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ADAC Stauprognose für 19. Dezember bis 7. Januar

Die Winterstausaison ist eröffnet 

Gutes Timing ist alles 



  • Allgemeine Einschätzung

    Die ruhige Zeit auf Deutschlands Autobahnen ist nun endgültig vorbei. Vor Weihnachten und zum Ende der Weihnachtsferien herrscht Hochbetrieb auf den Straßen. Um Staus zu vermeiden, hilft nur gutes Timing. Die günstige Feiertagskonstellation in diesem Jahr lässt dafür allerdings etwas Spielraum. 


    Die Situation zum Beginn der Weihnachtsferien (19. bis 21. Dezember)


    Am Wochenende 19. bis 21. Dezember starten alle deutschen Bundesländer – mit Ausnahme von Bayern (Ferienbeginn am 24. Dezember) - in die Weihnachtsferien. Dies sorgt vor allem am Freitagnachmittag für sehr starken Verkehr auf den Ballungsraumautobahnen. Auch wenn am Samstag etliche Autoreisende in den Weihnachtsurlaub in Richtung Alpen oder Mittelgebirge aufbrechen, werden lange und viele Staus auf den Fernreiseautobahnen eher die Ausnahmen bleiben. Ruhig wird es auch am Sonntag.  


    Die Situation an Weihnachten (23. bis 28. Dezember) 


    Besonders am Dienstagnachmittag, 23. Dezember, herrscht Hochbetrieb auf den Autobahnen in den Ballungsraumgebieten. An den darauf folgenden drei Tagen Heiligabend (Mittwoch, 24. Dezember), 1. Weihnachtsfeiertag (Donnerstag, 25. Dezember) und 2. Weihnachtsfeiertag (Freitag, 26. Dezember) wird man meist störungsfrei durchkommen. Am Samstag, 27. Dezember, rollt die erste  größere Skiurlauberwelle in Richtung Alpen und Mittelgebirge. Auf den Routen dorthin ist die Staugefahr zeitweise groß. Auf denselben Routen wird es auch am Sonntag, 28. Dezember, zeitweise lebhaft. Viele Tagesausflügler machen sich auf den Weg zu den Pisten. Der Sonntag wird auch abseits der Wintersportrouten wieder etwas staureicher. Einige Weihnachtsurlauber kehren zurück, was sich vor allem am späten Nachmittag auf den Hauptreiserouten und den Ballungsraumautobahnen bemerkbar machen wird.  


    Die Situation von 30. Dezember bis 7. Januar (Jahreswechsel und Ferienende)


    An den Tagen Dienstag, 30. Dezember, Mittwoch, 31. Dezember (Silvester) sowie Donnerstag, 1. Januar (hier vor allem am späten Nachmittag), erwartet der ADAC nur phasenweise etwas lebhaften Verkehr, aber keine großen Probleme für Autofahrer. Die Staugefahr auf den Rückreisespuren nimmt jedoch ab Neujahr stetig zu. In allen Bundesländern außer Hessen enden die Weihnachtsferien am bevorstehenden Wochenende beziehungsweise rund um den regionalen Feiertag, Hl. Drei Könige (6. Januar). Insgesamt dürfte es aber nicht so knüppeldick kommen wie in manchen Vorjahren, denn die Stauzeiten zum Ferien-Ende hin sind etwas entzerrt. Etwas längere Ferien haben Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt (alle bis Dienstag, 6. Januar) sowie Rheinland-Pfalz und das Saarland (beide bis Mittwoch, 7. Januar).  



    Die Spitzenreiter-Stautage des Wochenendes sind: Samstag, 3. Januar (ganz besonders auch auf den Strecken aus den Wintersportregionen) sowie der Sonntag- und Dienstagnachmittag, 4. und 6. Januar.


