Reduzierung des Pkw – Pendlerverkehrs

 


Durch das lückenhafte und unflexible Nahverkehrsangebot an den Wohnorten vieler Berufspendler ist Park and Ride oft die einzige Alternative zum Umstieg vom Auto. Dies gilt umso mehr, wenn der Weg bis zum nächsten Schnellbahnhof weiter ist als 5 km. Für Pendler, die näher an der Schnellbahn wohnen, sollten Bike and Ride – Plätze zusätzlich vorgesehen werden, da vor allem im Sommer immer mehr Menschen Fahrrad fahren. 


Für Pendler, die feste Arbeitszeiten an festen Arbeitsorten haben, wie es zum Beispiel bei Schichtarbeitern häufig der Fall ist, sollten darüber hinaus Park und Mitfahr - Parkplätze vorgehalten werden. Dabei geht es um ein Angebot, in einem anderen Pkw mitfahren zu können. Zwei oder mehr Berufspendler organisieren über eine Mitfahrzentrale die Fahrt mit nur einem Pkw von einem dezentralen Sammelparkplatz aus. Der Vorteil: Alle beteiligen sich an den Kraftstoffkosten, und die Umwelt wird entlastet. Solche P+M-Parkplätze sollten sinnvollerweise in der Nähe von Autobahnausfahrten erbaut werden. 


Der ADAC schätzt, dass bei einem flächendeckenden Angebot im Berliner Umland sich die Zahl der täglich einpendelnden Autos fast halbieren könnte.

 


Ihr Kontakt zum ADAC: Hilfe, Rat und Schutz für Ihre Mobilität