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Gewinner & Platzierte 2012

 

Die Veranstaltung zum Gelben Engel gehört inzwischen zum traditionellen Auftakt in ein Autojahr. Rund 400 hochrangige Vertreter aus Industrie, Politik, Sport und Club trafen sich am 19. Januar 2012 in der Münchner Allerheiligen-Hofkirche. Mit Hochspannung verfolgten die Gäste, wer die begehrte Auszeichnung überreicht bekam. Zum Schluss stellten sich Moderatorin Nina Ruge und alle Gewinner 2012 den Fotografen.

»Innovation und Umwelt« 2012

Die Volkswagen AG erhielt diesmal den 1. Preis für die Multikollisionsbremse (MKB) in der Kategorie. »Innovation und Umwelt«. Bei knapp einem Viertel aller Erstkollisionen finden Folgekollisionen statt. Die Multikollisionsbremse trägt dazu bei, dass die Wahrscheinlichkeit und die Crashintensität möglicher Folgekollisionen und die daraus folgenden Personen- und Sachschäden deutlich minimiert werden. Der neue VW Golf steht im Jahr 2012 am Beginn zahlreicher Modelle, die dank eines modularen Querbaukastens mit der Multikollisionsbremse ausgestattet sein wird. Die hohen Stückzahlen des MKB lassen eine signifikante Verringerung von Folgekollisionen im realen Verkehrsgeschehen erwarten.

In der Kategorie »Innovation und Umwelt« werden herausragende Initiativen, Projekte oder Innovationen aus den Bereichen Verkehrs- und Automobilsicherheit, Umweltschutz im Straßenverkehr und Automobilentwicklung ausgezeichnet. Die vorgeschlagenen Innovationen müssen ein deutlich erkennbares Potenzial zur Verbesserung des Straßenverkehrs, der Sicherheit, der Automobiltechnik, des Tourismus oder des Umweltschutzes aufweisen.

Foto (v.l.):  Dr. Reinhard Kolke, Leiter ADAC Technikzentrum Landsberg (v.l.n.r.): Dr. Elmar Degenhart, Vorsitzender des Vorstands der Continental AG (Platz 3), Dr. Ulrich Hackenberg, Entwicklungsvorstand Volkswagen AG (Platz 1), Prof. Dr. Thomas Weber, Mitglied des Vorstands der Daimler AG (Platz 2).

Platz 1: Volkswagen AG, Multikollisionsbremse (MKB)

Platz 2: Daimler AG, Neue Spotlight-Funktion für den Nachtsicht-Assistenten PLUS

Platz 3: Continental Temic Automotive, Das Power Net System

»Zukunft« 2012

2011 hatte der ADAC erstmals den Preis in der Kategorie »Zukunft« vergeben. Der Club will damit ein deutliches Zeichen setzen und das Bemühen der Hersteller zum Sichern der Nachhaltigkeit des Individualverkehrs würdigen. Um die Fortschritte auf diesem Gebiet bewerten zu können, greift der ADAC auf das umfangreiche und aussagekräftige Datenmaterial seiner Experten im ADAC-Technik-Zentrum in Landsberg zurück.  Mittels fundiertem Berechnungsverfahren werden die aktuellen, auf dem deutschen Markt verfügbaren Fahrzeuge hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit bewertet.

Der Sieger 2012: Der VW Passat Ecofuel. Die Kombination aus schadstoffarmem Erdgasantrieb und der Vielzahl der im Passat Ecofuel erhältlichen Fahrerassistenzsysteme macht dieses Fahrzeug besonders zukunftsfähig. Es enthält technische Fahrhilfen zur Verbesserung der Sicherheit, die bis dato nur in Fahrzeugen höherer Klassen verfügbar waren.

Foto (v.l.)  Karl Friedrich Stracke, Vorsitzender des Vorstand der Adam Opel AG (Platz 3), Christian Klingler, Konzernvorstand der Volkswagen AG (Platz 1), Toshiaki Yasuda, Präsident Toyota Deutschland (Platz 2).

Platz 1: VW Passat Ecofuel
Platz 2: Toyota Prius 1,8 Hybrid,
Platz 3: Opel Ampera 

»Qualität« 2012

Der Preis für den „Besten Gebrauchten“ ging dieses Mal nach München. Der BMW X5 beweist, dass auch hochwertige Autos, die über ein hohes Maß moderner Technik verfügen, nicht zwangsläufig durch hohe Pannenzahlen auffallen müssen.