  • Die wichtigsten Staustrecken (in beiden Richtungen)
    • Großräume Hamburg, Berlin, Köln und München    
    • A 1 Köln - Dortmund - Bremen  
    • A 2 Dortmund - Hannover - Braunschweig - Berlin   
    • A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau  
    • A 4 Kirchheimer Dreieck - Erfurt - Dresden
    • A 5 Frankfurt - Karlsruhe - Basel 
    • A 6 Metz/Saarbrücken - Mannheim - Heilbronn - Nürnberg 
    • A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Füssen/Reutte    
    • A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg  
    • A 9 München - Nürnberg - Berlin
    • A 10 Berliner Ring      
    • A 24 Hamburg - Berlin   
    • A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Ludwigshafen 
    • A 81 Stuttgart - Singen       
    • A 93 Inntaldreieck - Kufstein
    • A 95 /B 2 München - Garmisch-Partenkirchen   
    • A 96 München - Lindau 
    • A 99 Umfahrung München

  • Vollsperrungen

    Bis zum Redaktionsschluss wurden keine Vollsperrungen auf Autobahnen gemeldet. Kurzfristig angekündigte Sperren sowie mögliche Änderungen hier Aktuelle Verkehrslage


  • Lkw-Fahrverbote an den Feiertagen
    Am Donnerstag, 25. Dezember, Freitag, 26. Dezember, sowie Donnerstag, 1. Januar, dürfen in Deutschland Lkw über 7,5 Tonnen von 00:00 bis 22:00 Uhr nicht fahren. Auch andere europäische Länder verbannen die schweren Brummis an den Feiertagen von ihren Autobahnen. Der Dienstag, 6. Januar, ist zwar in einigen Bundesländern Feiertag. Ein Lkw-Fahrverbot gibt es deswegen aber nicht, auch nicht in den Feiertags-Ländern selbst. Details zu den Bestimmungen sind unter www.adac.de/reise_freizeit/stadt_region_land nachzulesen.
  • Staustrecken im Ausland

    Der Weihnachtsverkehr wird auch das komplette europäische Ausland erfassen. Viele Länder starten am Wochenende 19./21. Dezember in die Ferien und kehren am Wochenende 2./4. Januar oder einige Tage später zurück. In den Wintersportländern Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich sind neben den Tagen vor dem Weihnachtsfest und nach dem Jahreswechsel besonders die Tage des Bettenwechsels in den Wintersportzentren (d.h. die Samstage) mit besonders viel Stau verbunden. 


    Besonders stark frequentiert sind folgende Routen:


    • Österreich: A 1 West-, A 10 Tauern-, A 12 Inntal-, A 13 Brennerautobahn, S 16 Arlberg-Schnellstraße, B 179 Fernpass-Route sowie die Tiroler, Salzburger und Vorarlberger Bundesstraßen 

    • Italien: A 22 Brennerautobahn sowie die Straßen ins Puster-, Grödner- und Gadertal und in den Vinschgau 

    • Schweiz: A 2 Gotthard-Route, die A 1 St. Gallen - Zürich - Bern, A 13 San Bernardino-Route und die Zufahrtsstraßen in die Skigebiete Graubündens, des Berner Oberlands, des Wallis und der Zentralschweiz; längere Wartezeiten an den Autoverladestationen Furka, Lötschberg und Vereina   


  • Großveranstaltung Deutschland/Österreich: Vierschanzentournee vom 26. Dezember bis 6. Januar
    Die Adler fliegen wieder: Einmal im Jahr kurz nach Weihnachten treffen sich die Skiflieger aus über 20 Nationen zur Vierschanzentournee. Die vier Einzelwettbewerbe werden wie jedes Jahr in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen ausgetragen. Die Einzeltermine: Die Tournee startet am 26./28. Dezember in Oberstdorf und endet am 5./6. Januar in Bischofshofen. Das Neujahrsspringen findet am 31. Dezember/1. Januar im Olympia Skistadion in Garmisch-Partenkirchen statt. In Innsbruck stürzen sich die "Matadore der Lüfte" am 3./4. Januar von der Berg-Isel-Schanze herab. Vor und nach den Wettbewerben ist mit hohem Verkehrsaufkommen und Verkehrsbehinderungen auf den Anfahrtswegen zu den Austragungsstätten zu rechnen. Eine rechtzeitige Anreise zu den Wettbewerben beziehungsweise die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird deshalb empfohlen.
  • Rechtlicher Hinweis für Autofahrer im Ausland
    Autofahrer, die im neuen Jahr ins Ausland wollen, sollten sich vor Fahrtantritt unbedingt über die Verkehrsbestimmungen der Länder informieren. Der 1. Januar ist in einigen Ländern Stichtag für Neuerungen. In Italien beispielsweise werden zum 1. Januar die Bußgelder für Verstöße im Straßenverkehr dem aktuellen Lebenshaltungskostenindex angepasst – und damit um ein Prozent teurer.

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