Stoßdämpfung an der Helmschale und Kinnbügel
Die Stoßdämpfung der Helmschale wurde an Helmen der Größen 54 und 60 in Anlehnung an den ECE-R-22.05 geprüft. Dabei wurden drei bei Unfällen häufig beanspruchte Helmbereiche als Aufschlagpunkte ausgewählt: Stirnbereich rechts, oberer Ohrenbereich links und Hinterkopfbereich rechts.
Im Test wurde an diesen Punkten der flache Aufprall auf den Boden simuliert sowie der Aufprall auf eine Bordsteinkante bei einer Geschwindigkeit von 27 km/h (7,5 m/s). Dabei wurde die Stoßdämpfung und das Kopfverletzungsrisiko über das so genannte Head injury criterion (HIC) ermittelt und bewertet.
Die Stoßdämpfungseigenschaften der Kinnschutzbügel wurden an Helmen der Größe 60 in Anlehnung an die relevante ECE-Norm mit einer Aufprallgeschwindigkeit von 5,5 m/s geprüft. Auch hier wurden die resultierende Beschleunigung und das Head injury criterion (HIC) bewertet.
Die Stoßdämpfungsergebnisse haben an dem Kriterium Unfallschutz einen Anteil von 70 %.
Abstreiftest / Helmabzugprüfung
Beim Abstreiftest zeigte sich, welche Verdrehwinkel beim Abstreifen der Helme auftreten. Auch dies in Anlehnung an den ECE-R-22.05 mit Helmen der Größe 54.
Anteil am Kriterium Unfallschutz: 10 %.
Helmgewicht
Zur Ermittlung des durchschnittlichen Helmgewichts wurden die verschiedenen Modelle in den Größen XS, S und L gewogen. Der jeweilige Mittelwert floss ins Testergebnis ein.
Anteil an dem Kriterium Unfallschutz: 20 %