Der Preis »Qualität« setzt sich aus den Ergebnissen der ADAC Pannenstatistik und der Kundenzufriedenheitsbefragung der ADAC Motorwelt zusammen. Beide Untersuchungen werden modellbezogen zu gleichen Teilen zusammengeführt. Die ADAC Pannenstatistik basiert auf etwa zwei Millionen ausgewerteter Pannenberichte der Straßenwachtfahrer. Um statistische Unschärfen zu vermeiden, und um solche Pannen möglichst auszuschließen, die nicht dem Fahrzeug, sondern mangelhafter Wartung anzulasten sind, werden nur Modelle, die maximal drei Jahre alt sind, ausgewertet. Sie müssen mindestens drei Jahre prinzipiell unverändert gebaut werden und in dieser Form noch auf dem Markt erhältlich sein. In diesem Jahr waren das über 100 Modelle.

Foto (v.l.):  Markus Schäfer, ADAC Straßenwachtfahrer (v.l.n.r.): Dr. Manfred Bort, Leiter Qualitätssicherung Skoda Auto a.s. (Platz 3), Werner Zimmermann, Leiter Qualitätssicherung der Audi AG (Platz 2), Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender der BMW AG (Platz 1) 

Platz 1: BMW X5
Platz 2: Audi A5
Platz 3: Škoda Superb

»Auto« 2012

Der Audi Q3 ist das »Lieblingsauto der Deutschen«. Das Ergebnis für die Kategorie »Auto« wurde per Umfrage unter den rund 17 Millionen Lesern der ADAC Motorwelt und den Besuchern des ADAC Internetauftritts www.adac.de ermittelt. Aus 40 Fahrzeugen, die seit Anfang 2011 neu auf den Markt gekommen waren, konnte das Lieblingsauto gewählt werden.

Das Ergebnis für die Kategorie »Auto« wurde per Umfrage unter den rund 17 Millionen Lesern der ADAC Motorwelt und den Besuchern des ADAC Internetauftritts www.adac.de ermittelt. Aus 40 Fahrzeugen, die seit Anfang 2011 neu auf den Markt gekommen waren, konnte das Lieblingsauto gewählt werden.

Foto (v.l.): Thomas Kroher, Ressortleiter Autotest der ADAC Motorwelt (v.l.n.r.): Dr. Joachim Schmidt, Leiter Vertrieb und Marketing Mercedes-Benz Cars (Platz 3), Rupert Stadler Vorstands-vorsitzender der Audi AG (Platz 1),  Klaus Draeger, Vorstand Entwicklung der BMW AG (Platz 2).

Platz 1: Audi Q3
Platz 2: BMW 1er
Platz 3: Mercedes SLK

»Persönlichkeit« 2012

Mit dem »Gelben Engel« in der Kategorie »Persönlichkeit« ehren die Mitglieder des ADAC Präsidiums eine Person, die sich in den vergangenen Jahren herausragende Verdienste in den Bereichen Verkehr, Mobilität oder Automobil dadurch erworben hat, Maßgebliche Entwicklungen oder Ergebnisse in den genannten Bereichen wären ohne diese Person nicht möglich gewesen.

2012 geht der »Gelber Engel« an den Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG, Dr. Dieter Zetsche, für seine erfolgreiche Unternehmensführung in den vergangenen Jahren, insbesondere für Engagement hinsichtlich alternativer Antriebe in unterschiedlicher Zielrichtung vom Elektroantrieb (e-Smart) bis zur Brennstoffzelle (B-Klasse).

Seit Anfang 2006 ist Zetsche der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG. Zuvor hatte er die Geschicke von Chrysler in den USA gelenkt und den Konzern nach Jahren der Verluste wieder in die schwarzen Zahlen geführt.

Ob Direkteinspritzer-Benzinmotoren, modernste BlueTec-Diesel-Aggregate, ein neuer Benzinmotor nach dem Dieselprinzip (Diesotto), Elektroantrieb, Hybrid oder die serienfertige Li-Ionen-Batterie (zusammen mit Conti), kein anderer Automobilhersteller ist derzeit im Bereich ökologischer Zukunftsantriebe so umfassend und aussichtsreich aktiv wie Daimler. Dazu gehören auch die Elektroantriebs-Projekte mit dem „smart ed electric drive“ in London und in Berlin, gemeinsam mit RWE.

Foto (v.l.): Laudator und Vorjahrespreisträger Bernhard Mattes, Vorsitzender der Geschäftsführung Ford Werke GmbH, Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, ADAC Präsident Peter Meyer

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