Neu im EcoTest seit März 2012 ist die bessere Vergleichbarkeit von Autos mit Verbrennungsmotoren zu solchen mit Elektroantrieb. Bei Fahrzeugen mit Benzin-, Diesel- oder Gasmotoren wird nun auch der CO2-Ausstoß berücksichtigt, der bei der Herstellung des Kraftstoffs anfällt (Stichwort „Well-to-Wheel“). So kann man die Werte einfacher mit denen von Elektroautos und PlugIn-Hybriden vergleichen, deren CO2-Ausstoß sich am deutschen Strommix und dem damit verbundenen CO2-Ausstoß orientiert.
Weiterhin fand eine Anpassung der Grenzwerte für die Sterne-Vergabe statt. Insbesondere die CO2-Grenzen für größere Fahrzeuge in den höheren Klassen wurden deutlich verschärft. Damit wurde der Entwicklung Rechnung getragen, die signifikante Verbesserungen beim Verbrauch insbesondere in den oberen Fahrzeugklassen ergeben haben.
Beispiel: Mercedes S-Klasse Diesel mit 150 kW
Baujahr 2004: 8,2 l/100 km
Baujahr 2011: 6,4 l/100 km
Reduzierung des CO2-Ausstoßes um knapp 22 Prozent bei gleichzeitig deutlich niedrigerem Schadstoffausstoß.
Auch die Grenzwerte für die zulässigen Schadstoffe im Abgas wurden deutlich gesenkt und orientieren sich künftig an der ab 2014 verbindlichen Euro-6-Abgasnorm. Der ADAC EcoTest macht zwischen den verschiedenen Verbrennungsmotoren keinen Unterschied, egal welcher Kraftstoff verbraucht wird, die Abgase müssen immer gleich sauber sein.
Eine Sonderstellung nehmen hier Elektrofahrzeuge ein: da sie keine lokalen Emissionen erzeugen, bekommen sie grundsätzlich volle Punktzahl für den Bereich Schadstoffemissionen.