für den Brandenburger Regionalverkehr,

  4. die Entwicklung alternativer Angebote für schwach besiedelte Gebiete

  5. die Schaffung übersichtlicher und konkurrenzfähiger Tarifangebote.

 

Für täglich 180.000 Berlin-Pendler müssten die folgenden Bahnstrecken ausgebaut werden und Züge im 30-Minuten-Takt fahren:

 

  • von Neustrelitz über Oranienburg und die Nordbahn in die Berliner Innenstadt

  • von Elsterwerda über Baruth nach Berlin

  • die sogenannte Ost-Bahn von Küstrin an der polnischen Grenze über Müncheberg und Hoppegarten nach Berlin-Lichtenberg bis zum Ostbahnhof verlängern

  • die S-Bahn-Strecken von Berlin nach Falkensee, nach Velten sowie Wannsee-Stahnsdorf-Teltow


Dazu ist der weitere Ausbau der Bahnhöfe mit Park- sowie Bike-and-Ride-Plätzen inklusive verkehrssicherer Zufahrten nötig. Für die regionale Wirtschaft und den Tourismus sind weitere, komfortablere Bahnstrecken wichtig.

 

  • Die Bahntrasse von Cottbus, Calau, Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain, Falkenberg bis nach Leipzig muss saniert werden. Gleichzeitig muss der Takt in den Spitzenzeiten auf 30-Minuten-Abstände verdichtet und die Strecke mit Park-and-Ride-Anlagen ausgestattet werden.

  • Die vorhandene Bahnstrecke von Neuruppin beziehungsweise Löwenberg nach Rheinsberg hat derzeit nur noch touristische Bedeutung. Durch eine Modernisierung kann diese Strecke in das Netz der Regionalbahnen integriert und ganzjährig betrieben werden.

 


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