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Volle Punktzahl in Sachen Umwelt



Den Auris Hybrid gibt es nun in der zweiten Generation. Der aus dem Prius bekannte Hybrid-Antrieb wurde dabei nur im Detail verbessert. Wichtigste Änderung: Die Batterien, die beim Vorgänger den Kofferraum noch stark einschränkten, wanderten beim neuen Auris nun unter die Rücksitzbank - der Kofferraum bietet dadurch mit gemessenen 325 l jetzt ein klassenübliches Volumen. 


Ansonsten kann der Auris vor allem durch die bessere Geräuschdämmung und das komfortabel ansprechende Fahrwerk punkten. Zu den Highlights des Auris gehört nach wie vor sein gut funktionierender Hybrid-Antrieb, der nicht nur für flottes Vorankommen (Höchstgeschwindigkeit 180 km/h) sorgt, sondern auch sehr wenig verbraucht: Auch nach dem verschärften neuen EcoTest-Verfahren schafft der Japaner mit 91 Punkten die vollen fünf Sterne im Umweltranking. 


Was bleibt, ist das bei Leistungsabforderung nervig hochdrehende stufenlose Getriebe, das auf langen Autobahnetappen zu unnötigem Stress führt. Hier könnte der Toyota noch weiteren Feinschliff vertragen. Preislich liegt die neue Generation des Auris auf ähnlichem Niveau wie der Vorgänger - erstaunlich, dass der Hybrid erstmals billiger ist als die vergleichbare Dieselvariante. 


22.950 Euro gehen für die getestete Variante in Ordnung; wer sich mehr Komfortausstattung wünscht, sollte aber die rund 1.500 Euro teurere "Executive"-Ausstattung wählen.


Karosserievarianten: keine 

Konkurrenten: Honda Insight, Toyota Prius 


Stärken:

     sehr sparsam

     sehr geringer Schadstoffausstoß

      vorne ordentliches Platzangebot

      sichere Fahreigenschaften


Schwächen:
     teure Versicherungseinstufung
     mäßiger Bremsweg
     keine innovativen Assistenzsysteme lieferbar

Hier finden Sie den ausführlichen Test des Toyota Auris 1.8 Hybrid mit allen Details. 


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