Die Entwicklung des T1 - unterstützt von der der Technischen Universität Berlin, der Hochschule der Künste (für die Gestaltung des Interieurs) und dem TÜV Berlin -berücksichtigte alle Sicherheits- und Abgas-Aspekte. Genauso systematisch ging man bei der Finanz- und Produktionsplanung vor: die Entwicklungskosten von 3,5 Millionen DM trugen zu je einem Drittel Treser, der Innovationsfonds des Berliner Senats und das Bundesministerium für Forschung und Technologie. Das Landesarbeitsamt Berlin finanzierte die Schulung der Fachkräfte.
Nach der ausgiebigen Fahrerprobung des Roadsters im Frühjahr 1987 und der erfolgreichen IAA-Premiere, bei der sich der Treser-Roadster gemeinsam mit BMW Z1 und Ferrari F 40 als Messestar erwies, ging Walter Treser auf die Suche nach Geldgebern für die zum Produktionsanlauf notwendige Summe von 4,5 Millionen DM.
Die ersten zwanzig Treser TR1 in der Cup-Version (ohne versenkbares Dach, mit Überrollkäfig und auf 170 PS gesteigerter Leistung) traten auf der AVUS, am Nürburgring und bei der Alpen-Trophäe am Salzburgring an. Zwei weitere Läufe am Nürburgring (1.000-km-Rennen) und in Hockenheim wurden abgesagt, da es Treser nicht gelang, eine Kapitalzusage von Gerhard Oettinger (Okrasa-Tuning) einzulösen und zusätzliche Investoren zu finden.
Am 22. August 1988 meldete die Treser Automobil GmbH Produktions-KG beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Konkurs an, am 18. September 1988 fand noch ein Lauf des „Hydro Aluminium Cup“ in Norwegen statt und am 11. Mai 1989 folgte mit der Versteigerung von Maschinen und Inventar in Berlin das Ende des Projekts. Eine Serienfertigung der Straßenversion kam niemals zustande.